Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Die Steintreppe (Eingangsbereich)

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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 23, 2014 12:59 am

Neo lehnte am Geländer und rauchte einen joint. Er ließ sich von Rhage und Jenny nicht stören. Allgemein waren ihm alle egal. Alles war egal geworden
Nachdem er fertig war überlegte er was er nun tun sollte. Bald müsste er sich wieder neuen stoff besorgen. er würde es definitiv nicht lange ohne aushalten. etwas unverständliches vor sich hin murmelnd starrte er in die ferne. erst vor kurzem konnte er fliehen...
was sollte er aber nun mit seinem leben machen? er hatte doch niemanden mehr
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 23, 2014 1:45 am

Rhage
Er sah Jenny mit einem leichten Lächeln an und meinte dann: „Das sagst du jetzt. Mir hast du am Anfang ja auch nicht getraut – und jetzt bist du sogar mit mir alleine. Sieh nicht immer alles gleich so schwarz.“ Dann grinste er breit: „Und ja, ich traue dir zu, dass du für uns beide Salat bestellst. Das hast du schon mal gemacht und mein Magen hatte danach die ganze Nacht geknurrt.“
Er streckte sich und ging ein paar Schritte, als sie erneut zu reden anfing. Hatte sie Laberwasser geschluckt, oder was?? „DU kennst mich und hättest damit rechnen müssen, Jenny. Und jetzt beweg endlich deinen Arsch und geh los, sonst drehe ich um und esse das, was noch im Hotel zu finden ist. Meine Essenszeit ist schon längst vorüber!“
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Jenny
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 23, 2014 1:47 am

Jenny grinste und zog Rhage mit sich in richtung stadt.

gt: Stadt
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 23, 2014 2:54 am

Rhage
Kurz und bündig, weil ich keine Vorlage mehr zum Posten hatte und nicht weiß, was ich sonst schreiben soll xD

gt Stadt
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 23, 2014 7:53 am

cf: Revans Zimmer
Catarina bewegte sich leise durch das Hotel, da sie fürchtete, Alec doch noch zu begegnen. Er machte sie Angst und sie wusste, dass sie ihm nichts entgegenzusetzen hatte. Sie war einfach zu schwach...oder er zu stark, beides lief aufs gleiche hinaus.
Nun würde sie also doch wieder tun, was Revan wollte. So wie sie immer tat, was er wollte. Und es ärgerte sie, dass sie es machte, aber sie liebte ihn und mit Verlusten umzugehen war für sie zu schwierig, nachdem ihre heile kleine Welt von ihrem Großvater brutal zerstört worden war. Manchmal träumte sie davon, wie sie sich gewehrt hatte gegen die Männer, die ihren Mund aufgehalten hatten, als Cesare...sie wollte nicht daran denken. Es war zu grausam....zu schmerzhaft...
Unsicher setzte sie ihren Weg fort. Am Chillroom, in dessen Innern sie ihn gehört hatte, war sie vorbeigeschlichen. Was, wenn er sie dennoch bemerkt hatte? Ihr folgte?
Sie schluckte und setzte ihren Weg fort
gt: Shoppingmeile schätze ich passt am besten
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   So Jul 27, 2014 7:59 am

Cassie
Sie öffnete die große Tür und stieg ein paar der Stufen hinunter, bevor sie sich auf eben diese setzte. Sie setzte die Kopfhörer auf, welche um ihren Hals hingen und griff in ihre Hosentasche. Sie zog einen MP4-Player heraus, ein recht abgenutztes Gerät, und suchte sich schnell ein Lied aus. Sie wählte "What a Night" von Guano Apes und lauschte einfach nur der Musik. Sie lehnte sich leicht an das Geländer und die Stufe hinter sich. Rauere Musik, vor allem Heavy Metal, hatte sie früher eher weniger gehört, doch mittlerweile bestanden die meisten Songs auf ihrem MP4 aus diesem Musikstil und sie besaß viele Lieder. Aber sie fand, dass es auch gut zu ihr passte.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 8:35 am

