Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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Cherry

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 4:55 am

Cherry wusste garnicht was hier passierte. es kamen viel zu viele Leute rein und diese Emilia vermasselte ihr wieder die Tour! Sie ließ sich davon jedoch nicht stöhren. Cherry war es gewohnt das man sie nackt sah und empfand es nicht weiter als schlimm. Sie dachte ja garnicht daran das Feld zu räumen. Ach Emilia. Willste das Kind auffressen oder warum begaffst du es so? fragte sie spöttisch. Sie ließ Marc jedoch nicht aus den Augen. Er hatte ihr gedroht und das stimmte sie bei ihm vorsichtig.Nachdem sie nochmal ausgiebig geduscht hatte zog sie sich an. Natürlich steckte sie sich ihr Messer griffbereit in den Gürtel. Man konnte ja nie wissen...
Ohne sich um die neue die in der Tür stand zu scheren rempelte sie diese an und ging aus der Tür.

gt Cherrys Zimmer


Deliah ließ sich an der Wand hinab gleiten. Sie konnte nicht mehr stehen. Das war zu viel für sie! Alec hatte sie nackt gesehen! Das durfte nur ihr Vater und sonst niemand.Dann kamen Leute..viel zu viele Leute.Das Mädchen das nur ein Handtuch umgewickelt hatte , hatte sich in die hinterste Ecke des Bades zurück gezogen. Sie wollte hier einfach nur weg doch das ging nicht. Marc, Emilia und die Neue waren in der Nähe und an ihnen müsste sie vorbei. Da war auch noch der Hund vor dem sie auch wirklich schiss hatte.Hier war es einfach nur schlimm. Deliah wollte doch einfach nur wieder nach hause. Se wollte all diese schrecklichen Dinge hier vergessen!
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Catarina

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 5:18 am

Emilia beachtete Cherry nicht weiter, sie hatte nichts getan, was das gerechtfertigt hätte. Sie hatte sich ihre Tour bei Alec selbst versaut, da konnte auch Emilia nichts dafür. Und sie würde sich nicht auf das niedere Niveau unbegründeter Beleidigungen herablassen. Das war nicht ihre Art, in ihrem ganzzen Leben hatte sie noch nie jemanden beleidigt und sie hatte auch vor, das beizubehalten. Als Cherry ging, war sie dennoch froh, da diese niemals aufhörte mit ihren blöden Sprüchen. Als Marc sie um etwas bat, führte sie es sofort aus, suchtet nach dem Schaumbad und als sie es gefunden hatte, reichte sie es ihm.
Doch da schien er die Neue zu erkennen, er war völlig abwesend, schien völlig gefesselt von dem Anblick der jungen Frau. Und so sehr es sie auch erschreckte, es traf sie, irgendwie. Emily hatte zwar nie vorgehabt, etwas mit Marc anzufangen, aber wegen einer plötzlichen Wendung sah sie sich aus Liaras Leben verdrängt. Als hätte diese Zoe ihr die letzte Chance darauf genommen...es war wirklich erschreckend, das musste die junge Frau sich eingestehen. Wirklich erschreckend...
Sie kniete sich zu Liara, die die Anspannung im Raum zu bemerken schien und langsam zu wimmern begann. "Hey Kleine", säuselte sie leise und bewahrte sie so vor dem kräftigen Organ Liaras. Die Kleine schien sich ein wenig zu beruhigen.
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 5:34 am

