Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Die Hotellobby

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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Jul 27, 2014 8:38 am

Lexy sah Luca erwartungsvoll an wärend diese sprach. Ich grinse sie an weil ich mich nicht auf das niveau herablasse und sie ebenfalls beleidige , denn das ist es doch was sie wollte. Wenn sie mir nochmal blöd kommt bleibe ich trozdem freundlich weil sie mir in dem fall doch nur leid tun kann. sagte sie und hoffte das Luca dies verstand. Lexy musste niemanden beleidigen nur damit sie sich dann besser fühlte. so war sie einfach nicht
Stimmt ich kenne das Gegenteil nicht aber das muss ich auch nicht. Ich konzentriere mich aufs Abi und wie ich an das Geld für die Schulkosten komme.Ich brauche momentan keine Kerle oder schickes Gedöns erklärte sie
Das einzig wichtige für Lexy war es ihren Traum zu verwirklichen, und das würde sie nach dem Abi auch tun.Sie würde ganz sicher Autorin werden
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Jul 28, 2014 7:20 am

Luca
Sie schüttelte mit einem schweren Seufzen den Kopf. Diese Lexy war ja so etwas von naiv! Jedenfalls ihrer Meinung nach.
„So wie du dich jetzt gibst, wirst du es nie zu etwas bringen. Wenn du eine Chance haben willst, darfst du dir nichts bieten lassen. Das Leben ist hart und mit Nettigkeit kommt man nicht weit. In einer Welt, die von Männern regiert wird, musst du als Frau zeigen, was du drauf hast. So wie du jetzt bist, wirst du nie durchkommen. Wirst immer hinten an stehen. Im Beruf wirst du keine Beförderung bekommen, weil du übersehen wirst! Man würde dir nichts zutrauen, dir keinen wichtigen Posten anvertrauen.“, zählte Luca auf, der Blick des jungen Mädchens war plötzlich hart. Sie kannte diese Welt... war in ihr groß geworden. Es zählte nur Macht. Grausamkeit und Härte, dass hatte ihr Vater ihr eingetrichtert. Und er hatte recht gehabt... Auch wenn es bei ihr nur hieß, sie würde bei ihrem Aussehen eine gute Partie machen und bräuchte sich um nichts weiter kümmern...
Aber das wollte Luca nicht! Sie wollte kein Leben im Schatten eines reichen Mannes. Sie wollte gleichberechtigt sein. Wollte die Macht haben, allen zeigen, dass auch ein hübschen Gesicht das Zeug dazu hatte etwas aus sich zu machen.
Wenn es um Mathematik und Politik ging, konnte ihr kaum jemand das Wasser reichen. Sie interessierte sich für Wirtschaft... leider haperte es beim Rest... Aber das war nur ein kleines Manko. Sie war zu allem bereit. Würde tun was sie musste um ihren Willen durchzusetzen. Deshalb waren auch für sie die Männer tabu. Verlieben kam überhaupt nicht in Frage. Sie würde nicht abhängig werden... von irgend so einem Idioten!
„Du kannst dich aufs Abi konzentrieren und trotzdem etwas aus dir machen.“, meinte sie. „Nur weil man gute Noten hat, ist es noch kein Freifahrtschein für ein gutes Leben. Du musst etwas aus dir machen, dass du Beachtung findest.“, meinte Luca und setzte sich wieder auf ihren Lieblingsplatz am Fensterbrett. „Du musst zeigen, dass du es schaffen kannst...“, murmelte sie leise, mehr an sich gewandt als an Lexy.


Zuletzt von Rhage am Mo Jul 28, 2014 8:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Jul 28, 2014 8:16 am