Marc
Er stand in der Nähe des Hauses, halb im Wald und blickte zu dem alten Haus.
Vorsichtig blickte er sich um, der Blick kritisch, als würde er jeden Moment einen hinterhältigen Angriff erwarten. Alles hier schien auf den ersten Blick verlassen. Kaputte Wände, vernagelte Fenster... aber wenn man genauer hinsah, konnte man sehen, dass das alte Haus nicht so einsam war, wie es den Anschein machte. Das Hotel benötigte zwar dringend eine Reinigung, aber es lag keine dicke Staubschicht – und die hätte es geben müssen, so lange wie dieser Ort angeblich verlassen war.
Aber... was wäre, wenn er hier nicht das fand, was er suchte? Mit einem Schulterzucken warf er diesen Gedanken von sich. Dann würde er eben weiter gehen... Immer weiter, bis er einen Ort fand, an dem Liara sicher wäre. Er warf einen Blick nach unten und öffnete den Reißverschluß seiner Armeejacke ein Stück. Seine Tochter schlief seelenruhig in der Babytrage. Beinah zärtlich betrachtete er den Säugling. Nur die Narben im Gesicht des Mannes machten den sanften Ausdruck zunichte. Marc zog den Reißverschluß wieder hoch, sodass der Blick nicht auf Liara fiel. Da die Jacke eh sehr dick war, fiel es nicht groß auf – zudem war seine Tochter auch noch verdammt klein. Selbst für ihr Alter.
Mit einem Seufzen stellte er den Rucksack neben sich ab, in dem er einen Teil der Klamotten hatte. Ein Seesack, sowie der Maxi-Cosi seiner Tochter wartete gut versteckt in der Stadt auf ihn. Er fand es nur zu Riskant, alles auf einmal mitzubringen. Es musste ja nicht gleich jeder über Liara Bescheid wissen...
Er strafte seine Schultern und trat hervor, sah ein Mädchen auf der Treppe sitzen - aber von Frauen hatte er für die nächste Zeit mehr als genug... So schenkte er ihr nur einen kurzen Blick. Vielleicht würde sie ja nichts bemerken...
Er stieg die Stufen empor und betätigte den Gusseisernen Türklopfer, wartete, dass jemand öffnete. Er konnte ja schlecht einfach das Haus betreten....
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 9:11 am

Cassie
Sie bemerkte wie jemand an ihr vorbei ging, einfach weil er in ihrem Blickfeld war, denn hören konnte sie ihn nicht, hatte ja die Kopfhörer auf. Sie blickte ihm hinterher, wie er zur Tür ging. Aber zu ihrer Verwunderung öffnete sie er nicht. Sowieso fragte sie sich, was er hier zu suchen hatte, er sah aus, als wäre er 25 oder gar älter. Vielleicht ja sogar fast 30, mit den ganzen Narben war es schwer zu erkennen, fand sie zumindest. Sie setzte die Hörer ab und versuchte ihn sein Gesicht zu sehen, was eine sehr unangenehme Kopfhaltung verlangte, da sie einmal auf einer unteren Stufe saß, er ziemlich groß war und sie ihm eigentlich den Rücken zu wandte.
"Kann ich ihnen helfen?", fragte sie und hoffte irgendwie, dass dieser Mann sofort wieder gehen würde. Erwachsene hier? Das wäre schrecklich, dann wäre ihr schönes, ungestörtes Leben vorbei.
Sie stand nun langsam auf und drehte sich zu ihm um, damit sie nicht später noch Nackenschmerzen hätte. Sie legte die Kopfhörer um ihren Hals, da sie diese bisher nur in der Hand gehalten hatte.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 9:43 am

Marc
Okay... so langsam hatte er das Gefühl, er wäre hier doch nicht richtig. Laut seinem „Informanten“ lebten hier bereits sehr viele Jugendliche... War wohl ein Irrtum. Bis auf das Mädchen hinter ihm hatte er noch niemanden gesehen – und sie hatte er ja nicht wirklich beachtet. Liara würde bald Hunger bekommen und bis dahin musste er einen Platz gefunden haben, an dem er wenigstens für die Nacht Schutz für sie finden würde. Für ihn selbst wäre es halb so schlimm, wenn er irgendwo im freien Schlafen würde, es wäre nicht das erste Mal.
Er betätigte abermals den Türklopfer und seine Hände ballten sich zu Fäusten, lockerten sich wieder. Immer ein Zeichen, dass er unruhig, ungeduldig oder genervt war. Er fuhr sich über die Haare und schloss kurz die Augen, als er eine Stimme hinter sich hörte. Sie war eindeutig weiblich und gehörte wohl zu dem Mädel, welches auf der Treppe saß. Sie fragte ihn, ob sie ihm helfen könne und eine unangenehme Erinnerung bereitete ihm Magenschmerzen. Cyra hatte er auf die selbe Art und Weise kennen gelernt... Er wusste, dass er nicht alle über einen Kamm scheren sollte... aber es ging einfach nicht anders. Die Zeit mit ihr hatte ihn noch misstrauischer gemacht.
Langsam wandte er sich um und blickte auf das Mädchen hinab. Das erste was ihm auffiel.... sie war dünn. Viel zu dünn. Sie hatte keine Kurven und er fragte sich, ob sie irgendeine Essstörung hatte. Fand er ja nicht so schön... Beim Kuscheln würde man(n) sich Blaue Flecken holen. Aber was solls. Er musste ja nicht mit ihr kuscheln und hatte es auch nicht vor. Weder mit ihr, noch mit einer anderen. Für ihr restliches Aussehen interessierte er sich nicht. Ein hübsches Gesicht war wahrlich nicht alles, wie er hatte feststellen müssen.
Marc versuchte es mit einem Lächeln, welches äußerst gequält wirkte und so stellte er es wieder ab. „Kommt drauf an...“, meinte er ausweichend. „Ich suche jemanden, der hier das „sagen“ hat. Sich um die Leute kümmert.“ Ihm war der taxierende Blick durchaus bewusst... aber er sah darüber hinweg. Er war es gewöhnt. Ihn interessierte auch nicht was sie dachte. Warum auch? Er konnte es sich denken.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 10:05 am