Zoe

Warum die Leute hier so überrascht waren, dass jemand anderes ins Bad kam, wunderte sie - sagte aber nichts. Wer weiß wobei sie diese Menschen gestört hatte. Aber um ehrlich zu sein, wollte sie nicht wirklich darüber nachdenken.
Wie auch immer.
Sie wandte den Blick zu dem jungen Mann mit dem Kind auf dem Arm. Er kam ihr bekannt vor, auch wenn sie nicht sagen konnte woher. Dann sah sie die Frau an, lächelte ihr zu. Sie sah nicht besonders offen aus - eher erschreckt? Hatte sie etwa jetzt schon was falsch gemacht, aber es nicht mitbekommen? Oh man... fing ja gut an, was?
Als dann der Mann sprach und sie mit "hässliches Entlein" betitelte, wurde sie schmerhaft an ihre Schulzeit erinnert. Bevor sie abgenommen hatte. Und es gab eigentlich nur einen, der sie immer so genannt hatte: ,,Marc...?", fragte sie vorsichtig und schaute ihn mit einer hochgezogenen Augebraue an.
Konnte dass sein? War er es wirklich? Der aufgeblasene Typ von damals? Der sie immer gehänselt hatte, weil sie anders war.
Gerade wollte sie noch etwas sagen, als sie plötzlich von jemand anderes angerempelt wurde, die dann das Bad verließ. Oh ja, sie schienen hier alle besonders freundlich zu sein. Kopfschüttelnd sah sie wieder zu den drei Menschen.
Bis das kleine Kind einen Laut von sich gab - konnte es sein, dass Marc sich wirklich auf eine Frau eingelassen hatte und dabei sogar ein Kind entstanden ist? Wunder geschehen doch noch.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 6:51 am

Marc
Er blickte Cherry mit einem verärgerten Blick nach, als diese wie eine Furie aus dem Bad schoss... Meine Güte, sie sollte dringend mal an ihren Manieren arbeiten. So ging das ja wirklich nicht weiter. Trotzdem warf er einen heimlichen Blick auf Emilia... So ein wenig fanatisch wirkte sie ja schon....
Verärgert schüttelte er den Kopf. Er sollte dringend mal wieder ausschlafen. Dann würde er sich auch nicht so nen Kopf wegen jedem scheiß machen. Emilia kümmerte sich wirklich rührend um seine Tochter und er war so verdammt misstrauisch ihr gegenüber. Mit einem Seufzen wandte er sich um, als sein Blick auf das Mädchen fiel, dass ihn so nett angebrüllt hatte, als er in der Eingangshalle gewesen war... Erst heimlich beobachtet werden... und dann angeschrien... achja... und geheult hatte sie auch noch. Aber diese Reaktion löste er anscheinend bei Frauen aus.
Aber es war nicht seine Art, jemanden einfach so sitzen zu lassen – jedenfalls nicht mehr. Langsam überbrückte er die Entfernung zu ihr und ging vor ihr in die Hocke. „Hey, alles okay bei dir?“, fragte er sie leise, vermied es aber, sie zu berühren.
Allerdings sprang er sofort wieder auf, als Liara zu quengeln begann. Doch Emilia hatte sie bereits wieder beruhigt – und schien plötzlich gar nicht mehr so fröhlich wie noch vor kurzem. Es schien, als würde sie sich wieder in ihrem Schneckenhaus verkriechen.... Und dann hatte er noch das Problem mit Zoe...
Als sie zögernd seinen Namen nannte, wusste er, dass es das hässliche Entlein war... welches sich nun in einen Schwan verwandelt hatte. Wenn er ehrlich war, war er nun mit den 3 Frauen – okay, wenn man es genau zählte waren es mit Liara und dem Hund sogar 5 weibliche Wesen – leicht überfordert. Der Blick, den Zoe ihm schenkte, war definitiv voller Misstrauen und er konnte es nur zu gut verstehen... „Ja... es ist lange her.“, meinte er ausweichend und fuhr sich über den Kopf.
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Catarina

