Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Die Hotelbar

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Rhage

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BeitragThema: Die Hotelbar   Do Jul 31, 2014 9:06 am

Früher war hier die Hotelbar, Cocktails & Longdrinks waren an der Tagesordnung.
Laut einem Gerücht gab es einmal im Monat ein spezielles Programm für die Männerwelt... ob dem wirklich so war, ist unklar.
Die Theke ist sehr langgestreckt und die Barhocker haben eine gute Qualität, selbst jetzt ist das alte Holz und der Lederbezug noch ansehnlich.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Do Jul 31, 2014 9:07 am

Luca
cf öhm ^^
Sie hatte es zwischen diesen beiden Träumern nicht mehr ausgehalten... Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass sie schreckliches Heimweh hatte... Sie vermisste ihre Eltern, die Angestellten, ihre Freunde... sie vermisste sogar diese dämliche Schule und die hirnlosen Lehrer.
Verdammt... jetzt stiegen ihr auch noch Tränen in die Augen. Verärgert wischte sie sie weg. Sie wollte nicht weinen. Wollte diese Schwäche nicht zulassen. Konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte mal richtig geweint hatte... nicht nur, um etwas zu bekommen, was sie unbedingt haben wollte.
Langsam ging sie zu einem der hohen Stühle, setzte sich an den Tresen und ignorierte die Staubschicht, die dort 'lebte'. Luca verschränkte die Arme auf der Fläche und vergrub ihr Gesicht darin. Ihre Augen hatte sie zusammen gekniffen, damit ihr keine Träne entwischen könnte... Doch es ließ sich nicht verhindern. „Mist...“, fluchte sie, während ihre schmalen Schultern unkontrolliert zuckten. War doch zum Kotzen. Hier war alles scheiße. Sie wollte wieder in ihrem Bett schlafen, shoppen gehen... ins Kino. Einfach mal wieder Spaß haben... Mit jemanden reden, der ihr zuhörte und dabei wenigstens versuchte, interessiert zu wirken....
Sie war wirklich verdammt nah dran, zurück nach Hause zu schleichen....
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Do Jul 31, 2014 11:22 am

Duke
cf: großer Garten
Sein Blick war auf den Boden gesenkt und seine Hände steckten in seinen Hosentaschen. Er war auf dem weg in die Hotelbar in der Hoffnung, dort irgendetwas hinter dem Tresen zu finden. Vielleicht ein Bier, das würde ihm schon genügen. Allerdings hätte er auch nicht unbedingt ein Problem damit, wenn er dort Wasser finden würde. Hauptsache etwas zum trinken. Seine Kehle fühlte sich trockener an als Sand in einer Wüste.
Bei jedem Schritt spürte er den alten Boden ein kleines Stück unter seinen Füßen nachgeben und leise knarzen, weshalb er versuchte so leicht und vorsichtig wie möglich aufzutreten. Langsam setzte er einen Fuß vor den anderen. Es gab keinen wirklichen Grund, weshalb er dies tat. Allerdings fand er es selbst angenehmer, wenn er nicht mit jedem Schritt ein Erdbeben hervorrief.
Er konzentrierte sich, alberner Weise, so sehr darauf, keine lauten Geräusche zu machen, dass er beinah gegen die Tür gerannt wäre. Jedoch sah er noch gerade so früh genug das untere Ende. Abrupt blieb er stehen und hob den Blick etwas, starrte einen Moment einfach nur auf die Türklinke. Dann rüttelte er sich wach und öffnete sie, den Blick wieder nachdenklich auf den Boden gerichtet. Er wollte genauso konzentriert und leise wie zuvor weiter gehen, doch bevor er nur einen Schritt machen konnte, hörte er ein leises Geräusch. Er konnte es nicht genau einordnen, wahrscheinlich weil er nicht genau hingehört hatte, aber es bewirkte, dass sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Er beschloss normal weiter zu gehen und einfach nur mit dem Fuß ab zu rollen, dann wäre er zumindest etwas leiser als sonst. Er hatte sich nicht die Mühe gemacht auf zu blicken oder sich um zu sehen, er nahm nicht an, dass irgendjemand alleine hier saß. Er setzte einfach nur seinen Weg zur Theke fort und das Gefühl seines trockenen Halses wurde nahezu unerträglich. Seine Schritte beschleunigten sich und nun starrte er fest auf den Bereich hinter dem Tresen. Dass dort eine Person war, registrierte er gar nicht, für ihn zählte Momentan nur das befeuchten seiner Kehle.
Sobald er konnte, verschwand er hinter dem Tresen und durchsuchte die Regale. Er sah in dem kleinen Kühlschrank in dem man früher oft Getränke aufbewahrt hatte nach und fand zu seiner Erleichterung eine Flasche Bier. Er nahm sie heraus und öffnete es an der Kante des Tresens. Anschließend hob er den Flaschenhals an seine Lippen und genoss wie die kühle Flüssigkeit seine Kehle hinunter rann. Als er ein gutes Stück getrunken hatte, stellte er die Flasche ab und ließ kurz die Schultern entspannend hängen. Dann nahm er den Saum seines Shirts und wischte sich damit den Mund ab. Erst jetzt bemerkte er Luca, welche scheinbar sehr unglücklich war. Langsam senkte er wieder die Hände und ließ das Oberteil los, welches ein wenig knitterte, dort wo er es festgehalten hatte. Er sah sie an, als hätte sie ihm gerade erzählt sie wäre der Geist eines längst verstorbenen Mädchens dass von einem Bewohner des Hotels geschwängert worden war. Er hatte keine Ahnung, was er tun sollte und griff so einfach nach seiner Flasche. Er hielt sie gut fest, bereit den restlichen Inhalt in seinen Hals zu schütten und dann über die Theke zu springen und durchs Fenster nach draußen zu flüchten. Er konnte mit Hass, Wut, Gleichgültigkeit, Arroganz, Freude und vielem weiteren umgehen, aber wenn jemand traurig war, verwandelte sich sein gesamtes Gehirn in Staub. Er konnte weder trösten noch wusste er, was man sonst so tat. Er fühlte sich dann immer absolut unnütz und hilflos. Na gut, er war noch nicht oft in der Nähe trauriger Leute gewesen, aber wenigstens ein paar mal. Er würde dann immer am liebsten weg gehen, doch das konnte man ja schlecht machen.
Er schluckte den riesigen Kloß in seinem Hals herunter und richtete den Blick auf sein Bier und nahm einen großen Schluck davon. Hoffentlich hatte sie ihn nicht bemerkt. Vielleicht war sie ja so in ihren eigenen Gedanken vertieft, dass sie ihn genauso wenig bemerkt hatte, wie er sie zu Anfang, als er den Raum betreten hatte. Er wusste, dass dieser Gedanke absolut absurd war, allerdings hoffte er dennoch ernsthaft dass dem so wäre. Ja, es war bestimmt so. Wenn man traurig war, dann bemerkte man oft nicht die Welt um sich herum. So musste es sein. Sie hatte ihn nicht bemerkt und wenn er sich weiterhin still und schweigsam verhalten würde, dann könnte er gleich wieder gehen und würde keine Probleme bekommen. Er wusste nicht genau, weshalb er so unbedingt von traurigen Personen weg wollte, aber es war ihm einfach so verdammt unangenehm und das wollte schon etwas heißen. Er kniff kurz die Augen zusammen und versuchte sich zu konzentrieren. Okay, so langsam fand er seine Fassung wieder. Es gelang ihm seine neutrale Miene wenigstens teilweise aufzubauen, auch wenn der "Bitte-hab-mich-nicht-bemerkt"-Ausdruck nicht ganz verschwand. Vielleicht könnte ihn ein Außenstehender allerdings nicht erkennen, da er auf sein Bier sah, anstand in irgendjemandes Gesicht.
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Do Jul 31, 2014 10:50 pm