Cassie
Sie überlegte bereits einen Rückzieher zu machen, als sie seine Hände zu Fäusten ballten, aber nun war es zu spät. Er drehte sich um und ihr kam es vor, als würde er es absichtlich langsam tun, nur um sie noch mehr zu erschrecken, wenn er sie dann anfiel. Sie schüttelte kurz den Kopf um diese Gedanken los zu werden. Sie konnte sich aus ihm echt keinen Reim machen. Warum kam ein Erwachsener hier her? Er könnte ein Beamter sein, der das Haus inspizieren wollte, jedoch sah er danach überhaupt nicht aus. Generell sah er eher so aus, als würde er gleich eine Waffe zücken und auf sie los gehen.
Sie griff nach dem Geländer und hielt sich daran fest, während ihre Beine leicht zitterten. Im Sitzen hatte sie es nicht gemerkt, aber nun spürte sie deutlich, dass sie doch wieder etwas essen sollte. So sehr es ihr auch widerstrebte, ihr knurrender Magen dröhnte fast wie die Motoren eines Flugzeugs in ihren Ohren. Ihr war leicht schwindelig, weshalb sich ihr Griff verstärkte und ihre Fingerknöchel stark hervortraten. Sie war wohl etwas zu schnell aufgestanden, ganz bestimmt. Sie sah fest auf den fremden, wodurch sie ihr Gleichgewicht recht schnell wiederfand. Zwar nicht zu hundert Prozent, jedoch reichte es um gerade zu stehen und den Griff zu lockern.
Jemand der hier das sagen hatte? Wusste er, dass sie hier lebten? Würde das das Ende für ihre Zuflucht bedeuten? "Also es gibt jemanden der einen sehr guten Überblick hat, allerdings weiß ich nicht, wo er Momentan ist", sagte sie ebenso ausweichend.
Sie versuchte wie jemand zu wirken, der nur durch Zufall hier war. Hoffentlich konnte sie es schaffen, dass er ging. Sie wollte ihr Zuhause nicht verlieren. Wo sollte sie denn dann hin? Es gab keinen Ort, an den sie mehr könnte und sie würde wahrscheinlich auch keinen finden an dem sie überhaupt sein wollte. Hier hatte sie es vergessen können, es untergraben können, zumindest größtenteils. Aber woanders würde es sie vielleicht einholen. Woanders würde sie vielleicht nicht so gut abgelenkt werden.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 10:12 am

// ich lass sam sofort kommen, war nur eben nich da xD

Sam hatte ein klopfen gehört und war sofort zur Tür gelaufen. Der junge Gründer hatte mal wieder sein klemmbrett mit allen zimmern, n vorräten, namen der bewohner und die nummern ser besetuten zimmer inn der hand. Als er die Tür öffnete stand dort ein Mann. " ehm hallo? Kann ich ihnen weiterhelfen?" Fragte der Braunhaarige und blickte wieder zu dem Mann hoch. Warum mussten alle so verdammt groß sein?!
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Di Jul 29, 2014 5:55 pm

Marc
Sein Blick wurde nachdenklich, als er sah, wie das Mädchen leicht den Kopf schüttelte und ihre Hand sich nach dem Geländer ausstreckte. Beinah krampfhaft hielt sie sich daran fest und sie stand definitiv nicht ganz sicher auf ihren Füßen. Als sie leicht schwankte, machte er eine Bewegung nach vorne, wollte sie sicherheitshalber stützen, damit sie nicht gleich auf dem Boden lag... aber da lockerte sich ihr Griff bereits wieder und in ihre Wangen kehrte auch die Farbe zurück. Trotzdem betrachtete er sie kritisch und als er ihren Magen knurren hörte, meinte er: „Du solltest etwas essen...“ Er hätte sie ja eingeladen... aber dafür hätte er das Mädchen in seine Nähe lassen müssen und er vermied es eigentlich, andere Menschen an sich heran zu lassen. Zu viele Enttäuschungen – und weitere sollten nicht dazu kommen.
So schwieg er nach diesem Satz und blickte ihr in die Augen. Da sie ihn anstarrte ließ er jetzt mal außen vor. Beinah ungeduldig wartete er auf die Antwort auf seine Frage und er war innerlich erleichtert, als sie kam. Ihre Worte hatten nicht den Erfolg, denn die kleine sich wünschte. In seinen Ohren klang es so, als wäre er hier richtig und der „Leiter“ oder die „Leiterin“ waren nur grade nicht in Reichweite. „Danke für die Auskunft. Dann warte ich, bis derjenige vorbei kommt, der sich auskennt.“, meinte er, als die Tür sich hinter ihm öffnete. Sofort nahm er Haltung an, drehte sich um und konnte sich nur mit Mühe vom Salutieren abhalten. Es war eine Eigenschaft, die er noch nicht ganz heraus bekommen hatte.
Marcs Blick fiel auf einen Jungen – einen verdammt kleinen und zierlichen Jungen – was bitte war das hier? Ein Zufluchtsort für Zwerge? Kritisch zog er die Augenbrauen zusammen und betrachtete seinen Gegenüber aus schmalen, harten Augen. Aber dann seufzte er lautlos und senkte kurz die Lider. „Guten Tag. Ich habe gehört, dies wäre ein Ort, an dem man Zuflucht finden kann, wenn man nicht weiß, wo man sonst hin soll. Stimmt dies?“, fragte er und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 30, 2014 2:27 am

