Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Die Hotelbar

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Amara

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 10, 2014 3:37 am

Verwirrt stoppte die junge Frau und sah ihre beste Freundin etwas perplex an. "Ja.....genau" antwortete sie langsam. Irgendwie hatte Amy jetzt den roten Faden verloren. Angestrengt dachte die Brünette darüber nach, wo sie stehengeblieben war.
Dann fiel es ihr wieder ein und sie plapperte abermals los, wie ein Wasserfall, schilderte das gechehen minuziös und übertrieb an einigen Stellen ordentlich
"...und dann hat dieser Spinner gemeint, das er der einzige Tätowierer, mit dem einzigsten verschissenen Studio dieser beschissenen Stadt ist....ich könnt platzen vor Wut!", schnaubte sie. Sie hegte eine offensichtliche Abneigung gegen Alec. "Gib mir mal was von dem Zeug....", deutete sie niedergeschlagen auf das Glas in Lyns Hand
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 10, 2014 5:18 am

Die Nachricht, das Amy nach wie vor keinen Job hatte, trug die Attentäterin mit Fassung. Es war ja auch wirklich nicht einfach. "Was das mit den Papieren angeht, kann ich morgen ja mal mit Kai reden, vielleicht hat er ne Connection..."
Kai war der Sohn eines russischen Mafioso für den Lyn arbeitete, zusätlich studierte er Mathematik und er und Lyn pflegten eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Vorallem dann, wenn seine Freundin ihn mal wieder nicht ranließ....
"Weißt du...", holte sie noch ein Glas und wischte es ebenfalls aus, bevor sie eine weitere Cola aus dem Kühlschrank fischte und ihn mit dem Whiskey zusammen in das Glas schüttete, "das mit dem entblößen wäre an und für sich nicht so schlimm, ich meine, der hat zwar n riesen Ego aber sein kleiner Freund ist eben dieser größe nicht angemessen..."
Amy würde den Wink mit dem Zaunphal schon verstehen. Sie hatten ja eigentlich keine Geheimnisse voreinander. Eigentlich!
Denn wenn irgendjemand außer Kai und seinem Vater wüssten, welchem Beruf sie nachging, unterschrieb er damit sein Todesurteil. Ein weiterer Grund, warum Lyn nur Oberflächliche Bekannstschaften Pflegte und keine wirklich emotionale Beziehung zu jemanden aufbaute...
"Und im Bett ist er wie ein Bär...ein Waschbär....zieht den Schwanz ein, bevor es richtig zur Sache geht und verschwindet einfach! Er hält sich zwar für Toll, aber das ist er nicht. Er macht damit viel Wind um nichts und laber mehr heiße Luft als ihm gut tut..."
Ein vibrieren in ihrer Hosentasche unterbrach die Blondine. Seufzend zog sie das Smartphone hervor und schaute auf das Display. Eine Nachricht von Kai!
Mit angestrengter Miene las sie die Kurzmitteilung....
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Amara

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Mo Aug 11, 2014 3:29 am

Amy kippte die Kinnlade runter. "Ernsthaft?! Altha....." Die Brünette war grad Sprachlos, und das war sie verdammt selten. Sie fasste sich schnell wieder und legte los: "Ehrlich du hast auch tierisch eine an der Waffel, wenn du es schon nötig hast, mit so nem Wichser ins Bett zu gehen. Scheiß drauf ob das jetzt so richtig richtiger Sex oder auch nur so halb....und bei dem soll ich mich noch entschuldigen...BEi DEEEEEEEEEEEEEM....OH MEIN GOTT!"
Jetzthatte sie den Drink wirklich mehr als Nötig. Dieser Schock musste erst mal verdaut werden. Sie spülte den Alkohol hinunter, wie Wasser und sah ihre Freundin mit einer Mischung aus Belustigung und Entsetzen an. Sowas hätte sie nicht von ihr erwartet...
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Arabella

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 12, 2014 1:05 am

Cf - Hotellobby

Still öffnete Arabella die Tür. In dem Moment, wo laut das Oh mein Gott, gesagt wurde. Vorsichtig wurde in den Raum geschlüpft und die Kleine sah, dass es eine Bar war oder gewesen war, je nachdem wie man das sah. Die Tür wurde wieder zugemacht und dann sah sie, dass die zwei Personen auch größer waren als sie selber. Wie eigentlich fast die gesamte Menschheit, aber damit hat sich Bella irgendwie abgefunden, dass sie zu jedem aufschauen musste. Auch wollte die Blondine mit den haselnussbraunen Strähnen nicht wisse über was oder wen geredet wurde. Für sie selber war es jetzt schon mutig genug zu Fremden gewesen, weshalb sie doch bei der Tür stehen blieb. Nicht dass sie vorhin auch nicht weg wollte oder gleicheres, aber wäre der Riese nicht ihrem Bruder in manchen Sachen ähnlich gewesen, wäre sie wohl gleich nachdem sie die Cappi aufgesetzt hatte verschwunden.
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 12, 2014 9:45 am