cf: Küche
Catarina betrat den alten Raum mit den wunderbar knarzenden Dielen. Sie liebte es, wenn sich der Boden unter ihr bewegte. Wenn man spürte, dass er nicht einfach nur kalt und tot war...natürlich, irgendwo war auch ein Holzfußboden tot, aber er arbeitete, hörte nie damit auf. Beton aber war immer kalt und tot...
Sie war wütend auf Revan, aber noch mehr auf sich selbst. Sie hatte ihm viel zu schnell viel zu viel Macht über sie gegeben, sie hatte die gerade zurückgewonnene Macht abgetreten...wie hatte sie das nur tun können? Und jetzt war dank dieser dummen Schlampe ihre Wunde wieder offen...und jetzt würde sie sie wieder desinfizieren müssen...und es würde wieder brennen. Aber dieser Schmerz, er zeigte ihr, dass sie lebte, dass es nicht bloß ein Traum war und sie jeden Moment wieder in dem schrecklichen Keller aufwachen konnte.
Sie entdeckte sichtlich unerfreut Duke und Luca, Duke starrte auf sein Bier, als wäre es ihm lieber, im Boden zu versinken, und Luca war traurig. Moment...Luca war traurig? Das hatte sie noch nie erlebt...wahrscheinlich hatte sie sich deshalb zurückgezogen...
Das Mädchen sah die beiden an, lächelte. "Ich wollte eure Party nicht stören, aber ich bräuchte ein bisschen Alkohol. Weiß jemand, ob noch was hier ist?", fragte sie, sagte nichts zu Lucas Traurigkeit, denn sie wusste, dass sie selbst niemals darauf angesprochen werden wollen würde. So ein Mist, dass ausgerechnet jetzt jemand hier war...
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 5:18 am

Luca
Eigentlich hasste sie Selbstmitleid... die meisten Menschen taten es ohne Grund. Hätten sie halt etwas aus sich machen sollen, um ein besseres Leben zu führen. Aber nein, anstatt etwas zu ändern verkrochen sie sich und taten so, als wäre die ganze Welt gegen sie... Einfach nur armselig... Aber nun suhlte sich Luca ebenfalls darin. Was bei ihr natürlich etwas ganz anderes war...
Obwohl sie sich für die Tränen verfluchte und sie am liebsten abstellen wollte, gelang es ihr nicht. Unaufhaltsam rollten sie über ihre Wangen, tropften auf die staubige Oberfläche. Sie bekam nicht mit, wie jemanden den Raum betrat und obwohl die alten Dielen knarrten, dachte sie nicht einmal im entferntesten daran. In diesen alten Gemäuern war schließlich ständig etwas am Knarren und Knatschen. Es wäre ihr mehr als unangenehm, wenn sie jemand in diesem Zustand sehen oder gar beobachten würde.
Sie bereute es, ihr Elternhaus verlassen zu haben... nur wegen ihrer 'Ruf', ihrem grenzenlosen Dickkopf. Vielleicht hätte sie es doch in dieser Schule versuchen sollen. Mit all den 'armen' Menschen. Sie hätte es als eine Art Mutprobe sehen könne, oder als Experiment... Aber jetzt war es zu spät. Sie hatte ihren Weg bereits gewählt und war zu stolz, um jetzt davon abzuweichen. Luca würde nicht zurück kriechen! Ihre Eltern waren schuld an der ganzen Misere! Sie hatten versucht sie zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollte. Warum haben sie sich das auch nicht ausreden lassen? Sonst taten sie doch auch alles, was sie wollte.... Aber jetzt? Das würde sie ihnen niemals verzeihen und sie würde nicht eher nach Hause gehen, bis ihre Eltern sie auf ihren Knien um Verzeihung anbetteln würden! Wenn sie denn mal wüssten, wo ihr kleiner Engel sich aufhielt.
Äußerst undamenhaft zog Luca die Nase hoch und hätte sie ein Shirt mit langen Ärmeln getragen, hätte sie sich wohl auch noch die eben genannte abgewischt...
Mit den Handflächen wischte sie sich die Wangen trocken und seufzte dann tief, wollte gar nicht wissen, wie ihre Augen aussahen... Hoffentlich hatte wenigstens das Make-Up gehalten und war nicht verschmiert. Sie neigte den Kopf nach hinten um an die Decke zu sehen, eine hellblonde Strähnen ihres langen Haares hatten sich aus ihrer Frisur gelöst und fiel ihr in langen Wellen über den Rücken. Und dann sah sie etwas aus den Augenwinkeln, was definitiv noch nicht dagewesen war, als sie den Raum betreten hatte. Ihr Kopf fuhr herum und sie strafte den Rücken. Ihre Augen wurden groß, schienen ihr Gesicht dominieren zu wollen. Was wollte der hier? Ein ungutes Gefühl beschlich sie und am liebsten wäre sie davon gerannt... Doch sie war bereits einmal so gut wie vor ihm geflohen... Das würde sie auf gar keinen Fall ein zweite Mal machen!
Sie schluckte hart, starrte ihn für einen Moment an. Er machte ihr Angst... er war so groß, so muskulös... und jetzt, wo er sauber war, sah er zwar immer noch bedrohlich aus – jedenfalls in ihren Augen – aber sie musste zugeben, dass er auch irgendwie... interessant wirkte. Luca richtete sich auf und reckte den Hals. „Was willst du schon wieder?“, fragte sie unfreundlich und provokant, obwohl sie bei weitem nicht so mutig war, wie sie tat... und ihre Stimme leicht belegt klang. Was hatte sie an sich, dass er überall da auftauchte, wo sie grade war? Beobachtete er sie heimlich? Sofort spukten die wildesten Fantasien in ihren Kopf herum. Sie würde sich nie wieder bei Licht umkleiden! Es wäre ja noch schöner, wenn ein anderer Mann als ihr Zukünftiger irgendwas von ihr zu sehen bekäme! Und dann noch so einer... wer weiß, was für kranke Vorstellungen er hatte...
Und dann auch noch das Bier in der Hand... Was, wenn er sich besaufen würde? Um dann ihre Nähe zu suchen... Sie könnte sich gegen ihn, trotz Selbstverteidigungskurs, bestimmt nicht durchsetzen... Wenn er jetzt mehr wollte.... Ihr wurde ganz schlecht. „Warum gehst du nicht woanders hin?!“
Als sich die Tür ein weiteres Mal öffnete, zuckte sie regelrecht zusammen und ihr Kopf zuckte zur Seite. Beinah erleichternd sah sie, wie Catarina in die Küche kam und fragte, ob jemand wüsste, ob noch Alkohol da wäre. Luca zeigte mit der Hand auf einen kleinen Schrank und meinte: „Da drin... Ich hoffe, du willst das Zeug nicht trinken.“ Sie unterließ jedes weitere bissige Kommentar, zeigte damit, dass sie dankbar war, dass Ri nichts gesagt hatte... obwohl sie mit Sicherheit ihre verheulten Augen sah...
Doch eines musste sie grade stellen! „Wir machen keine Party! Er belästigt mich!“, meinte sie und warf Duke dabei einen kurzen, ärgerlichen Blick zu.
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 6:33 am