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 8:06 am

Emilia sah zu Marc. "Wenn du dich unterhalten möchtest, ich kann Liara auch alleine baden. Du musst es nur sagen", bot sie mit einem freundlichen Lächeln an. Sie hatte ihn gern, einfach, weil er ihr scheinbar nicht wehtun wollte. Er war nett...und diese Zoe schien auch nicht so unsympathisch...wenn sie sich doch bloß nicht zwischen sie und Liara stellte...sie betete, dass es nicht so kam. Das kleine Mädchen gab ihr einen Sinn, half ihr, Lilias Verlust ein wenig zu überdecken...sie war allein, Marc hatte keine Ahnung, wer sie war...und wenn er sie kennen würde, würde sie nie wieder Liara berühren dürfen, da war sie sich ziemlich sicher...aber welcher normale Vater würde es auch zulassen, dass eine junge Frau sein Kind trug, die ihrem Vater ein langes Messer in den Bauch gerammt hatte...keiner...
Die junge Frau betrachtete Liara mit sanften Augen und blickte dann kurz zu Chila. Der Hund hatte bestimmt Hunger...sie sollte ihm am besten etwas holen...aber nein, das könnte Marc als Angriff verstehen...das würde sie nicht tun...
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Aug 19, 2014 8:42 am





Zoe






» Sie schaute Marc genau an - dass er sie erkannt hatte, sah sie genau in seinem Blick. Es war komisch zu sehen, wie er sich um das Mädchen in der Ecke und um das kleine Mädchen kümmerte. Er musste wohl eine neue Seite an sich entdeckt haben. Woran es auch immer lag, es würde ihm gut tun, nicht nur auf seinen Ruf zu achten, wie damals in der Schule.
Also hatte nicht nur sie sich verändert - er auch. Und anscheinend beide zum besseren. Erleichter atme sie auf. Jetzt hätte sie es nicht gebraucht, angemeckert oder runter gemacht zu werden.
Als die junge Frau dann vorschlug, dass sie sich alleine unterhalten könnten und sie sich um die Kleine kümmern würde, hob sie entschuldigend den Blick zu ihr: ,,Nein, schon in Ordnung. Ich werde mich hier schon irgendwie zurecht finden. Ich wollte euch nicht stören. Tut mir leid.", meinte sie und lächelte Emilia an.
Schließlich huschte ihr Blick zu Marc, als er meinte dass es lange her war. Oh ja. Ihr Blick blieb freundlich, wenn auch etwas härter: ,,Ja, sehr lange. Man sieht sich.", Emilia lächelte sie nochmal zu und dann machte sie auf dem Hacken kehrt.
Schloss dann hinter sich die Tür.
Nachdem die Tür zu war, schloss sie die Augen und atmete tief ein und aus. Warum musste sie hier gerade Marc treffen?! Einen Typen den sie nie mehr wieder sehen wollte? Das Leben hasste sie anscheinend wirklich abgrundtief.

--> mal schauen  «




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BeitragThema: Re: Badezimmer   Mi Aug 20, 2014 9:37 am

Als Marc auf sie zu kam zuckte Deliah zusammen. Nur am rande ihres Bewusstseins bemerkte sie das Marc sie etwas fragte. Er fragte ob alles okay war.
Nein...er...er hat mich nackt gesehen. Das darf doch nur Papa! sagte sie verzweifelt.
Jetzt würde ihr Vater sie garantiert nicht mehr nach hause lassen.Sie war wiederlich, unwürdig seine Tochter zu sein. Tränen traten in Liahs Augen. Nein sie durfte nicht daran denken. Wenn sie alles tat was ihre Eltern wollten dann würde sie wieder nach hause können.
Das junge Mädchen wickelte ihr Handtuch enger um sich. Sie war immernoch nass und fing an zu bibbern. Ihr wurde wirklich kalt.Immernoch traute sie sich nicht an den Menschen vorbei.
Sie konnte einfach nicht fassen das Alec sie nackt gesehen hatte
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Fr Aug 22, 2014 12:18 am