Amy war schon putzig wenn sie sich mal wieder aufregte, aber das machte sie aus. Lyn grinste, immer noch auf ihr Smartphone schauend, überlegend welche Antwort sie tippen sollte. Sie hob das Gesicht, blickte auf das Gesicht ihrer Freundin und grinste nur noch breiter, fing selbst an zu kichern.
"Sorry..."
Dann bemerkte die Blondine etwas, Beziehungweise jemanden. Ein kleines Mädchen. Mit durchdringendem Blick, fasste sie die kleine in das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.
"Ich glaub, wir haben Besuch!", murmelte sie Amy zu.
SIe hatte jetzt keinen Bock, einen auf Empfangskomitee zu machen, sollte der Umpa-Lumpa doch selber auf sie zugehen, wenn sie schon auf die glorreiche Idee kam, sich in ihre Mitte zu begeben...
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 12, 2014 10:08 pm

Duke
cf: Lucas Zimmer
Er war auf direktem Weg hierhin gegangen. Er fühlte sich verdammt schlecht, hasste sich für jedes Wort das er gesagt hatte. Auch wenn es richtig gewesen war, es war unfassbar hart es wirklich durch zu ziehen. Er mochte sie schon etwas, aber genau das war auch der Grund, weshalb er sich nun von ihr fern halten musste. Für ihn war kein Platz als ihr Bekannter oder gar als Freund, er würde nur alles zerstören und niederreißen, das ihr Leben bildete. Er war wie ein Elefant in einem Porzellanladen. Nichts würde ganz bleiben. Und es war gut, dass es ihr nichts ausgemacht hatte. Es zeigte ihm, dass seine Handlung richtig gewesen war. Hätte sie ihn dafür gehasst oder wäre sie traurig gewesen, hätte er damit nicht klar kommen können. Doch es ließ sie kalt. Ihn selbst vielleicht nicht, doch das war unwichtig. Es gab keinen Weg für ihn die Schlucht zu überwinden, welche sie trennte. Er hatte ihr, ihrer Welt und dem Graben den Rücken gekehrt und war mit seinen Worten tiefer in diese Dunkelheit getappt in der er nun lebte. Seine Welt war trostlos, voller Schatten. Für einen Moment hatte es so gewirkt, als würde sie diese Finsternis vertreiben, doch dann hatte er gemerkt, dass ihn nur das Licht auf ihrer Seite geblendet hatte. Es war gut gewesen, als er sie nicht gekannt hatte und genau so würde es jetzt wieder sein. Wann immer sie irgendwo wäre, dorthin würde er nicht gehen. Und sollte sie kommen, würde er schnell gehen. Bald könnte er eh nicht mehr oft hier sein, er wollte sich ja einen neuen Job suchen.
Doch das war im Augenblick alles nicht wichtig. In ihm tobte nur ein Sturm aus Wut und Hass auf sich selbst. Er hatte so widerliche Dinge von sich gegeben. So war er nicht, er hasste Personen die so waren, doch was hätte er sonst tun sollen? Besser wenn sie ihn hasste und deshalb froh war, dass sie sich niemals wiedersehen würden. Er selbst sollte auch froh sein. Jetzt musste er nicht mehr drum fürchten seine Fassung zu verlieren oder 'Spanner' genannt zu werden. Sie war eine kleine Göre die ihn nicht einmal Ansatzweise interessierte.
Tief drinnen wusste er, dass dies nicht ganz stimmte, sonst müsste er es sich nicht einreden, doch er verdrängte es. Er ging zur Bar ohne auf andere Personen zu achten und nahm sich eine Flasche Captain Morgan Black Label raus. Es war sehr starker Alkohol und genau das, was er brauchte. Er wollte sich einfach nur zuschütten um zu vergessen, was er getan hatte um zu vergessen dass er sie jemals gekannt hatte. Zumindest bis die Wirkung nachlassen würde, aber das würde ziemlich lange dauern. Er öffnete die Flasche und begann sie runterzukippen. Zwischendurch musste er auch mal absetzen, doch er trank sie ganz aus und griff bereits nach der nächsten.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Do Aug 14, 2014 9:43 pm

Amy drehte sich langsam um senkte ihre Schulter und warf der Blondiene einen kurzen Blick zu.
"pffffffff ernsthaft????" murmelte sie mit ihrem eingebildesten Blick den sie hatte. " eyyy Lyn meint diese kleine Blondiene ernsthaft das sie jetzt mit uns abhängen kann???? Haallloooo sehen wir vielleicht aus wie die Wohlfahrt????" entsetzt starrte sie in Lyns Gesicht. Nun drehte sie sich wütend in Richtug Duke " Ehm hallooo, Jung, begrüßt man seine Mitmenschen nicht eigentlich wenn man in einen Raum kommt?" fragte sie schnippisch.
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Arabella

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Do Aug 14, 2014 9:53 pm

Gewundert hätte sich die Kleine schon, wenn die beiden sie anders begrüßt hätten. Unwohl fühlte sie, da sie mal wieder nur die einzigste kleine Person war. Doch als dann noch so ein großer Riese kam und dann wurde dem Zwerg doch zu viel. Sollten die anderen denken was sie wollten. Das war ihr grad total egal. Noch ehe die anderen etwas sagen können oder gar machen, schlüpfte Bella durch die Tür nach draußen.

gt - mal gucken was gut is ^^
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Fr Aug 15, 2014 8:04 am