Catarina sah Duke an und dann zu Luca. Naja, wie auch immer. "Nein, ich will das bestimmt nicht trinken! Das ist abstoßend!", sagte sie und schlüpfte mit ihrem rechten Arm aus dem Träger ihres Tops, der blutige Verband war deutlich zu sehen.
Sie kniete sich vor den Schrank und suchte nach etwas hochprozentigem, als sie endlich gefunden hatte, was sie suchte, zog sie die Flasche heraus, stellte sie auf den Tresen. Dann begann sie, den Verband abzupulen, den sie kurzerhand in den Müll warf. Die Wunde war offengelegt, keiner der beiden hatte diese zuvor schon einmal gesehen. Wie auch, wenn Ri so gut wie immer einen Verband darum hatte, was gut verständlich war. Ein Durchschuss war kein Spaß, ohne Arzt schon gar nicht. Sie nahm ein kleines Tütchen aus ihrer Hosentasche, eine Kompresse, sowas hatte sie immer dabei, seit sie aus dem Krankenhaus geflohen war. Sie benetzte diese mit Alkohol und drückte sie auf die Wunde. Es brannte...es brannte richtig, doch die junge Frau biss die Zähne zusammen und machte keinen Mucks.
"Duke? Ist das wahr? Wenn das wahr ist, mach ich dich fertig!", sagte sie freundlich, aber man merkte doch, dass sie es ernst meinte. Sie wusste, wie es war, belästigt zu werden. Und wenn dies hier der Fall war-Luca konnte noch so unausstehlich sein-würde sie ihn daran hindern. Grenzen kannte sie in dieser Hinsicht nicht, aber anders als ihr Freund es wohl täte, gab sie Duke die Möglichkeit, sich zu verteidigen.
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 7:48 am

cf - Laurynas Zimmer

Nachdem Alec sie auf ihrem Bett abgesetzt und sekbst verschwunden war, hatte sich Lyn selber ein paar bequeme Klamotten übergeworfen. Wobei man eine Kunstlederröhre nicht wirklich als bequem bezeichnen konnte, das Merchandise-Top irgend einer semibekannten Metalband jedoch schon. Mit der geschmeidigkeit einer Katze betrat sie die Hotelbar. im laufe der Jahre hatte sie sich angewöhnt, sich so leise wie möglich zu bewegen, erregte keine unnötige Aufmerksamkeit und man konnte seine Opfer schneller....naja.
"..wenn das wahr ist, mach ich dich fertig!"
Kritisch betrachtete Lyn die Gesellschaft, in der sie sich ja gerade freiwillig begeben hatte. Prinzessin auf der Erbse, Duke und Ri waren anwesend. Na doch etwas erfreulicher, zumal sie auch hätte Cherry begegnen können. Da war Luca nur ein kleines Übel. "Wenn was wahr ist?!", fragte sie einfach unverfroren in die Runde und beäugte das ungleiche Trio neugierig. Nicht das es sie wirklich interessierte, nur als Ablenkung von dem vorhergeschehenen reichte es allemal...
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 8:41 am

Duke
Er wagte es nicht, Luca an zu sehen oder auch nur einen Ton von sich zu geben. Er wollte definitiv nicht ihr Tröster oder Kuschelbär sein. Mädchen neigten seiner Meinung nach oftmals dazu, wenn sie traurig waren, anhänglich zu werden. Als sie ihn erst nicht bemerkte, hoffte er, dass sie ihn weiterhin übersehen würde, doch kurz darauf wurde ihm seine Hoffnung genommen. Mit ihrer klaren Stimme fragte sie ihn ziemlich unfreundlich, was er hier denn wolle ... Und unwillkürlich schoss Erleichterung teilweise durch seinen Körper. Gut, sie war also weder anhänglich noch wollte sie in irgendeiner Weise getröstet werden. Das erleichterte ihm die Situation ungemein.
Mit seinem Daumen strich er über das Etikett seiner Falsche und man könnte meinen, er hätte sie nicht gehört. Doch dann hob er den Kopf und sah sie an. Nun, wo sie so ... wie drückte er es am besten aus ... normal aussah, mit der losgelösten Strähne, den immer noch feuchten Augen, war sie seiner Meinung nach um einiges hübscher und wirkte wesentlich erwachsener als zuvor. Es überraschte ihn ein wenig, wie so eine Kleinigkeit einen völlig anderen Eindruck vermitteln konnte. Doch er war nicht so emotional sich davon beeinflussen zu lassen. Der bittende Blick war vollständig aus seinem Gesicht verschwunden und er sah sie ziemlich neutral und leicht nachdenklich an, jedoch keines Falls so unfreundlich wie sie ihn.
"Ich hatte Durst", sagte er und fragte sich im selben Moment, weshalb er ihr dies überhaupt erzählte. Er musste sich schließlich nicht vor ihr rechtfertigen. Er wandte den Blick wieder kurz ab und nahm erneut einen großzügigen Schluck aus der Bierflasche.
Da fiel ihm ein, dass sie zuvor ja so seltsam gewesen war ... Zu dem Zeitpunkt hatte sie irgendetwas seltsames von wegen Buch bezahlen oder so geredet. Und auch irgendeinen seltsamen Vergleich machen wollen mit Dienstmädchen oder ähnlichem. Er fragte sich, ob es ihr jetzt besser ging, da er davon ausging, dass sie Fieber gehabt hatte, schließlich redete niemand dem es gut ging von solchen Dingen. Er verstand immer noch nicht, wie man darauf kommen konnte, ein Buch zu bezahlen. Selbst jemand der vorher mal genügend Geld gehabt hatte müsste doch nach mindestens einem Tag bemerkt haben, dass es hier davon nicht sonderlich viel gab. Wer nicht arbeitete oder stahl hatte kein Geld. Und da man nur schwer an einen vernünftigen Job hier kam, bekam man da auch nicht viel Geld. Jeder Cent war wichtig, dass musste hier jeder lernen und begreifen. Er selbst gab seine Verdienste nur für das aller nötigste aus. Er besaß gerade mal so die billigste aller Krankenversicherungen, da sein Job nicht so ganz ungefährlich war. Und er hatte schon mehrmals überlegt, ob er diese wieder aufgeben sollte.
Er hob ganz kurz den Blick, als jemand weiteres den Raum betrat und erkannte Catarina. Sie fragte nach Alkohol und da Luca scheinbar ebenfalls sofort reagierte deutete er gleichzeitig mit ihr auf den kleinen Schrank hinter der Bar. Jedoch machte er im Gegensatz zu dem wesentlich kleineren Mädchen nur einen Schlenker mit dem Unterarm. Dem Wortwechsel der Beiden, wenn man es denn so nennen konnte, schenkte er kaum Beachtung. Er belauschte andere nicht, mischte sich nicht in Gespräche ein und tat immer wieder gerne so, als hätte er kein einziges Wort davon gehört. Es könnten sogar zwei miteinander reden und ihn dabei beschimpfen, wenn er daneben stand, ohne dass er reagiert hätte.
Doch als Luca ihm unterstellte, er würde sie belästigen, riss er den Kopf hoch und sah direkt in ihre ärgerlich funkelnden Augen. "Ich tue was?!", fragte er obwohl er ganz genau verstanden hatte, was sie gesagt hatte. Was sollte das denn jetzt? Scheinbar ging es ihr doch nicht besser. Er war versucht die Hand auszustrecken und ihre Stirn zu befühlen, doch er zögerte. Er war nicht der Typ, der andere einfach so anfasste, genauso wenig, wie er auf andere zu ging oder sie ansprach. Er hielt sich für gewöhnlich zurück und so handelte er auch in diesem Augenblick. Die kleine hatte entweder einen echten Sprung in der Schüssel oder war ernsthaft krank.
Okay, er würde vielleicht nicht ihre Stirn befühlen, aber er konnte sie ja immer noch fragen. "Geht es dir gut?", fragte er, seine Stimme belastet mit leichter Verwirrung und erstaunlicherweise auch einem Hauch Besorgnis, den man jedoch nur heraus hören konnte, wenn man gut darin war die Gefühlslage anderer zu erkennen. Er selbst hätte es beispielsweise nicht bemerken können.
Auch wenn er nicht ihre Stirn abtasten würde, streckte er dennoch die Hand leicht aus, die nicht das Bier umklammerte. Vielleicht hatte er sich ja doch verhört, immer hin hatte er etwas getrunken. Aber führ gewöhnlich wurde er erst nach mehr als einem Bier beschwipst. Hatte er irgendetwas falsches gegessen? Nicht das er wüsste und er bezweifelte auch stark, dass in Chloes Auflauf etwas drin gewesen war. Das kam ihm doch etwas zu unglaubwürdig und zu weit hergeholt vor.
Als dann auch noch Ri fragte, ob das wahr sei, konnte er nicht verhindern, dass ein ungläubiger Ausdruck über sein Gesicht huschte. Da ihm nichts einfiel, das er hätte sagen können, nahm er mehrere große Schlücke aus seiner Flasche und stellte sie dann mit einem ordentlichen 'Bumms' auf dem Tresen ab. Mit der freien Hand wischte er sich übers Gesicht und atmete tief ein. Er musste eindeutig üben seine Fassung zu behalten. Normalerweise fiel ihm das nicht so schwer, aber dieses kleine, seltsame Mädchen würde ihn noch in den Wahnsinn treiben. Besser er trank sein Bier schnell aus, damit er nicht versucht wäre sich noch eine Flasche zu nehmen. Normal war er niemand, der sich voll laufen ließ, da er allerdings, wie ihm just in diesem Moment klar wurde, scheinbar nichts mit Mädchen anfangen konnte, oder eher gesagt sie schlicht und weg nicht verstand, würde ihm vielleicht das helfen sich besser durch diese Situation zu kämpfen. wie allgemein bekannt war, konnte Alkohol gesprächig machen, zumindest manchmal. Er wusste nicht, wie es bei ihm war. Er hatte zwar schon oft abends eine Flasche Bier geleert, allerdings war er noch nie ernsthaft betrunken gewesen. Erneut goss er sich einen großen Schluck die Kehle hinunter, stellte die Flasche dieses mal jedoch nicht ab.
"Habe ich dir nicht bei unserem letzten Treffen gesagt, dass ich nicht pädophil bin?", murmelte er.
Er hörte, dass noch jemand hinzu kam und erkannte Lyn. Mit ihr hatte er, genauso wie mit Ri, bisher nicht wirklich etwas zu tun gehabt und wahrscheinlich auch noch kein Wort gewechselt.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 8:56 am