Emilia Clark saß schweigend auf einem Sessel, sie saß mit dem Rücken zu den beiden Mädchen und musste sie so nicht ansehen. Ihre Gedanken waren nicht hier in diesem unfreundlichen Raum, in dieser kalten Welt, sie waren bei dem Gefühl, etwas in sich zu spüren, was langsam wuchs, bei dem man merkte, wann es schlief, was ihm gefiel...sie war mit ihren Gedanken bei Lilia, ihrer kleinen Lilia. Oft stellte sie sich vor, was das kleine Mädchen für ein perfektes Leben gehabt hätte, ein Leben, das sie nie hatte führen dürfen, das ihr nie vergönnt war, weil alle in ihrer Nähe starben...
Die junge Frau hatte unscheinbar auf dem Sessel gesessen, die Beine angezogen, doch die letzten Worte Lucas waren laut genug, dass sie aus ihren Gedanken aufschreckte. Und sie hatte auf eine seltsame Art und Weise recht. Das Leben war hart, mit Nettigkeit wäre sie bei ihrem Vater nicht weitergekommen...ein Schaudern fuhr durch ihren Körper. Noch immer fragte sie sich, ob er tot war oder nur nicht nach ihr suchte...oder war es am Ende sogar so, dass er sie suchte und kurz davor stand, sie zu finden?
Emily schluckte ein Mal. Nichts hatte sie so sehr getroffen wie jener Tag, an dem alles Unglück seinen Lauf nahm...Amys Blick...er würde sich nie aus ihren Gedanken vertreiben lassen, das wusste die junge Frau, ebenso wenig wie der Blick ihres Vaters, der ihrer ersten, zweiten und dritten Pflegefamilie, und vor allem der Julias, als sie sie kurz vor ihrem Tod anlächelte. Es war ein schrecklicher Moment gewesen, aber gleichzeitig auch wunderschön...um nichts in der Welt wollte sie ihn missen.
Ebenso wenig wie sie die Begegnung mit Justin missen wollte...der nette, gutaussehende Austauschschüler...wie hätte es anders sein können...er wusste nicht einmal, dass er fast Vater geworden wäre...sie aber würde immer eine Mutter bleiben. Eine Mutter eines ungeborenen, toten Kindes...
Und sie hatte Lilia geliebt...und wie sie sie geliebt hatte...und niemals würde sie sie vergessen. Auf gar keinen Fall...
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 1:23 am

Marc
cf Steintreppe
Er betrat die Lobby und sah sich um, betrachtete die Einrichtung und nickte den beiden Mädchen zur Begrüßung zu, die sich mit ihm in der Eingangshalle befanden. Ansonsten schwieg er und stellte seinen Rpcksack neben einem der Sessel ab, bevor er die Jacke auszog und sie über die Lehne hängte.
Mit einem lautlosen Seufzen nahm er Liara aus der Halterung der Trage und ließ sich mit ihr auf der weichen Polsterung nieder. Das winzige Mädchen lag auf seinem Unterarm, den Kopf in der Armbeuge gestptzt, Es war ein seltsames Bild, irgendwie berührend.
„Was sagst du nun, mein Liebling? Hier werde wir fürs erste bleiben können.“, meinte er leise, während er seine Tochter beobachtete, deren kleine Händchen nach seinem Gesicht patschten. Er lächelte leicht und sein Gesicht wurde dabei weicher. Er hob eine Hand und Liara umfasste einen Finger, während sie mit ihren Babyblauen Augen anblickte. Ihr noch Zahnloser Mund öffnete sich und sie gab ein fröhliches Glucksen von sich. In seinen Augen war sie definitiv das süßeste Baby überhaupt – und sie war wirklich sehr niedlich. Aber das sagten ja fast alle Eltern von ihren Kindern. „Bald bekommst du auch dein Fläschchen. Noch einen kleinen Moment Geduld.“ Als ob das kleine Mädchen ihn verstanden hätte, blubberte sie etwas vor sich hin und begann mit den Erkennungsmarken um seinen Hals zu spielen.
Sein Blick wandte sich von Liara ab und er wandte sein Gesicht zur Tür. Ehrlich gesagt war er noch immer besorgt um das Mädchen, welches zusammen gebrochen war... Aber da sich Sam um sie kümmerte, war er eh fehl am Platze... und untätig herum zu stehen und zuzugucken war nicht das, was Marc gern hat. Trotzdem hoffte er, es würde ihr bald wieder besser gehen – und sie würde verdammt noch mal etwas essen. Seufzend lehnte er sich zurück und senkte die Lider ein Stück. Er war müde... Verdammt müde.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 3:00 am

cf Steintreppe

Deliah schlich hinter Marc her. Als er Liara gezeigt hatte hatte sie etwas gespührt.
Konnten Väter auch anders sein? Und warum fühlte sie seit langem wieder etwas bei diesem Anblick. Sie wusste es nicht und jetzt galt es das heraus zu finden. Hinter einer Ecke hervor schauend beobachtete sie Marc und das kleine Mädchen auf seinem Arm. Warum war er so nett zu seiner Tochter? Warum liebte er sie?!Tränen stiegen ihr in die Augen als sie an ihren eigenen Vater denken musste.Dieser hatte sie nie geliebt. Er hatte sie verspottet und raus geworfen.Und ihre Mutter...tja die war auch nicht besser. Deliahs Eltern hatten sich für sie geschämt...und hatten sie nicht mehr gewollt. Sie konnte es verstehen. Sie hätte sich auch nicht haben wollen.Sie war einfach nicht gut genug für ihre Eltern.Sie schluchzte und hoffte das Marc und das Baby sie nicht gehört hatten
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 10:34 am