Duke
Erst wollte er auf Durchzug schalten, als ihn irgendeine von der Seite blöd anquatschte. Doch dann entschied er sich doch zu antworten. Ansehen wollte er trotzdem nur seine Flasche oder die Wand.
"Nein, nicht wenn man wichtigeres im Kopf hat als irgendwelche langweiligen Menschen", sagte er. Alkohol konnte ihn manchmal etwas gesprächiger machen und wenn er schlecht drauf war, wurde er oft auch ziemlich unfreundlich. Oder aber er wurde zum nachdenklichen Philosophen. Was bei ihm noch nie passiert war, war dass er irgendwelche Hemmungen bis auf das Reden mit anderen verlor. Er wirkte oft so, als habe er noch eine recht gute Kontrolle über sich und erst wenn er aufstand oder ging konnte man ihm anmerken, dass er etwas getrunken hatte. Jeder, der ihn nicht ein bisschen kannte, hatte es schwer zu erkennen, wie betrunken er nun war. Kannte man ihn, merkte man es jedoch fast sofort. Er war eben niemand der viel redete oder andere provozierte. Er ließ sich ja selbst nicht einmal provozieren. Aber so konnte er echt streitlustig werden. Obwohl das letzte mal schon enorm lange her war. Denn er musste ja auch noch schlecht gelaunt sein, wirklich schlecht gelaunt.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 10:17 am

Catarina
cf: Pavillon
Die schöne junge Frau betrat die Bar und blickte sich kurz um. Die andere widmete sie keines Blickes, sie war ihr persönlich egal und sollte gar nicht erst das Gefühl haben, dass sie eine nette junge Frau war. Sie war rechtzeitig gekommen, um Dukes Worte zu hören. Die Art, wie er sprach, ließ erahnen, dass er etwas getrunken hatte. Das schien ja perfekt, noch so ein Hobby-Alkoholiker wie Revan es war...aber nein, Duke war etwas anderes. Er war kein Nazi, zumindest hatte sie nicht das Gefühl...und er war auch nicht über und über mit Tattoos bedeckt, seine Haare nicht abgeschoren...er schien kein Skinhead zu sein, zu denen ihr Freund zählte. Apropos...wenn der herausfand, was sie hier machte, würde es Streit geben...gewaltigen Streit...aber nunja, sie hatte ja nicht vor, Duke anzubaggern oder so, sie wollte ja nur mit ihm reden. Und sie hatte den besten Einstieg überhaupt, sie konnte sich für ihre harten Worte entschuldigen. Entschuldigungen ließen Revan immer ein wenig runterfahren, bei Duke war das hoffentlich genauso...würde sich zeigen.
Sie durchquerte den Raum, spürte die wunderbar knarrenden Dielen unter sich und musste leicht lächeln. "Hey", sagte sie und schwang sich auf einen Barhocker neben dem jungen Mann. "Luca hat mir erzählt, dass sie das alles ein bisschen missverstanden hat. Und dann dachte ich, entschuldige ich mich mal. Es war etwas hart, was ich gesagt habe, aber dieses Thema mit Belästigung geht mir sehr nahe, weil ich weiß, wie es ist...also sei mir bitte nicht böse. Und ihr auch nicht", sagte sie in recht freundlichem Ton.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 10:40 am

Duke
Aus den Augenwinkeln sah er Ri den Raum betreten und auf ihn zusteuern. Was wollte die denn? Das erfuhr er auch kurz darauf, als sie ihn ansprach. "Aha", sagte er nur und kippte sich erneut das Getränk die Kehle hinunter. Er war so dicht und dennoch konnte er nichts vergessen. Wieso nicht? Verdammt! Was lief falsch in seinem Hirn? Doch auch wenn er sich innerlich anschrie und wütete, nach Außen hin sah man nichts. Er hatte es geschafft seine Neutralität und Gleichgültigkeit wieder zu gewinnen und sich daraus eine Fassade aus Stahl und Beton zu bauen.
"Du bist ihre Freundin, oder? Denn dann ... kannst du gleich wieder gehen", sagte er und starrte auf die Flasche in seinen Händen. Es schwankte ein wenig, aber sitzen konnte er noch ganz gut. Seine Stimme klang auch nicht anders als sonst. Nicht viele merkten es eben, wenn er betrunken war. Er glaubte fest, sie wollte ihn nur verarschen und dann irgendeine Beleidigung an den Kopf werfen. Wahrscheinlich wollte sie irgendwas peinliches aus ihm raus quetschen um sich mit Luca über ihn lustig zu machen. Ach was! Sein Hirn schien sich gerade in Luft auf zu lösen. Als ob die Kleine ein Wort davon interessieren würde.
"Ach egal", murmelte er und nahm damit bereits zurück, was er gesagt hatte. Was kümmerte es ihn, wer das war und was sie wollte? Er würde einfach trinken bis er irgendwann umkippte und auf den Dielen einschlafen würde. Das klang nach einem super Plan. Gleich die nächste Fuhre runter kippen!
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 10:46 am

Catarina konnte es nicht ertragen, ihn so zu sehen. Er tat ihr leid...warum, wusste sie nicht. In diesem Moment hoffte sie, dass Revan sie nicht sah...denn sie streckte ihre Hand aus und hielt sanft die Flasche unten. "Ja, ich bin ihre Freundin. Und ich werde bleiben, bis wir uns unterhalten haben", sagte sie mit freundlicher Stimme. Sie hatte nicht die Kraft, ihm die Flasche zu entreißen, wenn er das nicht wollte, da machte sie sich keine Hoffnungen. Aber sie wollte wissen, warum er trank. Er schien gezögert zu haben, als er Luca erwähnte. Ob sie das nun als gutes Zeichen werten sollte? Ja, das tat sie. Er hatte sich Gedanken über sie gemacht...
"Was hat Luca dir getan, dass du sogar ihre Freunde von dir fernhalten willst?", fragte sie mit sanfter Stimme, betrachtete ihn, während ihre Hand auf seiner Hand mit der Flasche ruhte. Wahrscheinlich würde er sie wegziehen oder so...aber verdammt, Alkohol war keine Lösung. Das war er nie...außer bei Wunden, da half der meist schon...
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 11:02 am