Catarina sah nicht auf, um Duke zu betrachten. "Nun, scheinbar erweckst du aber das Gefühl bei ihr", sagte sie wie beiläufig und betrachtete die blutige Kompresse. "Scheiße...wenn ich das Mädel in die Finger kriege...", sagte sie vor sich hin, doch sie meinte es nicht so. Als dann diese Lyn meinte, sich einmischen zu müssen, verdrehte sie die Augen. "Dies ist eine private Gesellschaft, leider sind Sie nicht eingeladen", sagte sie und erregte damit absichtlich die Aufmerksamkeit, um Luca die Möglichkeit zu geben, die letzten Spuren des Weinens zu verbergen.
Die junge Frau nahm den Verband aus ihrer Tasche, ebenso eine neue Kompresse. Sie ging zu Luca auf die andere Seite des Tresens, sodass sie auf der Lyn abgewandten Seite war. "Würdest du mir mal helfen?", fragte sie. "Einfach die Kompresse auf die Wunde am Rücken drücken, während ich versuche, es zu verbinden?" Ihre Stimme war seltsam freundlich.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 9:32 am

Luca
Sie nickte, als Catarina meinte, dass sie nicht vorhatte den Alkohol zu trinken. Sie war derselben Meinung in Bezug auf Alkohol... obwohl sie noch nie welchen getrunken hatte. Außer einen Sekt, aber der war wirklich verdammt eklig gewesen. Trotzdem fragte sie sich, was die junge Frau denn dann damit vorhatte! Sie legte den Kopf schief und strich verärgert die Haarsträhnen zurück, die ihr ins Gesicht fielen. Manchmal dachte sie wirklich darüber nach, sie einfach abzuschneiden... aber sie wusste sehr gut, dass sie danach Wochenlang heulen und sich am Ende Extensions
reinmachen lassen würde.
Und dann begann Catarina etwas an ihrer Schulter zu lösen und Lucas Brauen zogen sich verwirrt zusammen – bis sie erkennen konnte, was es war... und zwar in dem Moment, als eine Blutige Kompresse im Müll landete. Ihre Augen weiteten sich und ihr Gesicht verlor jegliche Farbe, als sie die Wunde an der Schulter des anderen Mädchens sah. Nur mit Mühe hielt sie ein Würgen zurück. Wo holte man sich bitte so ein Wunde? Ihre Hände krampften sich um die Kante des Tresens, während sie darum Kämpfte nicht in Ohnmacht zu fallen. Natürlich hatte sie schon Blut gesehen... aber nicht so eine Wunde und dafür waren ihre Nerven im Moment wirklich zu strapaziert. „Was ist da passiert?“, flüsterte sie und dachte an allerhand Horrorgeschichten. Wurde Catarina von Maden angefressen? Alleine bei dem Gedanken kroch eine Gänsehaut ihren Körper hinauf. Als der Alkohol dann auf die Wunde traf, verzog Luca an Ris Stelle das Gesicht zu einer Schmerzverzerrten Grimasse. Das musste doch sicherlich hölllisch schmerzen! Luca selbst hätte definitiv gewimmert! Mindestens!
Sie wurde erst wieder ein wenig von der Situation abgelenkt, als Catarina Duke ansah und ihn fragte, ob es wahr wäre. Ob er sie – Luca – wirklich belästigen würde. Wieder wurde ihr Blick verwirrt. Warum kümmerte Catarina sich darum? Nicht eine von Lucas Freundinnen hätte das getan. Jeder musste zusehen, wie er zurecht kam. Und dann der Spruch, dass sie ihn fertig machen würde, wenn das wahr wäre. Was sie jetzt nicht glauben konnte, denn bei Dukes Masse wäre es mit Sicherheit eher anders herum. Es sei denn, Ri trat direkt in sein bestes Stück... Sie öffnete gerade den Mund um zu fragen, warum das Mädchen ihr half & was sie davon hatte, als eine weitere junge Frau die Bar betrat. Anscheinend wurde es doch noch eine Party... und Duke war der Hahn im Korb...
Im Normalfall war Luca gerne unter Menschen. Sie mochte es im Mittelpunkt zu sein... aber hier? Es beunruhigte sie und ihr Blick huschte zur Tür. Wie konnte sie dieser Situation möglichst unauffällig entgehen? Diese Jugendlichen, die so ganz anders waren als alles was sie kannte... die so waren, wie die Leute aus den Horrorgeschichten ihres Vaters... die machten ihr Angst. Ganz voran Duke! Aber auch das neu dazu gekommene Mädchen war ihr nicht ganz Geheuer. Sie sah ganz okay aus und Luca war von den Tattoos und Piercings fasziniert, sowie von dem krassen Kleidungsstil... aber dennoch würde sie lieber so weit wie möglich von ihr weg sein... ja... und dann war da noch Ri... die sie eigentlich für Normal gehalten hatte! Aber die Wunde hatte diese Vorstellung zunichte gemacht... eigentlich hätte sie sich das Denken können... Welcher normale Mensch war bitteschön mit Revan zusammen?!
Dann mischte sich Lyn ein, die Ris letzte Worte verstanden hatte und diese schien von der Frage nicht begeistert zu sein, denn ihre Antwort war nicht gerade freundlich. Nicht, dass hier gleich noch ein Zickenkrieg entstand... Je länger Luca hier saß und das ganze beobachtete, desto mehr Selbstbewusstsein kehrte zurück und sie war RI dankbar, dass sie ihr die Chance gab die letzten Spuren zu beseitigen... jedenfalls so gut es ging. Ihren Kopf trug sie inzwischen höher und ihr Blick wurde wieder hochmütig – jedenfalls solange sie nicht zu Duke sah... Doch dies wurde zunächste gemacht, als er sprach. Er hatte also Durst gehabt? „Und warum hier? Hättest auch in der Küche trinken können! Aber nein, du musst mich verfolgen!“, meinte sie schnippisch und betrachtete ihre Fingernägel – Sie müsste dringend mal wieder zur Pediküre. Allerdings hätte sie alles angesehen, solange sie den jungen Mann nicht ansehen musste. Er machte sie schrecklich nervös und das war ein Gefühl, welches sie weder kannte noch mochte!
Zudem schien er auch noch so... uninteressiert. Noch ein Punkt, der ihr gewaltig gegen den Strich ging. Sie war atemberaubend und er hatte gefälligst wenigstens so zu tun, als würde er ebenso denken... Aber nein! Er betrachtete lieber seine dämliche Bierflasche! „Und mach mich nicht nach!“, fügte sie bissig hinzu, als Duke im selben Moment wie sie zur Tür gezeigt hatte, hinter der der Alkohol stehen müsste. Warum konnte er nicht einfach gehen? Sie konnte nicht, müsste an ihm vorbei gehen, wenn sie den Raum verlassen wollte... Was sie auf gar keinen Fall tun würde! Vor allem nicht nachdem Dukes Kopf hochschnellte und sie ansah, als hätte sie sonst was erzählt... Nun ja... aber war es nicht so? Er tauchte halt überall auf, wo sie war! Provokant begegnete sie seinem Blick und ihr Kinn schob sich vor, sagte eindeutig, 'Komm doch – wenn du dich traust'. Was natürlich rein hypothetisch gemeint war!
Und dann wagte er es auch noch zu fragen, ob es ihr gut ginge. Sie hörte einen seltsamen Unterton in seiner Stimme und für sie klang es eindeutig nach Spott. Wütend sprang sie auf die Füße und ihre kleinen Hände ballten sich zu Fäusten. Sie öffnete bereits den Mund um eine nicht grade nette Antwort zu geben, als seine Hand sich hob. Nicht leicht, aber doch so, dass Luca zurück sprang, als hätte er sie geschlagen. „Fass mich nicht an!“, rief sie und ihre Stimme schnellte zwei Oktaven höher. Jetzt sagte sie das schon zum zweiten Mal... was hatte er an sich, dass sie ihre Große Klappe verlor, sobald er sich bewegte? „Ja, hast du! Und schon da habe ich dir nicht geglaubt! Und trink nicht soviel! Sonst schleichst du dich noch heimlich in mein Zimmer!“, fügte sie hinzu, während sie möglichst unauffällig ein Stückchen näher an Ri rückte. Sie schien ihr hier doch die sicherste Adresse zu sein!
Leider war anscheinend auch das keine gute Idee... Catarina verteidigte sie zwar und Luca warf Duke einen mehr als triumphierenden Blick zu... doch kurz darauf fragte Ri, ob sie ihr die Kompresse an den Rücken drücken könnte. Entgeistert blickte Luca sie an und meinte: „Aber es blutet...“ Was, wenn das Mädchen irgendeine Krankheit hatte? Trotzdem hob sie die Hand und nahm die Kompresse, drückte sie mit zitternden Händen und abermals blassen Gesicht auf die Wunde. Sie atmete tief ein und aus, befürchtete, jeden Moment in Ohnmacht fallen zu können. Aber wie hatte ihr Vater immer gesagt? 'Schulde niemals jemanden einen Gefallen! Bezahle deine Schulden gleich!' Und Ri hatte sie unterstützt... also war es das mindeste, was sie tun könnte...
Wenn die Gegenwart von Duke sie nicht zusätzlich nervös machen würde...
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 10:00 am