Cassie
Als man ihr sagte, sie solle etwas essen, verengte sie die Augen. Das wusste sie selbst, aber sie hasste es, wenn andere ihr sagten, sie solle etwas zu sich nehmen. Sie konnte es nicht genau beschreiben, aber es steigerte in ihr nur noch mehr die Unlust auf Nahrung. Ebenso hasste sie es, wenn andere in irgendeiner Weise meinten sie sei dünn. Okay, sie war mehr als nur schlank, allerdings mussten andere ihr das doch nicht vorhalten! Dicke hörten schließlich auch nicht gerne die Worte "du bist fett". Genauso war es bei ihr auch.
"Jaja", murrte sie ganz leise, hoffte, dass er es nicht hören würde, immerhin war es keine sehr höfliche Antwort. Sie sah kurz weg, denn aus irgendeinem Grund war es ihr unangenehm. Vielleicht blickte sie auch zur Seite, damit man nicht den verärgerten und trotzigen Blick sehen konnte.
Kurz darauf sah sie jedoch wieder zu dem Fremden hoch, sie redete ja schließlich mit ihm, wenn man das denn so nennen konnte.
Sie hätte Fluchen können, als der Kerl dann auch noch genau das Gegenteil von dem tat, was sie sich erhofft hatte. Was wollte ein Erwachsener hier? Er hatte doch nicht etwa vor sie alle ins Heim zu stecken? Vielleicht war er auch ein Auftragskiller, ganz im Geheimen von der Regierung geschickt um alle eventuellen Bewohner des Gebäudes zu entfernen, damit sie es abreißen könnten. Aber woher sollte irgendwer von diesen hohen, schnöseligen Tieren von ihrer Existenz wissen?
Cassie war ganz in ihrer Angst um ihr Zuhause versunken, bis sie das Geräusch der sich öffnenden Tür aus den Gedanken riss. Sie sah Sam, derjenige, der auch sie hier aufgenommen hatte, der fast alle aufgenommen hatte. Er würde das schon noch machen, da war sie sich sicher. So drehte sie sich um und wollte sich wieder setzen, als ihr Magen erneut knurrte und sie daran erinnerte, dass sie besser etwas essen sollte. Wo sollte sie wohl hingehen? Sie könnte das gestohlene Geld auslegen ... Oder aber schauen ob es in der Küche etwas gab.
Sie dachte nicht wirklich darüber nach, weshalb sie mitbekam, was die beiden männlichen Gestalten zueinander sagten. Bei den letzten Worten des Fremden konnte sie ihren Ohren nicht trauen. Wie viel wusste der denn über sie? Oder ... wollte er vielleicht sogar bei ihnen einziehen? Aber er war doch so alt ... Sie verstand es nicht, erkannte nicht die Absichten des Fremden. Am besten wäre es wohl, wenn sie sich komplett raushalten würde. Sie sollte einfach in die Stadt gehen und sich etwas Essbares kaufen.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 30, 2014 2:47 am

cf Chillroom

In der Hoffnung hier etwas Ruhe zum lernen zu finden ging Deliah hinaus, jedoch wurde sie enttäuscht. Hier tummelten sich nur so die anderen Menschen. Sie mochte andere Menschen nicht.Sie existierte nur dafür ihrem Vater zu gefallen und sie würde alles für ihn tun.Außerdem hatte sie schon so einiges für ihn getan. Sie wollte doch nur das ihr Papa stolz auf sie war.Deliah versuchte sich trozdem zu konzentrieren und zu lernen. Oh wie sie Mathe doch hasste. In dem Moment wurde der rothaarigen bewusst das sie vieles hasste.Dies war ihr jedoch egal...
Nach einer weile legte sie das Mathebuch weg und nahm sich ihr Deuschbuch.Sie versuchte ein Gähnen zu unterdrücken was ihr jedoch nicht gelang....Lernen war ja so langweilig
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 30, 2014 6:47 am