Marc
Er schüttelte den Kopf, als Emilia meinte sie würde sich auch alleine um seine Tochter kümmern. Kurz warf er noch einen Blick auf Deliah, bevor er sich erhob und zu Liara zurück ging. „Ich schaffe das schon, danke.“, meinte er und seine Stimme klang ungewollt scharf. Aber er ertrug es recht schwer, wenn man versuchte ihn 'Arbeit' abzunehmen. Die Hilfe anderer war ihm unangenehm. Zudem hatte er das Gefühl, dass ich verdammt noch mal niemand zutraute, dass er mit seiner Tochter auch alleine zurecht kommen könnte...
Und dann verabschiedete sich Zoe und war verschwunden, bevor er noch einen Ton sagen könnte. Verdammt... er hätte sich entschuldigen lassen... wenigstens das war er ihr Schuldig. Aber irgendwie kam es ihm nicht über die Lippen... Und dann musste er noch klar stellen, dass Emilia nicht Liaras Mutter war und das zwischen ihnen nichts lief – es war ihm verdammt wichtig, dass hier niemand etwas falsches erzählte! Mit einem Seufzen nahm er seine Tochter auf und ging zu einem der Waschbecken, ließ Wasser einlaufen und kontrollierte die Temperatur, bevor er etwas von dem Babyschaumbad ein schüttete. Mit einem Waschlappen tauchte er ein und wrang ihn mit einer Hand aus, bevor er über Liaras Körper fuhr. Die kleine mochte es nicht... aber das kannte er ja bereits und so überraschte es ihn ja nicht.
Hin und wieder blickte er zu dem Mädchen, welches in der Ecke saß und bisher nichts gesagt hatte – doch dann öffnete sie den Mund und redete etwas von, der Mann hätte sie nackt gesehen und das er das nicht dürfte, sondern nur ihr Vater. Marc dachte sich nichts dabei und meinte: „Das ist eine Gemeinschaftsdusche... Wenn du hier her kommst, musst du damit rechnen, dass dich jemand nackt sehen könnte. Es ist ja jetzt nichts passiert, oder?“ Dabei wäre es ihm selbst auch verdammt unangenehm, wenn ein Mädchen herein kommen würde, wenn er grade das Adamskostüm trug....
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Sa Aug 23, 2014 2:55 am

Emilia hatte das Gefühl, etwas falsches gesagt zu haben. Dabei hatte sie nur gewollt, dass Marc und diese Zoe sich unterhalten könnten und er sich dabei nicht von Liara ablenken lassen müsste. Aber scheinbar war das falsch gewesen.
Die junge Frau ließ sich auf eine der Holzbänke sinken und blieb dort schweigend, verharrte, während Marc mit Liara zum Waschbecken ging und das kleine Mädchen wusch.
Emilia fühlte sich überflüssig, unwohl...sie wollte sich nicht in sein Leben drängen, ihm nicht auf die Nerven fallen...sie fühlte sich schrecklich.
Sie hatte Deliah kaum beachtet, ihre Reaktion war wirklich seltsam. Es war eine Gemeinschaftsdusche! Natürlich konnten da andere reinkommen! Das war ja ganz logisch! Sollte sie halt in ihrem Zimmer duschen...das war ja auch nicht schwer und es war definitiv logisch, dass man, wenn man nicht gesehen werden wollte, dort duschte. Sie selbst tat das auch immer...ihr waren Gemeinschaftsduschen suspekt, aber hier konnte man gut waschen.
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Sa Sep 13, 2014 8:57 am