Catarina hatte das geschehen beobachtet, hatte Lucas Reaktion auf ihre Wunde gesehen...und sie konnte es nachvollziehen. Es war alles andere als schön anzusehen. "Jemand hat auf mich geschossen, ist nichts weiter. Keine Angst, ich desinfizier das mehrmals täglich. Und Aids hab ich auch nicht", sagte sie und platzierte auch auf der Vorderseite des Durchschusses eine Kompresse, ehe sie die Mullbinde dort ansetzte. Es war nicht das erste Mal, dass sie den verband wechselte, sie war inzwischen geübt darin, auch wenn Revan nie damit zufrieden war, was sie machte... Was für ein Glück es doch gewesen war, ihn zu treffen. Hätte sie gewusst, dass Luca Heimweh gehabt hatte und deshalb weinte, wären ihr selbst sicherlich die Tränen gekommen, besonders, wenn sie die Gründe gekannt hätte, warum das Mädchen nicht zurück ging. Sie selbst würde fast alles dafür geben, um ihre Familie wieder zu bekommen, doch sie waren tot...allesamt waren sie von Cesare ermordet worden...alles war damals losgegangen, an jenem Sonnentag, als sie auf dem Schoß ihrer Mutter gesessen hatte, die fröhlich lachte während das kleine acht Jahre alte Mädchen mit ihrem großen Bruder ein Klatschspiel spielte... Ri erinnerte sich noch an das schöne Gesicht ihrer Mutter, an deren schwarzes, glänzendes Haar, das es umrahmte...
Mit sicheren Handgriffen umwickelte sie ihre Schulter und drehte sich dann zu Luca um. "Danke", sagte sie und da sie merkte, dass das Mädchen weg wollte, was sie nachvollziehen konnte, wollte sie ihr gern helfen. Warum wusste sie nicht, vielleicht, weil das Mädchen belästigt worden war...oder auch nicht, aber der Gedanke,d ass es sein könnte, tat sein übriges.
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 11:09 am

Spöttisch grinste die Blondine Ri an. Ohne ihren Freund schien sie ja echt aufzutauen. Doch damit konnte Ri die Blondine keinesfalls beeindrucken, genausowenig konnte das Alec, als er ihr in der Dusche gedroht hatte.
"Na bei der miesen Stimmung hier ja auch kein Wunder, dass keiner mit euch Trauerklößen wa zu tun haben möchte ", erwiederte die Blondine trocken, "Da kann man sogar auf einer Beerdigung mehr Spaß haben", meinte sie weiterhin spöttisch, während sie hinter dem Tresen verschwand, es interessierte sie eigentlich auch nicht, was hier eigentlich los war, konnte es sich aber schon denken als Luca und Duke anfingen ich gegenseitig anzugeifern. Mit einer Flasche Cola an den Lippen tauchte sie wieder hervor, hatte den spannendsten Blick auf die Wunde. Skeptisch kniff sie die Augen zusammen, während sie beobachtete, wie Rinchen und Luca die Verletzung irgendwie zusammenflickten. Ein Durchschus war es also, und sie agte das so leichtfertig, als wäre es ein Kratzer. Lyn verstand die Menschen nicht, die so, verantwortungslos mit ihrer eigenen Gesundheit umgingen. "Das solltest du dir mal von nem Profi anschauen lassen, das kann sich nämlich trotz deiner Desinfektion" - deutete sie auf die Flasche - "schlimm entzünden..." Sie hätte gerne noch weiter ausgeführt, hielt es aber für Sinnlos.
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 01, 2014 11:46 am