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Mit einem Geräusch, das dem Knurren eines Hundes ähnelte, entzog er ihr die Flasche und nahm einen großen Schluck, bevor er dieselbige wieder auf den Tresen donnern ließ.
"Nichts, was soll sie schon getan haben?", meinte er trocken. Ja, erneut stellte er sie dar wie ein kleines Kind, welches ihm niemals etwas tun könnte, aber mehr um sich selbst zu erinnern, dass sie absolutes Tabu war.
"Es ist ja nicht so, als würde ich sie hassen ...", begann er, wollte erneut etwas trinken, doch die Flasche war leer. "Ah, verdammt ... leer ..." Er stellte sie weg und griff nach der nächsten, öffnete sie mit Leichtigkeit und wollte weiter trinken. Jedoch unterbrach er sich selbst dabei.
"Solltest du nicht lieber zu deinem Freund?", fragte er monoton und gefühlslos. Es schien in ihm keinerlei Emotionen zu geben, nichts. Er war wie ein großer, verschlossener Schrank. Kräftig, stark und standhaft, jedoch undurchsichtig, kalt und leer. Er verglich sich selbst gerne mit einem Schrank. Es passte einfach wirklich gut zu ihm. Nur sollte es niemanden geben, der das Schloss brechen könnte und die schweren Türen öffnen könnte. Leider war dies nicht ganz der Fall. Aber er musste einfach nur noch ein Siegel anbringen.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 11:14 am

Catarina betrachtete ihn und seufzte. Sie kannte dieses Verhalten von ihrem Freund, wenn er trinken wollte, wollte er das...und dann war es auch so. Sie hoffte, Luca machte ihre Drohung nicht wahr...wenn Revan das erfuhr...dass sie hier mit Duke sprach, so dicht neben ihm saß, nachher sogar kurz seine Hand berührt hatte...seine Reaktion wollte sie sich gar nicht vorstellen, aber sie kannte sie dennoch. Begeisterung wäre etwas anderes...
"Tu nicht so, als sei sie dir egal. Du sitzt hier und trinkst, kurz nachdem irgendetwas zwischen euch vorgefallen ist. Luca ist am Boden zerstört und du betrinkst dich, also versuch nicht, mir zu erzählen, dass alles gut wäre und ncihts passiert. Jetzt sag mir bitte, was los ist", sagte sie leise und eindringlich. Sie hatte nicht unbedingt erwähnen wollen, dass es Luca schlecht ging, aber es war ihr so rausgerutscht und wenn sie es jetzt zurücknahm, würde sie es nur bestätigen. "Ich bin ihre Freundin und ich möchte einfach nicht, dass es ihr schlecht geht...und da sie mir nicht sagt, was passiert ist, nur dass es etwas mit dir zu tun hat, frage ich eben dich. Ich möchte das es ihr gut geht...und ich hoffe, du willst das auch", flüsterte sie leise, nachdem er sagte, er würde Luca ja nicht hassen, sah sie auf. "Was ist es dann?" Vier Worte, die eine unglaubliche Schwere in sich trugen...aber sie musste fragen.
Als er Revan ansprach, musste sie unwillkürlich lächeln. "Ich bin eine eigenständige Person, weißt du?", erwiderte sie nur
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 11:47 am

Duke
"Ach was, der geht's gut", antwortete er nur darauf, dass Luca ja angeblich am Boden zerstört sei. Er hatte sie doch gesehen, es war ihr egal gewesen. Und das war auch gut so. Sie sollte ihn ganz einfach vergessen, genauso wie er sie, nur dass es ihm wahrscheinlich ein wenig schwerer fiel.
Aber der Alkohol machte ihn zu gesprächig, als dass er die Klappe hätte halten können. "Sie ist ganz nett und gegen eine kleine Bekanntschaft hatte ich eigentlich nichts, aber es geht nun mal einfach nicht. Ich kenne die Welt aus der sie kommt, ich war dort auch einmal. Doch ich habe zugesehen, wie sie zerstört wurde und nichts dagegen unternommen. Ich bin dem Weg in diese Welt gefolgt, doch es ist eine Einbahnstraße, es gibt keinen Weg zurück. Die Brücke kann nicht mehr passiert werden. Es ist ... es liegt ein großer Graben zwischen uns und wenn ich versuchen würde diesen zu überwinden würde ich auf der anderen Seite, auf ihrer Seite, den Boden lose treten und wie ein Elefant in einem Porzellanladen alles zerstören, das ihr irgendetwas bedeutet." Ja, er konnte auch ziemlich poetisch werden. Er redete gerne in Bildern, dachte auch gerne so, denn manchmal konnten diese etwas besser ausdrücken als Worte. "Außerdem ist sie ein Kind. Viel zu jung. Sie würde mir auf den Geist gehen, ehe ich sie auch nur eine Stunde mit ihr verbracht hätte. Und ich habe auch jetzt keine Interesse daran, mir ihr Genörgel anhören zu müssen", sagte er und wollte damit deutlich klar stellen, dass sie einfach nur irgendeine Person war, der er mal über den Weg gelaufen war. Sie war absolut unwichtig für ihn.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 12:01 pm