Marc
Er wartete noch auf eine Antwort des männlichen „Zwerges“, als er von dem Mädchen abgelenkt wurde. Anscheinend hatte er sie irgendwie gekränkt, aber er wusste nicht genau womit. Kurz überlegte er, was er gesagt hatte, aber auch beim zweiten darüber nachdenken, fiel ihm nichts ein, was sie hätte verärgert haben können.
Sie sagte auch irgendwas, aber es war so leise, dass er es nicht richtig hatte verstehen können. Die Zeit bei der Armee, mit dem Lärm von Bomben und Maschinengewehren neben sich, hatte seine Hörfähigkeit doch mehr beeinträchtigt, als er gedacht hatte. Es war unangenehm nachzufragen, deshalb tat er es nicht, sondern sah sie nur an, indem er eine Augenbraue hochzog. Lächeln tat er nicht... es wirkte eh wie eine Grimasse, also konnte er es auch gleich sein lassen.
Das Mädchen sah weg und so hatte er Gelegenheit sie doch genauer zu betrachten. Aber er kam zum selben Entschluss wie vorher... sie war zu dünn. Er fragte sich, was einem dazu bringen konnte, seinen Körper dermaßen zu vernachlässigen! Wahrscheinlich sah es verdammt lächerlich aus, wenn sie nebeneinander stehen würden... Zudem er auch noch älter aussah, als er tatsächlich war. Und sie? Er war schlecht im Schätzen, deshalb ließ er es lieber.
Er wartete noch einen Augenblick, aber die fremde sagte nichts mehr und so wandte er sich wieder dem jungen Mann zu. Ehrlich gesagt fand er es ein wenig seltsam, wenn sich ein so junger Typ um die Organisation kümmerte. Zudem wirkte er auf eine seltsame Art auch noch ziemlich feminin... Marc überlegte, ob er vielleicht doch lieber wieder gehen sollte.. Her waren anscheinend schon recht 'Spezielle Typen'.
Doch kurz darauf bewegte sich Liara, griff mit ihren kleinen Händen nach den Erkennungsmarken um seinen Hals und er wusste, jetzt würde es nicht mehr lange dauern, bis sie endgültig erwachen würde. So eine Scheiße... Er hatte vor gehabt, in aller Seelenruhe einen Ort zu finden wo sie bleiben könnten, dann die Sachen zu holen... und dann hätte die kleine von ihm aus aufwachen können... Tja, aber seine Planungen gingen des öfteren mal schief, jedenfalls solange es sich um sein Privatleben drehte...
Als sich die Tür dann ein weiteres öffnete und ein weiterer weiblicher 'Zwerg' aus der Tür trat, blickte er das Mädchen kurz an, bevor er seinen Blick wieder Sam zuwandte.


Zuletzt von Rhage am Mi Jul 30, 2014 8:27 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Mi Jul 30, 2014 7:48 am

Deliah bemerkte das der große Muskelprotz zu ihr rübergesehen hatte. Is was? fragte sie deshalb tonlos. Oh sie hasste es wenn Menschen sie so ansahen. Allgemein hasste sie Menschen aber für gewöhnlich wussten das alle und gingen ihr aus dem Weg.
Deliah band sich die roten Haare zu einem Zopf und schaute wieder ins Buch. Sie konnte sich einfach nicht konzentrieren. Frustriert klappte sie ihr Buch zu und starrte in die Ferne. Sie musste lernen weil sie gute Noten brauchte, damit sie wieder nach hause gehen konnte. Sie MUSSTE ihren Vater doch stolz machen!
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Do Jul 31, 2014 12:33 pm

Sam sah zu dem mann auf." Ja das stimmt, hier können Jugendliche herkommen die probleme haben und nicht wissen wo sie hin können" kurz betrachtete er das gesicht des mannes. Inzwisxhen, nach Jahrelanger Übung konnte sam trotz narben oder sonstigem erkennen wie alt jemand war." Du scheinst alleine zu sein...wir haben noch einige zimmer über, willst du lieber eines in der nähe des bads oder lieber der trepoe?" Fragte er und blätterte durch seine unterlagen. In diesem Moment sah er um ein paar jahre älter aus. Und auch deutlich männlicher. Seine dunkelbraunen haare schimmerten leicht im licht der untergehenden sonne, während er von seinem klemmbrett aufsah." Und dann brauhe ich noch name und alter"
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 5:34 am