Marc
Als Deliah nicht mehr antwortete, schüttelte er nur mit einem Seufzen den Kopf und konzentrierte sich nun vollkommen auf seine Tochter. Sein Blick wurde sanft, als er das kleine Mädchen ansah und sie dann vorsichtig ins Wasser legte und ihren Kopf mit dem Unterarm stützte. Er wusste nicht, was er ohne sie tun würde... Sie war das Licht in seinem Leben, das einzige, was ihn vor der Einsamkeit bewahrte.
Hätte ihm früher jemand gesagt, dass er einmal Vater werden würde und dazu auch noch hatte heiraten wollen, hätte er gelacht und es abgetan... Er hatte eigentlich nie Kinder gewollt... Ebenfalls hatte er nie sonderlich viel Interesse an Beziehung gehabt. Affären okay... Mal hier und da ein Ones... Aber nichts festes... Bis er Cyra kennen gelernt hatte. Gut konnte er sich daran erinnern, wie er sie das erste Mal gesehen hatte. Er hatte grade mit seinen Kameraden trainiert und im Gegensatz zu den anderen Offizieren machte er stets auch die Übungen mit.
Die junge Frau kam in einem weißen Kleid über den Hof, ihr Haar war zu einer aufwändigen Frisur gesteckt und blieb dann stehen. Er hatte sie anfangs nicht bemerkt, die anderen sehr wohl. Einer nach dem anderen blieb mit offenem Mund regungslos stehen und verärgert hatte er sich umgedreht um den Grund dafür zu erfahren – und sein Herz hatte ausgesetzt. Sie war alles, wovon ein Mann nur träumte.... und ihr Blick hielt ihn gefangen. Ihre grünen Augen hatten ihn fixiert, aufgeleuchtet... und dann hatte sie den Blick gesenkt, scheinbar verlegen, leicht gelächelt. Und ihm war die Hitze ins Gesicht geschossen.
Mit einem leisen Fluch riss er sich in die Gegenwart zurück. Er musste sich endlich von ihr befreien... von seinen Gefühlen zu ihr... Aber es war schwer. Tat weh... und in ihm keimte noch immer die Hoffnung, dass sie vielleicht doch noch eine Chance hatten... Trotz alledem. Vielleicht vermisste sie ihn... sah ein, dass es doch nicht so übel war, eine Familie zu haben.... Scheiße...er und seine dämliche Hoffnung.
Seufzend nahm er Liara aus dem Wasser und trocknete sie ab, bevor er begann, sie einzucremen und anschließend zu wickeln. Zu Emilia oder Deliah sagte er nichts mehr, seine Gedanken waren zu sehr in der Vergangenheit gefangen.
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Sa Sep 13, 2014 10:44 am

Emilia wollte ihm helfen...sie sehnte sich danach, ihm helfen zu können, mehr, als ihr lieb war. Sie mochte ihn, er war nett...und sie war so allein, so einsam!
Wie gern sie das kleine Mädchen halten würde...wie gern sie mit ihm das Gelingen feiern würde. Eher ohne Alkohol, sie hatte noch nie welchen getrunken, aber...irgendwie mochte sie es, in seiner Nähe zu sein. Vorsichtig blickte sie ihn an, beobachtete jede seiner Bewegungen. Es war erstaunlich wie sanft er mit seinen kräftigen Händen war...
"Soll ich dir noch ein wenig beim Aufräumen helfen?" Dämlich...aber gesagt, nicht mehr zu ändern. Wie konnte sie es nur einfach sagen? Das war so...als würde sie ihn beschuldigen, dass er nicht aufräumen konnte! Wie unangenehm. So war es nicht gemeint, sie suchte nur seine Nähe...
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BeitragThema: Re: Badezimmer   So Sep 14, 2014 6:42 am

Marc
Als er spürte, wie sich etwas gegen sein Bein drückte und ein leises Winseln erklang, schreckte er aus seinen Gedanken hoch und blickte hinab. Chila sah zu ihm auf, die Ohren aufmerksam aufgestellt, spürte, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Er zwang sich zu einem Lächeln und fuhr ihr kurz mit der Hand über den Kopf, bevor er Liara weiter anzog.
Emilias leise Worte hätte er beinah überhört und er blickte sie fragend und ein wenig irritiert an. Irgendwie wurde ihm das alles zu viel... Er wusste nicht, wie er ihr Angebot ablehnen sollte, ohne das er sie in Verlegenheit brachte... Cherrys Worte hatten doch gesessen und die Befürchtung, dass Emilia vielleicht mehr von ihm wollte, als er ihr geben konnte, beunruhigten ihn. „Du musst das nicht machen.“, meinte er deshalb ausweichend. Wusste, dass es weder eine Absage, noch ein Annehmen ihrer Hilfe war.
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BeitragThema: Re: Badezimmer   So Sep 14, 2014 7:35 am