Marc
Als er einen Schrei hörte, der ihm durch Mark und Bein ging, spannte sich sein Körper an und er war schon bereit aufzuspringen, als er sich mit seiner lange antrainierten Selbstbeherrschung zum Bleiben zwang. Er wusste, dass es das Mädchen gewesen war, welches auf der Steintreppe zusamen bracht... und er wollte sich erkundigen, ob alles in Ordnung wäre. Aber er unterließ es. Er musste unbedingt dieses Verantwortungsgefühl abschalten, für jeden, der in seinen Augen Hilflos war. Schon einmal hatte er sich damit nur Ärger eingehandelt und er hatte nicht vor, den selben Fehler ein weiteres mal zu begehen.
So blieb Marc also sitzen und blickte in die Richtung, aus der der Schrei gekommen war. Liara spürte die Anspannung in ihrem Vater und wurde unruhig, begann zu wimmern und strampelte mit den kleinen Beinchen. „Ganz ruhig, mein Liebling. Ich wollte dich nicht stören.“, meinte er leise und gab ihr einen leichten Kuss. Die kleine wurde ruhiger, doch ganz zufrieden wirkte sie nicht. In ihren Augen schimmerten ungeweinte Tränen und Marc wusste, dass sie zusätzlich auch noch Hunger hatte... Aber er konnte ja schlecht das Haus auf der Suche nach einer Küche durchsuchen, ohne hier zu wohnen... Ein Zimmer hatte er ja auch noch nicht.
Kopfschüttelnd wechselte er die Position, als sein Blick auf einen roten Haarschopf fiel, der in scheinbar heimlich beobachtete. Das das dazugehörige Mädchen leise schluchzte, hörte er nicht. Aber seine Ohren waren wahrlich nicht mehr die besten. Kritisch betrachtete er die Fremde, die sich vor ihm zu verstecken suchte. „Hallo... Du brauchst dich nicht verstecken. Ich tue dir nichts.“, meinte er deshalb.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 10:44 am

Deliah zuckte zusammen als Marc sie ansprach. Stumme tränen rollte ihr über die Wange und sie trat hinter ihrer Ecke hervor. Ich verstecke mich nicht. Ich beobachte dich.Warum bist du so nett zu deiner Tochter? sagte sie und sah das kleine Mädchen an.Sie trat einen Schritt näher, wich aber sogleich wieder zrück. Warum war Marc nur so nett zu Liara? Warum liebte er sie? Das alles verstand sie nicht. Ihr Vater war nie so zu ihr gewesen. Sie war nur dann gut genug gewesen wenn ihre Mutter ihn mal wieder nicht ranlassen wollte. Sie starrte auf den Boden, unfähig Marc anzusehen. Sie war wirklich gespannt auf die Antwort aber sie konnte mit dieser ganzen Situation gerade nicht umgehen. Das alles war zu viel für sie. Wieder schluchzte sie als sie erneut an ihre Familie denken musste. Sie war so ein nichtsnutz. Sie hatte Schade über ihre Familie gebracht und sie konnte ihnen nicht mehr unter die Augen treten. Sie hatten sie verstoßen! Sie liebten sie nicht!
Ihre Eltern hatten sie nie geliebt.Das junge Mädchen begann zu zittern und ballte die Hände zu Fäusten
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 11:41 am

Tony

<---Steintreppe

Vorsichtig betrat sie die Lobby, entdeckte die beiden Fremden und erstarrte. Ihr Instinkt, sagte ihr, wegzurennen, aber sie war wie eingefroren.
Wer diese Menschen wohl sind...?
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 10:30 pm