Catarina sah ihn ernst an. "Ich kenne Luca gut genug, um zu wissen, dass sie nicht einfach so weint", sagte sie leise, sodass nur Duke sie hören konnte. Das war schon zu viel, aber sie hatte Luca ja gesagt, sie solle mitkommen, sonst würde sie ihm alles sagen. Naja, immerhin hatte sie noch nicht gesagt, dass sie in ihn verliebt war...zumindest etwas.
"Du warst dort?" Augenblicklich horchte sie auf. Hatte sie etwa richtig geraten? Er kam auch aus dieser Welt der Muschelauslecker und Serviettennutzer? Der Welt, in der der Ruf mehr wert war als das Leben der eigenen Tochter? Oder des Enkels? Oder der Enkelin, die man als Edelnutte missbrauchen wollte? Sie hatte nichts an dieser Welt gefunden, der ihr Großvater entstammte, sie hatte nichts für ihn übrig gehabt.
"Woher weißt du, dass du alles kaputt machen würdest, wenn du es nicht versuchst?", fragte sie dann leise. Auch Revan hatte sie von sich stoßen wollen, allerdings gab es immer einen starken Wechsel seines Verhaltens, nicht so ihrens.
"Luca ist reifer als du denkst, du solltest sie nicht aufgrund ihres Alters abstempeln. Viel zu jung wofür? Für eine Freundschaft wohl kaum, da spielt Alter nämlich keine Rolle..."
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 12:27 pm

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Ihre Worte über Luca registrierte er nicht ganz. Ob er sie einfach nicht hören wollte oder sein Gehirn mittlerweile zu begriffsstuzig war, konnte er nicht sagen. Aber es war wohl auch besser, dass es oben nicht wirklich ankam. Sonst hätte er sich noch durchs Fenster geworfen.
"Ja. Vielleicht nicht ganz so weit oben wie Lucas Familie, aber meine Eltern hatten viel Geld. Dann ist meine Mutter gestorben, mein Vater wurde zum Alkoholiker und meine Schwester ist einfach ausgezogen. Ich hätte meinen Vater aufmuntern können, aber stattdessen habe ich es ihm gleichgetan und wortlos beim Zerfall zugesehen. Das einzige was ich für ihn getan habe, war ihn ins Krankenhaus zu tragen", meinte er ganz schlicht. Es war wohl das erste mal, dass er dies erzählte, und das auch nur weil er zu viel, viel zu viel, getrunken hatte. Er sagte es dennoch ganz leise, wusste nicht, ob sie jedes Wort verstehen würde. War ihm aber auch egal.
"Weil ich es schon einmal kaputt gemacht habe!", meinte er nun lauter und mit einem mal ziemlich wütend. Als er jedoch erneut etwas in sich hinein kippte, war er wieder vollkommen ruhig und emotionslos. "Außerdem will ich das Risiko nicht eingehen, ich bin schließlich kein Arschloch."
War doch logisch. Wenn er alles zerstören würde, dann könnte er sie nie wieder ansehen, hatte er ja so schon Probleme mit. Und wenn er sie dann im Stich lassen würde, wäre er so ziemlich das letzte auf dieser Welt.
Er lachte ganz leise und trocken, absolut freudlos. "Die und reif ... Hält sich mit ihrer kiloschweren Schminke für erwachsen und macht einfach nur aus Trotz genau das Gegenteil von dem was man sagt ..." Doch war es nicht genau das, was er an ihr interessant fand? Nein! Schluss jetzt!
"Oh doch, das tut es. Früher oder später verliert einer von beiden die Interesse, weil der eine für Dinge bereit ist, für die die andere Person eben noch nicht bereit ist. Und mindestens einer von beiden ist dann traurig oder wütend oder was weiß ich. Verschon mich bloß damit!"
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 12:41 pm

Catarina hörte ihm schweigend zu. "Aber nicht du hast es kaputt gemacht. Du konntest es nicht ändern und solltest dir deswegen keine Vorwürfe machen", sagte sie ernst. Ja, sie wusste verdammt gut, wovon sie sprach...sie hatte sich einige Zeit lang die Schuld an ihrer Entführung gegeben, daran, dass ihre Familie auseinandergebrochen war...auch hatte sie sich eine Zeit lang die Schuld am Tod ihrer Mutter gegeben...hatte geglaubt, wenn sie nicht Geburtstag gehabt hätte, wäre ihre Mutter noch am Leben...aber sie hatte mit der Zeit verstanden, dass das nicht sie gewesen war sondern ganz allein Cesare...jener Mann, der für all ihr Leid verantwortlich war, der ihr seinen Schwanz in den Mund gesteckt hätte während sie schrie und dagegen kämpfte...für keinen Menschen hatte sie mehr Verachtung übrig als für ihn. Cesare hatte ihr Leben zerstört, hatte es an ihrem achten Geburtstag zu einer Trauerfeier gemacht...
Und die Schuld an Williams Tod gab sie sich noch immer, aber sie konnte es nicht ändern. "Du musst aufhören, in der Vergangenheit zu bleiben...das Leben hält so viel für uns bereit. Ich habe hier die Freiheit gekostet, die ich mir immer wünschte, habe einen Freund gefunden...und das hätte ich nicht geschafft, wenn ich nicht das vergangene hinter mir gelassen hätte. Keiner verlangt von dir, zu vergessen, aber du musst es annehmen", sagte sie ernst und erhob sich. Sie hatte die Information, die sie wollte.
"Luca hat ihre eigene Art, mit der Welt umzugehen. Aber sie ist kein Kind mehr, Duke. Und sie ist reif genug, nach vorne zu sehen. Und ob du sie jetzt verletzt oder wenn ihr es probiert habt und es nicht klappt, wo ist der Unterschied? Außer, dass ihr bei letzterem sagen könntet, ihr habt alles versucht?"
Damit drehte sie sich um. Sie musste Revan finden, nicht, dass er wieder trank...
gt: Revan
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 12:55 pm