Emilia biss sich auf die Zunge, bis es richtig schmerzte. Sie war zu weit gegangen, sie mochte es einfach, nicht allein zu sein. "Ich würde das aber wirklich gern machen, nur wenn es dir recht ist...", sagte sie leise und schluckte. Es war ihr unangenehm. "Ich möchte damit keinesfalls suggerieren, dass du es nicht allein machen könntest", entschuldigte sie sich schnell. "Es ist nur...ich bin sehr einsam und...ich mag deine Tochter wirklich gern. Und deinen Hund...und es ist einfach schön, nicht allein irgendwo zu sein...ich hab keine Freunde, niemanden...und ich habe es genossen, Zeit mit anderen zu verbringen. Aber ich möchte dir nicht auf die Nerven gehen, also gehe ich wohl besser", sagte sie leise und senkte traurug den Blick. Es war irgendwie verdammt bedrückend. Und es machte sie traurig, dass sie scheinbar niemand mochte. Ein wirklich schwerer Gedanke...
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Mo Sep 15, 2014 5:36 am

Marc
Vielleicht bildete er es sich nur ein... aber es kam ihm verdammt noch mal so vor, als würde sie sich irgendwelche Hoffnungen machen. Ihre Worte, dass sie ja Liara und Chila mochte und sie sonst keine Freunde hätte, war für ihn dabei nicht wirklich von Belang. Es gab genug Personen hier im Hotel, warum also hatte sie sich grade ihn ausgesucht... Zudem verhielt sie sich nicht unbedingt wie eine Freundin... Aber was wusste er schon darüber....
Trotzdem hielt Marc es für besser, gleich von Anfang an reinen Tisch zu machen. Wenn er sich deswegen jetzt blamierte, weil sie nichts von ihm wollte, war es halt so. Ernst blickte er sie an und richtetete sich auf. Sein Gesicht wirkte hart und die Narben traten schärfer hervor. „Ich habe im Grunde nichts gegen deine Hilfe einzuwenden... aber im Voraus muss ich klar stellen, dass du dir keine Hoffnungen machen solltest, dass die Beziehung zwischen uns über eine Bekanntschaft hinaus ging. Ich habe weder Interesse an einer Affäre oder einer neuen Beziehung und Liara braucht keine neue Mutter.“ Lieber eventuelle Hoffnungen im Keim ersticken, als mit einem vielleicht zu leben....
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Mo Sep 15, 2014 5:49 am

Emilia sah ihn an, die Verletzung stand ihr ins Gesicht geschrieben. "Alles, worum ich gebeten habe, ist Gesellschaft!", sagte sie leise, aber erstaunlich bestimmt. Sie wusste, was es bedeutete, wenn man keine Mutter hatte und das er es seinem Kind so bereitwillig antun wollte, war erschreckend. Wie hatte sie glauben können, er sei ein guter Mensch? Wie hatte sie sich einbilden können, er sei ein guter Vater? Sicher, er war besser als ihr eigener, aber ihr Vater hatte auch versucht sie zu erstechen! "Ich habe mir niemals irgendwelche Hoffnungen gemacht. Vielleicht darauf, dass ich nicht immer allein sein könnte, ja. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob ich das noch in Erwägung ziehen würde! Besser gänzlich einsam als einen eingebildeten Kerl zum Freund zu haben, der glaubt, dass jede Frau gleich was von ihm wollen muss, wenn sie ihm Hilfe anbietet! So toll bist du nicht! Weder bist du besonders gutaussehend noch ein guter Mensch! Was du deiner Tochter antust, ist die Hölle! Ich bin durch diese Hölle gegangen! Wie viel hätte ich dafür gegeben, jemanden zu haben, eine Frau, mit der ich über alles reden könnte! Meine Mutter ist tot, Marc. Ich weiß, wie es ist, ohne eine Frau zu leben, zu der man aufblicken kann! Ob es nun eine Mutter, eine Schwester ist! Das ist ganz egal! Darum geht es nicht! Aber das du dir niemanden für sie wünscht, der mit ihr über Dinge spricht, von denen Männer einfach nur überhaupt keine Ahnung haben...du verbaust damit ihr Leben!"
Emilias Augen blitzten wütend, enttäsucht. Sie hatte ihn für jemand anderen gehalten...wie lange es wohl her war, dass sie so viel gesprochen hatte? Das musste bei Marias Beerdigung gewesen sein, die Grabrede...
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Sep 16, 2014 5:58 am