Marc
Er zog eine Augenbraue hoch und meinte: „Du stehst hinter einer Wand und nur dein Kopf schaut leicht hervor... das nennt man verstecken.“ Und da konnte sie sagen was sie wollte... hätte er nichts gesagt, wäre sie im Leben nicht hervor gekrochen. Als sie ihn dann fragte, warum er so nett zu seiner Tochter wäre, blickte er Deliah fragend an. Was war das für eine seltsame Frage? Trotzdem antwortete er darauf.
„Sie ist mein Leben.“, sagte er schlicht und blickte auf seine Tochter hinab, die ihn mit großen Augen ansah und zu strahlen begann, als er ihr über die Wange strich. Er wusste nicht, was er ohne sie tun sollte. Sie alleine gab seinem Dasein einen Sinn. Das einzig gute, was aus seiner Beziehung mit Cyra entstanden ist. Er seufzte leise und blickte dann wieder Deliah an, die aufschluchzte und weiterhin weinte. So langsam fand er es hier mehr als seltsam. Die schienen hier alle nicht ganz normal. Jeder schien irgendwas mit sich herum zu schleppen, was ja scheinbar so viel schlimmer war als das der anderen. Und wahrscheinlich kannten sie sich alle nicht einmal wirklich... Er fand es schade. Marc war erst seit kurzer Zeit hier, seit wenigen Augenblicken... und doch spürte er die unterschwelligen Spannungen, die Feindseligkeit, die Hoffnungslosigkeit die hier herrschte.
Dabei hatte er gedacht, es wäre ein Ort, wo man Zuflucht finden könnte, ein Zuhause... eine Familie. Irrtum... Und er sollte sich besser gar nicht weiter damit beschäftigen. Er kannte zu viele Geheimnisse, die ihn innerlich auffraßen, Von seinen ehemaligen Kameraden, seinen sterbenden Feinden. Verlorene Hoffnungen, nicht mehr Rückgängig machende Taten... Er wollte nicht auch hier derjenige sein, bei dem die Menschen Rat suchten. Er war kein Therapeut und wollte es auch gar nicht sein, hatte seine eigenen Laster zu tragen.
So also sagte er nur: „Auch die schönste Rose hat Dornen... Nur weil sein Leben nicht so verläuft wie man es gerne hätte, sollte man nicht aufgeben. Es gibt immer einen Funken Hoffnung und damit einen Lichtstrahl, der die Finsternis durchdringt.“ Marc blickte dabei auf Liara und es war mehr als deutlich, was seine Hoffnung geworden war, sein Licht.
Als die Tür sich dann erneut öffnete und ein Mädchen die Lobby betrat und einfach nur stehen blieb und zu ihnen hinüber sah, zuckte ein Muskel in seiner Wange. Waren die hier alle so unfreundlich? „Man begrüßt die Leute, wenn man einen Raum betritt...“, meinte er deshalb und hoffte, dass er es schaffen würde, Liara einen respektvollen Umgang mit anderen beizubringen...
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 02, 2014 11:30 pm

Delia hörte schlagartig auf zu weinen. Sie konnte nicht fassen was Marc da sagte.
Lügner. Irgendwann wird dir dein Kind nicht mehr gut genug sein. Irgendwann wirst du sie auch fallen lassen. So sind Väter doch! Man ist nur gut für Hausarbeit und für Sex! schrie sie und sah Marc wütend an. Er brauchte ihr wirklich nichts von Hoffnung erzählen. Sie hoffte jeden Tag darauf das ihre Eltern nach ihr suchen würden. Sie wollte wieder nach hause aber sie wusste das das nicht möglich war. Sie ging ein paar Schritte rückwärts bis sie an eine Wand stieß. Sie hatte angst vor Marc. Alles in allem waren ihr alle Männer außer ihr Vater nicht geheuer. Sie lebte doch alleine nur für ihn.
Deliah rechnete schon damit das Marc ihr jetzt eine runterhauen würde wie es ihr Vater immer getan hatte wenn sie etwas falsches gesagt hatte.
Eigentlich wusste Deliah gerade garnicht mehr was sie fühlen sollte. Sie war wütend, war traurig und hatte Angst. Sie selbst war ja noch nicht lange hier im Hotel weshalb sie auch immer alleine war.
Sie mied die anderen Menschen nunmal
Das Mädchen was in der Tür stand beachtete sie nicht weiter.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 03, 2014 12:49 am