Duke
"tse", gab er nur verächtlich wieder. "Ich lebe nicht in der Vergangenheit. Aber merk' dir eines: Geschichte wiederholt sich. Oder was meinst du, weshalb es so viele Kriege gibt? Weshalb immer wieder Diktatoren an die Macht kommen? Menschen sind dumm, sie lernen nicht aus ihren Fehlern, weder du, noch ich, noch sonst irgendjemand. Damals wurde mir ein Leben in dieser Welt verweigert und das wird wieder so sein, daran wird sich nie etwas ändern. Mein Zug ist abgefahren." Er sagte dies alles ohne jegliches Bedauern oder ähnliches, nein er klang sogar ein wenig amüsiert. Aber viel mehr, kam es einem so vor als würde er die Wahrheit erzählen, wie ein Kind, das man fragte ob es die Kekse geklaut hatte.
"Du kannst mir nichts vormachen, ich weiß dass sie noch ein Kind ist. Und ich will nichts versuchen. Hör auf mich damit zu nerven, ich interessiere mich nicht für kleine, heulende Mädchen. Ich will mir nicht schon wieder ein Shirt versauen lassen, also halt das Biest bloß fern von mir", sagte er kalt und trocken, genauso unfreundlich und fies, wie er Luca abgewehrt hatte.
"Ich stehe eher auf einen anderen Typ, bin ja kein Pädophiler." Ob sie das noch hörte wusste er nicht, war ihm auch egal. Alles war egal. Wen kümmerten schon diese zwei Wichtigtuer. War ihm doch gleich was die taten, er würde sich nicht mit ihnen abgeben. Wäre er jetzt nicht so betrunken, hätte er sich für sein Verhalten wieder gehasst, aber wahrscheinlich war es besser so, wenn er glaubte dass er es ernst meinen würde.
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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Sa Aug 16, 2014 10:02 pm