Marc
Als das eine Mädchen ihn dämlich von der Seite anquatschte, schenkte er ihr keine Beachtung. Unfreundlichkeit oder blöde Sprüche ignorierte er stets. Grade Fremden gegenüber sollte man wenigstens versuchen freundlich gegenüber zu treten. Wenn ihn jemand bereits von anfang an dumm kam, hatte er keine Lust sich weiter mit dieser Person herum zu ärgern. Zudem hatte er von Weibern wirklich die Schnauze gestrichen voll...
Dann sprach der junge Mann und Marc richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf diesen. Er bemerkte den taxierenden Blick, aber an so etwas war er gewöhnt. Bei der Armee betrachtete man seinen Gegenüber ebenfalls sehr genau... man konnte ja nie wissen, wann man eine gute Beschreibung gebrauchen konnte... Nur das Alter war eine Sache, die schwer zu schätzen war. Einige wirkten jünger, andere älter. Da er sowohl von Optik als auch vom Verhalten älter aussah und wirkte, war es nahezu unmöglich das seine zu erraten. Die meisten Schätzten ihn auf Mitte 20... Bisher hatte es ihm immer ganz gut gepasst... bis er Cyra kennen lernte... Hätte er jünger gewirkt, hätte sie sich kein Stück für ihn interessiert. Was definitiv besser gewesen wäre...
Er straffte die Schultern, um sich wieder auf das Gespräch zu konzentrieren. Als der junge Mann meinte, dass er – Marc – scheinbar alleine war, haderte er einen kurzen Moment für sich. Er wollte nicht, dass irgendwer von Liara wusste... aber andererseits konnte wollte er mit offenen Karten spielen. Nach kurzem zögern schüttelte er den Kopf und meinte: „Nein... ich bin nicht alleine.“ Und damit zog er den Zipper seiner Jacke nach unten und enthüllte seine Tochter, die in diesem Moment die Augen aufschlug und anscheinend versuchte, ihre kleinen Finger zu essen... „Ich weiß nicht, ob auch Kinder willkommen sind... Falls ja, wäre mir ein Zimmer an der Treppe lieber.“
Den Ausweis hatte er Griffbereit in der Jeans, zeigte ihn aber noch nicht. Sein Blick wanderte von Sam zu Cassie und dann zu Deliah und wieder zurück. Wollte die Reaktionen abschätzen.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 8:05 am

Sams augen wurden ein wenig größer als er das baby sah. Er liebte babys! Hatte er schon immer. " selbstverständlich ist die kleine hier auch erwünscht. Dann komm ich zeig dir dein neues Zimmee, oder ehr euer neues Zimmer. Ich glaub es müsste auch noch irgendwo ein kinderbett sein...wenn du willst repariere ich es und lackier es neu, kostet nix und es ist in knapp 6 stunden fertig" sagt sam freundlich und tritt bei seite um marc einlass zu gewehren
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 9:16 am

Cassie
Eigentlich hatte sie sich mit der gesamten Situation nicht befassen wollen, da der Fremde ja nun bestens bei Sam aufgehoben war. Sie hatte sich dazu entschieden zu aller erst in der Küche nach etwas Essbarem zu suchen und so stieg sie die Stufen wieder hinauf und bewegte sich auf die Tür zu. Sie sah kurz zu dem Fremden und Sam und genau in diesem Moment öffnete er die Jacke und Cassie konnte das kleine Kind sehen. Sie schlug die Hände vor den Mund und die Tränen schossen ihr in die Augen. Eigentlich hätte sie lächeln sollen, denn sie liebte Kinder, doch das war auch sozusagen der Grund, weshalb halb sie nun keine Kontrolle mehr über ihre Handlung hatte. Sie hatte früher immer gedacht, sie würde irgendwann mal Mutter sein, die ihre Kinder liebt und groß zieht, doch das war für sie unmöglich geworden. Sie konnte keine Kinder kriegen, würde niemals welche haben. Es fraß sie auf und hatte zu ihrem Gewichtsverlust und ihrer Magersucht geführt. Die letzte Zeit hatte sie es ziemlich gut verdrängen können, sich immer mit irgendetwas abgelenkt, wenn sie daran gedacht hatte, deshalb sogar mehrere Nächte nicht geschlafen. Doch nun kamen diese verdrängten Gefühle alle wieder hoch. Der Anblick des kleinen Kindes machte sie fertig. Die Tränen liefen über ihre Wangen und die vor den Mund geschlagenen Hände. Ihr Körper zuckte und sie lief mit viel zu viel Schwung gegen das Geländer, sodass sie beinah überkippte. Ihre Beine gaben nach und sie sank auf den Boden, hatte das Gefühl, man hätte jegliche Kraft aus ihrem Körper gesogen.
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 9:48 am

Marc
Er war erleichtert, als Sam meinte, dass auch seine Tochter hier willkommen wäre. Ein Stein fiel ihm vom Herzen und die Anspannung, die stets in ihm herrschte, minderte sich. „Ich danke dir.“, meinte er zu dem jungen Mann und meinte dies vollkommen ernst. „Das mit dem Kinderbett wäre nett.“ Vielleicht wäre es wirklich besser, sie in ihrem eigenen Bett schlafen zu lassen... Bisher hatte er sie in den letzten Wochen rund um die Uhr bei sich gehabt, sie auf seiner Brust schlafen lassen. Ob sie jetzt überhaupt noch alleine irgendwo liegen wollte? Er befürchtete, ihm würde in nächster Zeit eine Menge Stress bevor sehen... Aber für Liara nahm er alles in Kauf. Sie war der Mittelpunk seines Lebens, die einzige, die dem ganzen einen Sinn gab. Mit seiner großen Hand strich er sanft über das kleine Köpfchen und wollte gerade an Sam vorbei ins Haus gehen, als eines der Mädchen an ihm vorbei trat und plötzlich die Hände vor den Mund schlug. Ihre Augen begannen zu glänzen – aber scheinbar nicht vor Freude, denn bereits im nächsten Moment begann sie zu weinen. Keine falschen Tränen, wie er sie von Cyra kannte... Nein, es waren die Art von Tränen, die er bei seinen Kameraden gesehen hatte. Wenn der Kummer und die Verzweiflung so groß waren, dass man sie nicht mehr anders ausdrücken konnte.
Und dann prallte sie mit dem Geländer zusammen und verlor scheinbar das Gleichgewicht. Marc machte eine Bewegung nach vorne, wollte sie noch auffangen, aber durch Liara war die Bewegungsfreiheit seiner Arme eingeschränkt und so musste er hilflos zusehen,wie sie zu Boden sank. Der Anblick war seltsam berührend und das Mädchen wirkte dadurch nur noch jünger und zierlicher, als sie es eh schon war. Obwohl Marc sich von Frauen im allgemeinen Fernhalten wollte, war er nicht so abgestumpft, dass er sich nicht um jemanden kümmern würde, wenn Hilfe von nöten war. Wenigstens fragen könnte er ja. So ging er also in die Hocke und blickte sie aus seinen braunen Augen fragend an. „Hey... Was ist denn plötzlich los? Tut dir irgendwas weh? Kannst du aufstehen?“ Notfalls würde er sie tragen... was sich als nicht so einfach gestalten würde, wenn er Liara dabei nicht erdrücken wollte...
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Duke