Duke
Er sah die Wunde an Ris Schulter und musste zugeben, dass das echt böse aussah. Respekt, dass sie das so tapfer aushielt. Doch er merkte, dass sie eindeutig Luca glaubte und nicht ihm. Es wunderte ihn, immerhin war er schon sehr lange hier und ... um ehrlich zu sein hatte er mit keinem Mädchen im Haus bisher mehr als ein paar Worte gewechselt.
Auf Lucas Anschuldigung hin, er würde sie verfolgen, fuhr er sich durch die Haare und versuchte sich zu konzentrieren. Er wollte nicht noch einmal seine Fassung verlieren. Probleme konnte er nicht gebrauchen, aber dieses Mädchen trieb ihn echt in den Wahnsinn. Und das lediglich mit ein paar schlichten Worten. Er wusste nicht einmal, weshalb es ihn so sehr kümmerte. Er hatte weder einen besonderen Ruf, den er verlieren könnte, noch interessierte es ihn, was andere von ihm hielten. Aber vielleicht lag es daran, dass er männliche Personen zutiefst verachtete, die spannten, belästigten oder gar vergewaltigten. Er fand es widerlich und es gehörte zu den Dingen, die er niemals im Leben würde verstehen können.
Ihr provokanter Blick veranlasste ihn dazu die Muskeln an zu spannen und er hatte das Gefühl, als würde er jeden Augenblick die Flasche zerdrücken. Ob das überhaupt möglich war, wusste er nicht, allerdings war er auch nicht sonderlich scharf darauf, es heraus zu finden.
Als sie dann auch noch so zurück sprang, als hätte er ausgeholt und ihr mit voller Wucht eine Ohrfeige verpassen wollen, warf er sich energisch gegen die Wand hinter sich und legte den Kopf kurz in den Nacken. Dann sah er sie wieder an, versuchte mit aller Macht keine Gefühle zu zeigen. Früher war er des öfteren ausgerastet, doch er hatte gelernt, sich besser zu kontrollieren. Zwar würde er niemals ein Mädchen schlagen, jedoch wollte er auf keinen Fall anfangen zu brüllen. Er trank mehrere Schlücke aus seiner Flasche, bis sie leer war. Eine ganz leichte Röte zeigte sich auf seinen Wangen, was man jedoch eher erkennen konnte, wenn man näher an ihm dran war.
"Wie oft noch?! Ich steh' nicht auf 14-Jährige Kinder!", sagte er und verfluchte sich im nächsten Moment, laut geworden zu sein. Zwar hatte er nicht gebrüllt, allerdings zeigte allein dass er etwas lauter geworden war, wie sehr sie ihn aus der Fassung warf. Zudem war seine tiefe Stimme sehr kräftig und wenn er nicht leise oder ruhig redete, konnte sie manchmal mächtiger wirken, als es ihm lieb war. Er hatte schon so lange nicht mehr seine Stimme gehoben, dass es ihm selbst in den Ohren dröhnte, obwohl es für andere wahrscheinlich weniger laut gewesen war. Er warf die leere Flasche auf den Boden, wütend über sich selbst. "Verdammte Scheiße!", fluchte er, drehte sich halbwegs um und schlug mit voller Wucht gegen die Tür. Das Holz splitterte und seine Faust brach ein gutes Stück hindurch. Wahrscheinlich gelang es nur so leicht, weil die Tür schon recht alt war und er wirklich nicht schwach war. Die dicke Hornhaut schützte seine Hand, auch wenn sie dennoch schmerzte und sich gut möglich auch der ein oder andere Splitter in seine Haut gebohrt hatte. Er ließ seinen Kopf gegen die Tür prallen und sah zu Boden. Nun bemerkte er, dass ihn wohl ein kleiner Glassplitter am Schienbein getroffen hatte. Es blutete zwar etwas, allerdings schien es nur oberflächlich zu sein, sonst hätte er es deutlicher gespürt. Er legte die Hände auf den Hinterkopf und langsam beruhigte er sich wieder. Wie hatte er nur so ausrasten können? Er sollte gehen, definitiv. Das war zu viel gewesen. Er hatte eindeutig eine Grenze - ach was - eher mehrere Grenzen überschritten.
Er drehte sich um, sein Gesicht erstaunlich entspannt, genauso wie der größte Teil seiner restlichen Muskeln. "Entschuldigung", sagte er und seine Stimme war leise, besonders im vergleich zu vorher, als er so gebrüllt hatte. "Keine Sorge, mich wirst du heute Nacht nicht sehen", murmelte er. Er war allen dreien etwas schuldig, da er seiner Meinung nach sie alle angebrüllt hatte. Und dann musste er sich bei Chloe ja auch noch revanchieren. Oh man, es war als stecke er tief in einem Berg aus Schulden.
"Ich denke, ich bin euch etwas schuldig ... ", meinte er, mehr zu sich selbst als zu den drei Mädchen. Am besten, er würde sie zu einem Café im Dorf bringen, etwas Geld auf den Tisch klatschen und dann gehen. Oder er könnte ihnen direkt hier das Geld geben um sich etwas essbares zu holen, dass würde den dreien wahrscheinlich sogar lieber sein.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 02, 2014 1:47 am

Luca
Ihre Augen zeigten einen erschrockenen Ausdruck, als Catarina meinte, dass jemand auf sie geschossen hätte. „Nichts weiter?“, rief Luca mit ungewöhnlich schriller Stimme aus. „Du warst doch hoffentlich bei der Polizei und hast Anzeige erstattet. Ich kenne einen guten Anwalt!“ Den sich die junge Frau wahrscheinlich nicht leisten konnte... aber daran dachte Luca nun wirklich nicht. Sie sah zu, wie der Verband wieder angelegt wurde und konnte einen Schauer nicht unterdrücken. Als Ri sich dann umdrehte und sich bedankte, schüttelte Luca den Kopf. „Jetzt sind wir quitt.“, meinte sie nur und schenkte dem anderen Mädchen ein zögerliches Lächeln, bevor sie von Lyn abgelenkt wurde. Gereizt kniff sie die Augen zusammen und sagte mit ihrer üblichen arroganten Art und Weise: „Dann verschwinde doch und sterbe. Deine Gesellschaft empfinde ich auch nicht als sonderlich angenehm. Also Byebye.“ Und damit drehte sie sich wieder um, strich ihre Bluse glatt. Den Rest den Lyn sagte, ignorerte sie einfach. Die war ihr schlichtweg zu blöd. Es hatte sie ja keiner eingeladen her zu kommen, solle sie doch hingehen, wo der Pfeffer wächst. Sollte sie sich doch um ihre eigenen Probleme kümmern? Was ging es sie an, was andere mit ihrem Körper machten? Piercings konnten sich schließlich auch entzünden, demzufolge ging sie mit ihrem eigenen ja nicht sonderlich Pflegsam um. Luca hasste es, wenn sich jemand in die Angelegenheiten anderer einmischte ohne zu wissen, was für eine Vorgeschichte bestand... Vielleicht hatte Ri ja Angst vor Ärzten. Sie selber hatte zum Beispiel Panik vorm Zahnarzt!
Duke – der ja auch noch mit im Raum war – versuchte sie zu ignorieren. Als er seine Muskeln angespannt hatte war es ihr dann doch zu Riskant geworden, ihn weiterhin so dreist zu provozieren... erstmal zurück ziehen und später wieder zu schlagen! Doch wie immer wenn er sprach, schürte es ihren Ärger und sie warf ihm einen Blick aus hellen, zusammen gekniffenen Augen zu. „Erstens bin ich nicht 14.... und wenn du nicht auf mich stehen würdest, warum verteidigst du dich dann so vehement?“, fragte sie bissig und verzog die vollen Lippen zu einem spöttischen Lächeln. Klar verunsicherte es sie, dass er plötzlich laut wurde... aber Luca wäre nicht Luca, wenn sie sich davon abhalten ließe, ihre Klappe aufzureißen! Erst als er plötzlich die leere Flasche auf den Boden warf und sich urplötzlich leicht umwandte und die Faust in das alte Holz der Tür donnerte, gab sie ein erschrockenes Quiecken von sich und griff nach der ersten Hand die sie finden konnte, drückte sie fest. Ob es jetzt Lyn oder Ri war, wusste sie nicht, traute sich auch nicht, sich umzudrehen.
JETZT machte dieser Duke ihr richtig Angst und sie war verdammt froh, dass sie nicht alleine mit ihm hier war! Wer wusste, auf was für verrückte Ideen er kommen würde?! Sie war sich sicher, dass er ihr mit nur einer Hand das Genick brechen könnte. Als er sich dann wieder umdrehte, sorgte sein 'neutrales' Gesicht dafür, dass Luca zurück wich. Der war nicht normal! Ein Verrückter! Niemand konnte so plötzlich ruhig werden. Und als er dann auch noch meinte, er wäre ihnen etwas schuldig, öffnete sie den Mund und schloss ihn wieder, ohne das etwas heraus kam. Er hatte sie Sprachlos gemacht. Sie verstand ihn nicht und das verwirrte sie enorm.
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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 02, 2014 7:49 am