Luca
cf Pavillon
Eine Zeitlang war sie einfach herum gelaufen und wusste nicht, wohin sie gehen sollte. Eigentlich wollte sie nicht alleine sein, wollte sich auf andere Gedanken bringen um nicht immer wieder nachzugrübeln. Aber dies schien ihr nicht vergönnt zu sein und am Ende hatte sie sich dann doch entschieden, bei der Bar vorbei zu sehen. Allerdings weniger um mit Duke zu reden, sondern um sich zu vergewissern, dass Ri nicht doch ihre Drohung war gemacht hatte und zu ihm gegangen war...
Leider tat ihre Freundin genau das, was sie ihr gesagt hatte.... Sie sah gerade noch, wie Ri sich von dem jungen Mann entfernte – und sie hörte seine Worte, die ihr folgten. Und ja... wenn sie vorher schon gedacht hatte, dass es weh tat... dann wurde sie jetzt eines besseren belehrt. Ein Kind... und sie wusste verdammt gut, dass es um sie ging. Die Härte und Kälte in ihrer Stimme, der Spott, der aus seinen Worten sprach, führten dazu, dass Luca das Gefühl hatte, ihr Herz wäre zerbrochen und sie hätte nicht mehr genug Luft zum Atmen. Schmerzhaft zog sich ihr Brustkorb zusammen und sie lehnte sich an die geschlossene Seite der Flügeltür, rutschte herunter bis sie auf dem harten, kalten Boden saß. Als sie hörte, wie abfällig er über sie sprach, dass Ri 'das Biest' – also Luca – von ihm fern halten sollte und er keine Lust hatte, sich ein weiteres Shirt von ihr verderben zu lassen, schossen ihr die Tränen in die Augen und sie umklammerte sich mit den Armen, versuchte mühsam ein Schluchzen zu unterdrücken, welches ihr nicht ganz gelang. Leise entwich es ihren Lippen, während ihre Schultern zuckten. Doch sie war sich sicher, dass es niemand im Raum hatte hören können – immerhin war sie nicht wirklich in hörbarer Nähe für leise Geräusche...
Doch was ihr wirklich den Rest gab, waren die Worte, dass er auf einen anderen Typ stand. Sie wusste nicht genau, warum es sie so traf, denn eigentlich hatte er stets deutlich gemacht, dass er keinerlei Interesse an ihr hatte. Allerdings war Luca ehrlich genug zu sich selbst, dass sie zugab, insgeheim gehofft zu haben, dass es da doch etwas gab. Dass er sie vielleicht wenigstens ein kleines bisschen mochte. Schwerer Irrtum... Sie ging ihm auf die Nerven, dass war es.
Er hatte sie nicht getröstet, weil eer nicht wollte, dass sie traurig war... sondern weil er einfach nur seine Ruhe wollte und sie ihn störte... Er hatte sie nicht umarmt, weil er ihr helfen wollte... sondern weil er nach der schnellstmöglichen Methode suchte, dass sie den Mund hielt... und er hatte sie nicht auf den Armen in ihr Zimmer getragen, weil er sie mochte... sondern, weil er sie einfach nur los werden wollte. Und statt dies zu sehen, hatte sie sich ihm abermals aufgedrängt, indem sie ihn umarmte und so daran gehindert hatte, vor ihr davon zu laufen. Zu allem Überfluss hatte sie allen ernstes ein T-Shirt raus gesucht und ihm gegeben... was er natürlich nicht angenommen hatte. Warum auch? Erstens roch es nach ihr und zweitens wollte er wahrscheinlich überhaupt nichts haben, was ihn auch nur im entferntesten an sie erinnerte... Immerhin war sie ja ein Kind...
Und dumm wie sie war, hatte sie ihm auch noch gesagt, dass sie ihn vielleicht doch mochte... so ein wenig. Da hatte sie sich zum ersten Mal überwunden und es dann auch noch vor einem Mann zugegeben – und wurde prompt abgewiesen...
Was musste er über sie gelacht haben... Und dämlich wie sie war, hatte sie natürlich nichts davon mitbekommen. Shit... wenigstens hatte sie ihm nicht gesagt, dass es da vielleicht sogar ein wenig mehr gab, als nur mögen... Auch, wenn sie es vor Ri nicht zugeben wollte, konnte sie sich ja schlecht selbst belügen.... Jedenfalls wäre es ihr nicht gelungen.... Luca hob ihre zitternden Hände und wischte sich die Tränen von den Wangen... doch es brachte nichts. Unablässig und lautlos flossen sie weiter und rissen ihr Herz immer weiter auseinander. Hätte sie man auf ihre Mutter gehört... sie hatte immer gesagt, sie solle niemanden an sich heran lassen. Aber wer hörte denn schon auf seine Mutter.... Sie ab jetzt...
Luca rappelte sich auf und blieb einen Moment reglos stehen, sammelte sich und hoffte, ihre Beine würden nicht nachgeben, denn sie fühlten sich an wie Wackelpudding. Dann straffte sie ihre Schultern und huschte Blitzschnell an der geöffneten Tür vorbei. Zurück konnte sie nicht, denn in der Eingangshalle hörte sie Menschen... So huschte sie nun beinah lautlos die morsche Treppe empor, natürlich knarrten die alten Dielen, aber das Haus schien eh ständig in Bewegung zu sein.
Oben angekommen sah sie einen Durchgang, der von Brettern versperrt war. Nur eine kleine Lücke war zu sehen und fpr einen Moment zögerte sie. Doch dann hob sie den Kopf. Sie würde sicher nicht zurück gehen... vielleicht später, wenn die Bar leer wäre... Und dann würde sie sich besaufen... nun ja... vielleicht auch nicht. Luca ging weiter und quetschte sich durch den engen Spalt, riss sich dabei den Arm auf, achtete aber nicht darauf. Die Wunde war weder sonderlich tief noch in irgendeiner Form gefährlich – es blutete nur und tat verdammt weh.... In dem großen Raum standen Kisten und am Ende führte eine schmale, steile Stiege nach oben. Wieder zögerte Luca... doch ihre Neugierde war stärker... zudem war es ihr im Moment auch egal, was passierte.... Kummer und Schmerz hatte eine eigenartige Wirkung auf Menschen....
Langsam stieg sie die Stufen empor und griff mit Zitternder Hand nach dem alten Metallgriff....

gt muss ich noch erstellen xD
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 17, 2014 11:30 am

Duke
Er hatte nicht bemerkt, dass Luca da gewesen war, er starrte nur noch auf seine Flasche, welche gelegentlich vor seinem Blick verschwamm. Plötzlich hörte er ein Poltern von oben, nicht besonders laut, aber er vernahm es dennoch deutlich. Erst wollte er nicht reagieren, es einfach als irgendein Geräusch abtun. Doch der Alkohol verhinderte dies. Eine Angst stieg in ihm hoch, wie er sie noch nie gehabt hatte. Was, wenn es Luca gewesen war? Wenn sie sich verletzt hatte? Oder gar in Gefahr war? Vielleicht wurde sie von einem Typen belästigt! Er durfte nicht zulassen, dass ihr irgendetwas geschah! Er musste sie vor allem hier beschützen, damit sie heil in ihre Welt zurück kehren konnte. Es reichte nicht, sie nur vor sich selbst zu beschützen, es gab weitaus mehr Gefahren.
Er kippte einen großen Schluck in seinen Mund und schluckte ihn runter. Dann stand er auf, schwankte und zum ersten mal merkte man wirklich, dass er getrunken hatte. Aber er würde sie beschützen! Wenn er schon nicht eine Bekanntschaft mit ihr aufbauen konnte, weil es einfach unmöglich war, so wollte er wenigstens verhindern, dass ihr irgendetwas geschah. Er könnte sie heimlich beobachten und immer wenn sie in Gefahr war, würde er sie beschützen und dann sofort wieder verschwinden. Er musste einfach nur darauf achten, dass sie es nicht bemerkte.
gt: Dachboden
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Lyn Evans