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 10:50 am

Cassie
Sie rührte nicht, hatte nicht die Kraft ihre Position irgendwie zu verändern, auch wenn ihre Beine nicht gerade angenehm zusammen gebrochen waren. Sie zuckte unkontrolliert und die Tränen verhinderten eine klare Sicht. Ihr Kopf fühlte sich an wie leer gefegt, da war nur Schmerz und das Gefühl von unendlichem Verlust. Sie musste sich an der Wand und dem Geländer anlehnen, da sie nicht glaubte, die Kraft zu haben selbstständig ihren Oberkörper aufrecht zu halten. Die Fingernägel ihrer vor den Mund geschlagenen Hände bohrten sich schmerzhaft in ihre Haut, als sie begannen sich wie alle anderen Muskeln auch, sich zu verkrampfen. Ihre Schultern waren nach vorne gedrückt und formten ihren Rücken rund. Wahrscheinlich sah sie einfach nur erbärmlich aus, ein kleines Häufchen Elend. Doch das interessierte sie nicht annähernd, sie dachte nicht einmal daran. Ihr Kopf war absolut leer und das einzige, das sie in diesem Augenblick konnte, war zu schluchzen und ihren Tränen freien Lauf zu lassen. Sie hörte gerade so, was der Neuling mit dem so süßen Kind sagte, jedoch dauerte es, bis sie die Worte vollständig begriff. Ihre Hände lösten sich von ihrem Mund und sie verdeckte ihre Augen. Dort wo ihre Fingernägel sich in die helle Haut gebohrt hatten, waren rote Abdrücke und es trat sogar ein wenig Blut hervor, welches sie noch blasser wirken ließ, besonders, da sie bei dem Anblick des kleinen Kindes jegliche Farbe verloren hatte.
Sie wusste nicht, was sie antworten sollte, versuchte jedoch sich allmählich zu beruhigen. Es war schwer und es fühlte sich an, als würde ein enges Korsett verhindern, dass sie vernünftig Luft bekam. Sie schlang die Arme nun um ihren Körper, welcher immer noch zitterte und unkontrolliert zuckte. "E-es ...", begann sie mit brechender und leiser Stimme. Sie bekam kaum einen Ton aus ihrem Mund. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
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Jenny
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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 10:21 pm

Sam lächelte." Wenn du mal hilfe brauchst, kannst du zu mir kommen, wenn du mal ne Auszeit brauchst kümmer ich mich gernw um die kleine ich hab früher als babysitter gearbeitet, wäre also kein problem" er wollte gerade marc ins haus führen, als cassie zusammenbrach. Sofort lief er zu ihr und hob sie vorsichtig hoch, als wenn sie so leicht wäre wie eine feder. Das würde man dem uzierlich scheinenden jungennicht zu traun, aber er hatte doch muskeln. " hey cassie, alles gut, ich bring dich rein und koch dir nen tee, dann kannst du dich ausruhen, es wird alles wieder gut" seinw dunkle, doch sanfte stimme hatte etwas bberuhigendes.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 11:14 pm