cf irgendwo her

Aura kam in den Raum und sah sich um. War sie hier richtig oder wo musste sie hin. Sie sah Menschen im Raum und alleine das gefiel ihr schon nicht. Vor erschöpfung begannen ihr Körper zu zittern und ihr Herz schlug schneller. Anstrengung war nicht gut für sie. Aura wusste das sie hier wen ansprechen musste aber sie wusste nicht wen. Bin ich hier richtig im Haus der Schatten? fragte sie deshalb in den Raum. Sie sagte das mit einer so kalten Stimme das sie Wasser gefrieren könnte. Es war Aura herzlich egal ob andere Menschen sich dadurch angemacht fühlten. Sie mochte keine anderen Menschen und ließ diese das auch spühren. Immernoch schlug ihr Herz zu schnell. Sie nahm sich einen Stuhl und setzte sich. Irgendwann würde man sie bestimmt bemerken
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 03, 2014 3:24 am

Als ob sie das gerede eines Kindes ernst nehmen würde. Lyn grinste, verkniff sich ein Kichern und einen weiteren Kommentar. Auf dieses Kindergartenniveau würde sie sich nicht begeben. Und in den Kleinkrieg von den dreien wollte sie sich auch nicht einmischen, den hatte sie wohl schon unabsichtlich mit Cherry.Trotzdem befand sie , das Duke ruhig unterstützung gebrauchen konnte. Sie kannte ihn zwar nicht wirklich, war aber trotzdem in der Lage den ungefähren Charackter eines Menschen einschätzen zu können. Er wirkte nicht wie einer dieser anderen Kinderschänder, nicht mal ansatzweise, nicht so wie ihre Eltern...
Sie verdrehte einfach genervt die Augen, während sie ihr Cola weitertrank.
Amy müsste ja auch noch gleich wieder auftauchen...
Dann ein Quieker wie von einem Ferkel und Luca klammerte sich an ihrer freien Hand. Lyn befand das Mädchen für geistig nicht ganz zurechnungsfähig und wollte schon ihre Hand abschütteln, als auch noch eine andere Person den Raum betrat und mit der Stimme eines Teufels fragte, ob sie hier denn richtig sei.
"AJ, du bist hier richtig", antwortete die Blondine ruhig, während sie den neuankömmling musterte, "allerdings solltest du dich vorher bei Sam melden, dann wird dir ein Zimmer zugewiesen!", erklärte sie weiter. Das war mal eine interessante Erscheinung...
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 03, 2014 8:30 am

Catarina sah Duke eiskalt an. Die junge Frau hatte keine Lust, sich je wieder einem Mann unterzuordnen, sich einschüchtern zu lassen. Dass Revan zu viel Macht über sie hatte, reichte schon. Als Duke brüllte trat sie einen Schritt auf ihn zu, stellte sich unwillkürlich vor Luca. Als er sich dann entschuldigte, trat Ri direkt vor ihn. Nur wenige Zentimeter trennten sie von ihm. "Also, Duke, du hörst mir jetzt mal zu. Du kannst es wieder gut machen...und zwar ganz einfach: Du hältst dich von ihr fern! Wenn ich mitbekommen sollte, dass du ihr etwas angetan hast, mach ich dich fertig!", sagte sie eiskalt, lächelte ihn an und drehte sich um, ging mit ein paar schnellen Schritten bei Luca, nahm ihre Hand und zog sie sanft mit sich. "Lass uns gehen", sagte sie und zog sie mit.
gt: Revans Zimmer
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 03, 2014 9:02 am

Duke
Das Mädchen mit der kalten Stimme beachtete er nicht weiter, zumal sich bereits Lyn darum kümmerte. Er versuchte zu ignorieren, wie man ihn an sah. Es gab ihm das Gefühl, ein wirklich schrecklicher Mensch zu sein. Doch er schob es beiseite. Hielten sie ihn halt dafür, war nicht sein Problem. Naja, eigentlich schon, aber zumindest hatte ihn diese Begegnung eines gelehrt: Halte dich von den anderen fern. Seit langem hatte er nicht mehr so viel mit anderen interagiert und nun war ihm auch bewusst, weshalb. Und es würde ihm eine Lehre sein.
Er griff tief in seine Hosentasche und zog zwei Scheine heraus, einen 20er und einen 10er. Er legte sie auf den Tresen. Was Ri sagte, hörte er zwar, doch er beachtete es nicht. Sie könnte ihm nichts tun, zumindest nicht wirklich, zumal sie auch noch eine Wunde hatte. Sie hatte zwar diesen Typen als Freund, doch mit ihm könnte er eventuell fertig werden. Das konnte er zwar nicht genau sagen, vielleicht waren sie auch auf dem selben Level, doch er würde sich nicht einschüchtern lassen. Nicht von einem Kind. Und genau das war Ri für ihn, ein Kind. Genauso wie Luca. Zwischen durch hatte er gedacht, dass sie vielleicht doch erwachsener wäre, doch dieses Gefühl war schnell verschwunden.
Er wandte sein Gesicht Ri zu, gerade als sie ihn kalt anlächelte. Er zuckte nicht mit einem Muskel, sah sie einfach nur absolut desinteressiert und eintönig an. Er hatte zu seiner alten Ruhe zurück gefunden und er würde nicht zulassen, dass er diese noch einmal verlor. Niemals wieder.
"Nehmt es oder lasst es", sagte er und meinte damit die 30 €, auch wenn man ihm wahrscheinlich nicht mehr zu hörte.
Dann verließ er den Raum. Am besten er ginge jetzt nach Hause. Er musste schließlich auch noch arbeiten. Aber wie er sich kannte, würde er wohl eher mit Bierflaschen in der Bar sitzen und sich einfach nur still und leise voll laufen lassen. Anschließend würde er ins Bett gehen und verkatert zur Arbeit gehen. So hatten schon viele seiner Abende geendet, es wäre nichts neues. Er war nicht stolz darauf, doch er hatte das Gefühl, dass es nötig war.
gt: iwo wo er trinken kann
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 03, 2014 9:14 am