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   So Aug 17, 2014 12:07 pm

"Amy...", funkelte sie ihre Freundin an. Sie war manchmal so richtig scheiße taktlos zu anderen Menschen. Lyn vermutete aber eher eine art abwehrmechanismus, denn zu ihr war sie immer korrekt. Duke ging es eh schon schlecht genug!
Ein Blick auf das Smartphone verriet ihr die Uhrzeit. Zeit ins Bett zu gehen.
Mit einem kurzen Winkzeichen deutete sie Amy ebenfalls, nach oben zu gehen. Da sie eh praktisch jede Nacht bei ihr schlief, statt in ihrem eigenen Zimmer...

gt -> Lynnies Zimmer
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 19, 2014 7:01 am

Yuna

Sie kam an und schaute vorsichtig durch die Tür. Die Hotelbar war leer. Himmel sei dank. Jetzt konnte sie keine anderen gebrauchen.... na gut. Eigenlich konnte sie nie jemanden gebrauchen - aber zählte nicht. Nicht wirklich.
Langsam trat sie ein und schaute sich um. Es war wirklich niemand hier. Um so besser. Yuna ging auf den Tresen zu und setze sich auf einen der Barhocker. Sie brauchte nur irgendwie Ruhe und hier schien momentan der perfekte Ort zu sein. Hoffentlich.
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 19, 2014 7:25 am

Der junge Mann war durch die Dunkelheit geirrt, er hatte das Gefühl Stunden unterwegs gewesen zu sein, dabei war es eigentlich gar nicht so weit gewesen. Doch die Dunkelheit im Wald, die knarrenden Bäume...es hatte länger gewirkt. Und wie immer, wenn er allein gewesen war, waren die Gedanken übermächtig gewesen...sie hatten ihn im Griff, beherrschten seine Sinne...das Gesicht seines Bruders Ahmed, an jenem Tag vor so vielen Jahren, das Gesicht seiner Mutter, der Ausdruck auf Peters Gesicht als er sich die Waffe in den Mund hielt...die Männer, die seine Familie überfielen...und schließlich: Kathy...
Kathy, das wunderbarste Geschöpf der Welt, das erst vor wenigen Tagen diese Welt verlassen hatte...wie er sie vermisste, ihre Art, wie sie lächelte, wie sie lachte, das Strahlen ihrer Augen, wenn sie ihn angesehen hatte...niemals würde er diese Frau vergessen! Nicht eine Sekunde an ihrer Seite hatte er verdient gehabt, nicht eine Sekunde...und jetzt war sie tot...sie war tot...in seinen Armen hatte sie gelegen, hatte ihn schmerzhaft angelächelt...und er hatte geweint...diese Schwäche! Zum Glück hatte das niemand gesehen...
Und dann hatte er dieses Hotel gesehen...er hatte davon gehört, war auf dem Weg hierher gewesen. Er hatte sich seine sieben Sachen genommen und trug sie nun in einer Sporttasche bei sich. Er war durch den verfluchten Wald gelaufen, allein mit seinen verfluchten Gedanken...und nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er das alte Gemäuer erblickt. Angst hatte er nicht, es gab nichts mehr, was er verlieren könnte...
Daher hatte John Deston das Haus betreten, ohne mit der Wimper zu zucken. Er hatte sich umgesehen und hatte eine Gestalt durch diese Tür huschen sehen...und da er nach einer Bleibe suchte, musste er ja mit jemandem sprechen...
Er war der Frau gefolgt und stand nun in der Bar, sah die junge Frau und verzog das Gesicht ein wenig. "Ey, du!", sagte er und bewegte sich ziemlich selbstbewusst auf sie zu. "Ich brauch n Zimmer"
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Die Hotelbar   Di Aug 19, 2014 8:19 am





Yuna






» Sie hatte sich eines der Gläser genommen, die noch hinter dem Tresen standen und hatte aus ihrem Rucksack etwas aus der Wasserflasche eingegossen. Langsam nippte sie an dem Getränk und stellte das Glas dann wieder ab. Seufzend kreisten ihre Finger um den Glasrand und ihre Gedanken schweiften ab.
Lange war sie schon hier und noch immer konnte sie sich mit diesem Ort nicht anfreunden. Ja, es war schön, dass sie hier eine Zuflucht gefunden hatte. Die Leute hier waren nett, auch wenn einige wirklich einen Knacks hatten. Aber sie vermisste ihre Eltern. Kaum zu glauben aber war.
Eigentlich wollte sie nur in den Arm genommen werden - Himmel sie hatte ja noch nicht mal wen, mit dem sie reden konnte. Manchmal sprach sie sogar schon mit sich selbst. Und was das hieß lag ja auf der Hand.
Erschrocken fuhr sie herum, als sie hörte, wie jemand eintrat - ein Junge kam auf sie zu, der hier wohl neu war. Yuna verschränkte aus Reflex die Hände vor der Brust, damit niemand sah, wie sie zitterten. Immer wenn sie nervös war, Fremde da waren oder einfach nur zu viele Menschen, fingen ihre Hände an wie verrückt zu zittern.
Sie musste schlucken, als er dann sprach und nach wie vor auf sie zu kam. Ihre Vermutung, dass er hier neu war, bestätigte sich, als er meinte, dass er ein Zimmer bräuchte.
,,Ich... ich bin nicht für die Neuen zuständig, sorry.", meinte sie. Schaute ihn kurz an und dann wieder auf ihre Oberschenkel. «




© Adrian
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Die Hotelbar
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