Marc
Er war ernsthaft besorgt, als sich die Muskeln des jungen Mädchens verkrampften. Sie weinte noch immer und es schien, als würde sie sich auch nicht so schnell beruhigen können. Was hatte diesen Anfall nur ausgelöst? Wie lange musste sie ihren Kummer verschwiegen, herunter geschluckt haben, um die Nerven dermaßen zu verlieren? Es war hart, sie so zu sehen. Es kam ihm alles so bekannt vor. Wie viele Kinder hatte er gesehen, die ihre Eltern verloren hatten? Wie viele Mütter ihre Söhne? Wie oft hatte er selbst um Kameraden getrauert? Es war wie ein Spiegelbild, eines, dass man nur in Zeiten großen Kummers sah. Auch wenn er nicht wusste, was mit ihr los war, hatte Cassie seinen Respekt erlangt. Es war in seinen Augen ein Zeichen von Stärke, seine Gefühle in dieser Art auszudrücken – gewollt oder ungewollt.
Als sie auf seine Frage antworten wollte und ihre Hände vom Mund nahm, sah er die Halbmondförmigen Abdrücke ihrer Fingernägel auf der hellen, fast schon krankhaft blassen Haut. Nur die die Augen waren vom weinen gerötet. Sie wollte etwas sagen, doch bis auf ein Wort kam nichts heraus. Ihr fehlte die Kraft zum Sprechen und wahrscheinlich auch bald zum weinen. Das Mädchen wirkte so unglaublich zerbrechlich und Marc hatte Angst, dass sie jeden Moment vor seinen Augen in kleine Splitter zerfallen könnte. „Es ist gut, du musst nicht antworten. Beruhige dich erst einmal.“, meinte er leise und zog ein Taschentuch aus der Jacke. Es hatte wahrlich schon bessere Tage gesehen, aber wenigstens war es sauber. Liara war von der Bewegung nicht begeistert und gab ein unzufriedenes Glucksen von sich, beruhigte sich aber schnell wieder.
Langsam streckte er die Hand aus, damit er sie nicht erschreckte und trocknete ihre Wangen. „Soll ich dir aufhelfen?“, fragte er vorsichtig, wusste, dass viele grade in solchen Momenten dazu neigten, hysterisch zu werden. Das ungute Gefühl beschlich ihn, dass er begann, sich für sie verantwortlich zu fühlen... Doch es verschwand wieder, als Sam plötzlich nach unten schoss und Cassie kurzerhand auf die Arme nahm. Nun ja... dieser kannte sie ja besser und vielleicht hatte sie öfter solche Anfälle und er wusste, was man in solchen Fällen tun müsste.
Marc richtete sich wieder auf und meinte: „Dann ist sie ja in guten Händen. Ich warte im Haus.“ Es mussten ja nicht unnötige viele Menschen um die kleine herum stehen. Wäre ihr vielleicht unangenehm, dass man sie so gesehen hatte. Er nahm den Rucksack auf und warf noch einen kurzen Blick auf Cassie. „Was auch immer los ist... lass deinen Kummer ruhig raus und verschließe ihn nicht in dir. Rede darüber.“ Ein Tipp, den er selbst nicht wirklich befolgte...
Mit großen Schritten betrat er nun das Hotel und sah sich um. Auf Sams Worte hatte er nicht weiter reagiert. Das mit der Hilfe war nett gemeint... aber Marc kümmerte sich um seine Probleme stets selbst. Er war nicht gerne auf andere angewiesen und fand es schon schlimm genug, hier zu sein... und sozusagen zu schmarotzen... Und zu der Sache mit Liara... Er würde sie so oder so keinen Augenblick alleine lassen... Sie war für ihn keine Last, auch wenn es manchmal recht stressig sein konnte...

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Duke

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BeitragThema: Re: Die Steintreppe (Eingangsbereich)   Fr Aug 01, 2014 11:42 pm

Cassie
Sie bekam mit, was die beiden sagten, hätte wahrscheinlich eh nicht antworten können. Ihr Kopf war leer gefegt und sie konnte an nicht denken, nicht einen klaren Gedanken fassen. Sie spürte, wie ihr jemand über die Wangen wischte und die Tränen trocknete und sie hörte tiefe, beruhigende Stimmen. Und das Glucksen eines kleinen Kindes. Ihr Herz zog sich zusammen und sie presste die Hände auf die Brust, ließ sich kraftlos nach vorne fallen. Im nächsten Moment wurde sie jedoch bereits aufgefangen und man half ihr hoch. Man musste wahrscheinlich nicht einmal sonderlich groß oder stark sein um sie tragen zu können, so wenig wie sie wog.
Langsam kehrte ihr Kopf zurück und in ihr stieg Panik hoch. Sie wollte nicht getragen werden! Sie wollte nicht angefasst werden. Sie versuchte auf eigenen Beinen zu stehen, doch diese waren zu zittrig und zu schwach, sodass sie augenblicklich nachgaben. Ihr ganzer Körper zitterte und es drehte sich alles. Ihr Blick fiel wieder auf das Kind und einen Moment lang versuchte sie klar zu sehen sehen zu können, doch die Tränen verweigerten ihr ein erkennbares Bild. Sie ließ den Kopf hängen und ihr gesamter Körper schien zu erschlaffen, auch wenn er immer noch zitterte. Sie konnte nicht mehr, keinen einzigen Schritt würde sie schaffen. Sie hörte wie jemand über Tee redete. Ja, das wäre bestimmt gut, jedoch gab sie keinen Ton mehr von sich. Kein Schluchzen, keine Wörter, nichts. Sie hätte genauso gut auch in Ohnmacht fallen können, doch das war nicht der Fall, auch wenn es ihr später vielleicht lieber gewesen wäre.
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