Luca
Es wurde ihr eindeutig zu voll hier und als dann auch noch ein weiteres Mädchen eintrat, war sie endgültig mit den Nerven am Ende.
Diese Menschen waren so anders als die, die sie kannte. Mit Arroganz konnte sie umgehen... aber mit dieser offenen Feindseligkeit die hier herrschte... das war einfach zu viel. Anscheinend hasste hier tatsächlich jeder jeden und als dann auch noch ein Mädchen eintrat und in der selben Art und Weise tat, als wäre sie etwas besseres, hätte Luca am liebsten geschrien. Was waren das hier für Gruselgestalten? Warum war es hier so voll? Beinah hegte sie den Wunsch, dass niemand gekommen wäre, dass sie mit diesem Kerl alleine hier gewesen wäre. Okay... Ri war in Ordnung, sie schien doch nicht so ganz daneben.... Aber sonst?
Der Typ hatte ja eigentlich nichts falsch gemacht. Er hatte sie ja auch nicht angesprochen... sondern einfach nur da gesessen und sie nicht einmal beachtet. War es das, was sie störte? Das er sie nicht wahrnahm? Sie schlichtweg übersah? Luca spielte mit ihren Fingern, während sie überlegte, ihre volle Unterlippe zwischen ihre Zähne sog und leicht darauf herum kaute. Je mehr sie darüber nachdachte, desto sicherer wurde sie, dass es genauso war, wie gedacht. Es gefiel ihr einfach nicht, dass er sie nicht als Frau sah! Immer wieder erwähnte er, dass er sich nicht für Kinder interessierte! Dabei war sie kein Kind! Verdammt, sie war fast 16 und sie hatte zwar keine Monstertitten, aber sie konnte sich nicht beklagen – diese Gedanken führten nun dazu, dass sie abermals wütend wurde – aber diesmal auf sich. Wie erbärmlich war sie eigentlich? Vor allen, warum wollte sie, dass er sie wahrnahm? Der Typ war ein Penner! Sie kannte nicht einmal seinen Namen! Er war weit unter ihrem Niveau – Punkt.
Mit diesem Entschluss war sie zufrieden und ächzte erschrocken, als Ri sie plötzlich an der Hand fasste und aus der Küche zog. Als sie an Duke vorbei kam, sah sie ihn an, wollte sich tatsächlich entschuldigen – natürlich nur, um eine gute Tat zu vollbringen, wie sie sich einredete – doch er zog nur Geld aus der Tasche, legte es auf dem Tisch ab und verschwand. Sofort bekam sie ein schlechtes Gewissen... Wenn sie wüsste, wo er hingehen würde, hätte sie ihn dort aufgesucht... aber sie wusste es nicht, also musste sie warten, bis sie ihn mal wieder sah...
Mist....

gt wo Ri sie hinführt xD
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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Mo Aug 04, 2014 8:09 am

Zwei Mädchen rannten an ihr vorbei aus dem Raum aber das war Aura egal. Sie hatte von dem verbliebenen Mädchen einen Teil der Informationen erhalten die sie brauchte. Und wer ist dieser Sam? frgate sie und stand von ihrem Stuhl auf. Ihr Herz pochte zwar immernoch schnell aber das war ihr egal. Sie war nicht schwach und würde sich von einer Krankheit kontrollieen lassen.Das Mädchen mit dem sie sprach schien nett zu sein aber auch das war Aura egal. Sie diente ihr als Mittel zum Zweck das war alles.Sie brauchte einen Platz zum leben und keine Freunde. Freunde oder Liebe waren die reinste Zeitverschwendung. Irgendwann würden die sogenannten Freunde einem doch so oder so in den Rücken fallen. Aura hatte schon vor sehr langer Zeit aufgehört anderen Menschen zu vertrauen. Würde irgend jemand versuchen sie zu betrügen würde derjenige es noch bitter bereuen
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Mo Aug 04, 2014 8:46 am

Das Mädel könnte genau so eine Attentäterin wie sie selbst sein, schoss es Lyn durch ihren Kopf. Denn irgendwie waren alle bezahlten Killer so kalt, dass die Hölle gefrieren könnte.
"Sam leitet das Ding hier sozusagen..."
Eine wirklich interessante Person die sie da vor sich hatte
"wenn du ihn suchst, er hat wuschelige braune Haare ist ziemlich klein, schlacksig und sieht aus wie ein Milchbubi...", beschrieb sie ihren bisherigen Eindruck, den ihr Sam vermittelt hatte.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Mi Aug 06, 2014 7:35 am

Aura hörte Lyn aufmerksam zu. Okay dann werde ich ihn suchen sagte sie immernoch tonlos. Sie würde diesen Sam suchen und ihn um ein Zimmer bitten. Sie brauchte mittlerweile wirklich Ruhe. Bald musste sie außerdem ihre Medikamente nehmen und das war für sie etwas sehr privates. Niemand sollte wissen das sie Krank war. Niemand sollte ihre Schwäche kennen.
Aura nahm ihre Taschen und machte sich auf den weg diesen Sam zu suchen. Sie bedankte sich nicht bei Lyn weil sie sich nie bedankte. Jemandem seinen Dank auszusprechen war auch wieder nur eine Schwäche. Sie wollte sich niemandem erkenntlich zeigen.Sie war alleine eindeutig besser dran.
Schnellen schrittes gig sie davon

gt Sam
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Mi Aug 06, 2014 8:47 am

Lyn zuckte nur mit den Schultern. Sie erwartete mittlerweile nicht mal mehr von der verkorksten Menschheit, dass sie etwas wie Dankbarkeit oder Höflichkeit kannten. Sie legte nicht mal mehr Wert darauf, obwohl ihr letzter Vormund ihr dies immer gepredigt hatte, aber er hatte sie auch praktisch ausgebildet und würde sich im Grab umdrehen wenn er wüsste, wie sie sich ihr eigenes Leben finanzierte.
Sie beobachtete noch, wie das kränklich wirkende Mädchen aus der Bar fegte und verschwand selbst hinter dem Tresen. Die junge Frau schnappte sich eines der sehr verstaubten Gläser und wischte es mit einem Zipfel ihres Tops sauber. Dabei dachte sie mal wieder daran, dass, wenn alle mithelfen würden, das Haus eigentlich mal richtig Grundgereinigt werden könnte um es ein wenig wohnlicher zu machen. Sie seufzte. Damit würde sie wohl auf Granit beißen!
Währendessen schüttete sie den Rest Cola in das Glas und füllte es mit Scotch aus einer wirklich sehr staubigen Flasche auf. Sofort erfüllte der schwere Geruch des Alkohols ihre Nase.
Abermals seufzte die junge Blondine und nahm einen Schluck...


//Was ein Post ey Very Happy//
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 08, 2014 7:59 am

cf - Steintreppe

Wütend war die temperamentvolle Brünette durch die Eingangshalle gerauscht, stürmte wutentbrannt in die Bar. Dabei bewegte sie sich eher wie ein Elefant im Prozellanladen. Hinterm Tresen stand Lyn. Vielleicht verstand die es ja!
Obwohl man bedenken musste, dass sie evetuell derselben Meinung wie dieser Penner von einem Tättoowierer, und dann konnte Amy sich warm anziehen...
"Du wirst nicht glauben, was eben passiert ist. Weißt`ich hab den ganzen verdammten Scheißtag damit verbracht durch die Drecksstadt zu latschen, mir nen Job zu suchen, und dann meint irgend so ein Penner mich mit Kleingeld bewerfen zu müssen....", fing sie unverblümt an ihren Ärger Luft zu machen...
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 08, 2014 9:28 am

Lyn genoss die Ruhe die mit ihr in diesem Raum innewohnte und verspürte einen HAuch von Melancholie. Wie das Leben wohl hier war, als das Haus noch ein florierendes Hotel war, gefüllt mit Gästen, dem Hauspersonal, und wie es dazu kam das ein Haufen Psychos hier ein zuhause gefunden hatte.
Und dann kam sie. Mit Pauken und Trompeten. Wutschnaubend und mit wehenden Haaren erschien ihr Amy im direkten Blickfeld und steuerte geradewegs auf die Blondine zu. Noch bevor Lyn selbst ein Wort kam brach ein Sturm - in Form von Amys gerede - auf die Studentin ein. Irgendwie war Amy schon putzig wenn sie sich mal wieder über Gott und die Welt aufregte...
"Hey Amy, schön auch dich zu sehen. Es geht mir gut! Danke der Nachfrage!", nutzte sie Amys kleine Atempause sofort schamlos aus, bevor sie sich weiter anhörte, was eigentlich passiert war...
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Die Hotelbar
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