Marc
Er hatte sie verletzt... nun gut, das hatte er bei anderen auch schon getan. Es war also nichts neues für ihn. Ihre Worte ärgerten ihn... und zwar maßlos. Sie hatte keine Ahnung wovon sie sprach und er war der Meinung, dann sollte man besser den Mund halten!
„Da du dich sofort angegriffen gefühlt hast, gehe ich davon aus, dass ich richtig lag und du dir durchaus irgendwas erhofft hast.“, meinte er ruhig. „Ich habe dir nie vorgeworfen, dass du eine Beziehung mit mir in Betracht ziehst und ich habe nie gesagt, dass ich gut aussehend wäre. Du bildest dir deine Urteile viel zu schnell, also bist du der schlechte Mensch – und nicht ich. Das einzige was ich getan habe, im Voraus klar zu stellen, wie es um mich steht. Ich weiß wie schmerzhaft es ist, sich falsche Hoffnungen zu machen und das du mich beschimpfst, nur weil ich dir dies ersparen wollte, finde ich weder fair noch sonderlich erwachsen. Du weißt weder etwas über mich, noch etwas über mein Leben... Also Urteile nicht vorschnell über die Menschen. Wenn du glaubst, ich würde meiner Tochter 'die Hölle antun' – um es mit deinen Worten auszudrücken – dann bitte. Es tut mir leid, dass deine Mutter tot ist, aber das ist kein Grund, dass du dich so benimmst. Woher willst du wissen, dass es Liara ebenso gehen würde wie dir? Ich bin ohne Vater aufgewachsen und meine Mutter hat sich einen Dreck um mich geschert. Ich weiß also durchaus, wovon ich spreche. Liara hat ebenfalls eine Mutter. Eine die noch lebt – und wenn diese sie nicht will, braucht sie auch keine andere. Ich kann sehr gut für sie sorgen, ohne mir von kleinen Mädchen wie dir Vorhaltungen geben zu lassen. Liara kann später ebenso gut zu meiner Schwester gehen, wenn sie reden will.“
Marc nahm seinen Seesack auf und warf ihn sich über die Schulter, während er Liara vorsichtig umlagerte und dann zur Tür ging, blieb dann aber noch einmal stehen. Er wandte ein wenig den Kopf und sein Gesicht war hart. „Auf eine nähere Bekanntschaft mit dir lege ich ebenfalls keinen Wert und bin erleichtert, dass du meine Meinung teilst. Auf Wiedersehen, Miss Clark.“ Und mit diesen Worten verließ Marc das Badezimmer. Chila folgte ihm auf dem Fuße und sprang mit weniger Elan als noch kurz zuvor neben ihm her. Die Stimmung gefiel ihr nicht....

gt Gemüsegarten
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BeitragThema: Re: Badezimmer   Di Sep 16, 2014 7:50 am

Emilia war ohne Worte. Und sie fühlte sich falsch verstanden...vielleicht sollte sie ihm die Wahrheit sagen? Warum sie niemandem wünschte, nur mit einem Vater groß zu werden? Aber er rannte davon...er war feige.
Sie wollte, dass er den Grund kannte. Er musste den Grund kennen...vielleicht würde er dann verstehen, warum es sie verletzte, wenn er einem Mädchen die Mutter aberkannte. Oder besser, es einem Vater aussetzte...das war es, was ihr so schlimm vorkam. Und sie war falsch verstanden worden...
"Marc!", rief sie ihm nach, doch zu leise. Aldo folgte sie ihm. Sie musste es ihm sagen, er hatte ein völlig falsches Bild von ihr!
gt: Gemüsegarten
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