Marc
Und genau diese Art von Mensch fand er schrecklich. Sie verfielen in Selbstmitleid und anstatt wenigstens zu versuchen, jemanden zu vertrauen, folgten sie stur ihrem Weg. Vor allem ärgerte ihn die Rücksichtslosigkeit, denn durch die laute, schrille Stimme begann Liara zu weinen. „Vielen Dank auch...“, meinte er nur zu Deliah und erhob sich, ging ein paar Schritte im Zimmer auf und ab, schaukelte seine Tochter dabei leicht, damit sie sich beruhigte. Die letzten Worte des Mädchens hatte er überhört, denn Liaras Lautstärkepegel übertraf alles.
Wie ein so kleines Geschöpf eine solche Stimmkraft hatte, war ihm Schleierhaft.... „Shht, mein Engel. Beruhige dich, ist doch gar nichts schlimmes passiert.“ Doch Liara wollte sich nicht beruhigen... Ihr Gesicht wurde rot, während sie sich die Lunge aus dem Leib brüllte und die Tränen nur so flossen. Es tat weh ihr weinen zu hören... Stach ihm direkt ins Herz und am liebsten hätte er Deliah einen wütenden Blick zugeworfen, unterließ es aber. Er nahm seinen Rucksack auf und ging an den beiden Mädchen hinaus durch die erstbeste Tür, die er finden konnte und hoffte, wenigstens die richtige Richtung einzuschlagen.
Er war vielleicht seit ner halben Stunde im Haus und hatte es anscheinend schon geschafft, dass zwei Mädchen anfingen zu heulen und herum zu brüllen wie die Irren... Er sollte am besten gleich wieder gehen.... Würde er wohl auch, sobald Liara ihr Fläschchen bekommen hatte... Also auf zur Küchensuche....
gt Küche
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 03, 2014 7:47 am

Emilia Clark traten Tränen in die Augen, als sie das Weinen des Kindes hörte. Unwillkürlich strich sie mit der zarten Hand zitternd über ihren flachen Bauch...er müsste gewölbt sein, sie wäre jetzt im sechsten Monat...aber das war er nicht...nicht die leichteste Wölbung war zu erfühlen...
Langsam rann die erste Träne ihre Wange hinab, tropfte auf ihr schwarzes T-Shirt. Traurig lächelnd schloss sie einen Moment die Augen.
Die junge Frau war froh, nicht bemerkt worden zu sein...doch das Kind ging ihr nicht aus dem Kopf. Das Weinen...hätte Lilia so geklungen? Sie hätte sich anders angehört, ja, jeder Mensch klang anders...aber das war es doch, ein kleines Kind weinte und man fühlte sich sofort schlecht...man wollte, dass es wieder lachte, wollte es in den Arm nehmen, es trösten, ihm geben, was es wollte... Der Mann schien erschöpft...das Kind...
Sie musste nachsehen! Es ging nicht anders! Leise stand sie auf und schlich hinter ihm her.
gt: Küche
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 03, 2014 11:15 am

Tony

"Sorry. Hallo.", murmelte sie auf Marcs Satz hin, sagte dann aber nichts weiter, sondern stand einfach nur da. Als er den Raum verließ, machte sie ein paar Schritte nach vorne.
"Entschuldige... aber... wo bin ich hier?", fragte sie vorsichtig das eine Mädchen, was noch da war.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Aug 04, 2014 8:12 am

Deliah drehte sich zu dem neuen Mädchen um. Du bist im Haus der Schatten. Wenn du ein Zimmer willst dann melde dich bei Sam sagte sie tonlos. Dieses Mädchen schien anscheinend nicht mehr alle Nadeln an der Tanne zu haben.Deliah war gerade so aufgebracht das sie keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Dieser Marc ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwann würde auch er seine Tochter einfach fallen lassen. Irgendwann tat das doch eh jeder Vater
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Aug 04, 2014 8:38 am

Tony

Sie wollte fragen, wer Sam war, aber dann hielt sie das doch nicht für so eine gute Idee. Nachdem sie genickt hatte, und sich immer noch fragte was das für ein Haus war, ging sie ziellos durch eine Tür.

--->Speisesaal
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Aug 11, 2014 5:19 am

cf - Steintreppe

Still trat sie in die Lobby und blieb erst mal erstaunt stehen. Erstaunt nicht deswegen, dass sie gerammelt voll war, sondern total leer. Nicht eine Menschenseele sah der Zwerg in der Lobby. Von irgendwoher kamen Stimmen. Die eine war lauter als die andere, als würde sich die eine Person über irgendwas aufregen. Ihre Tasche so fest es ging in ihrem Griff tapste Arabella los. Immer in der Richtung von wo die Stimmen herkamen. Zum Glück hatte sie keine Stöckelschuhe an, sonst würde sie sich total bemerkbar machen und das wollte die kleine Blondine erst mal nicht. Nicht dass wieder dieser Riese von Alec kam und naja. Seine Meinung über ihren Kleidungsstil wollte sie jetzt nicht mehr hören. Fand er, dass sie einen beschissen hatte. Dass sie aber extra so einen ausgewählt hatte, musste er nicht wissen. Wer vor ihrer Stiefmutter abhaute musste so aussehen, dass man nicht vermutete, dass man die Person war, die abhaute.

gt - Hotelbar
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 16, 2014 10:45 am

Marc
cf Dunkle Gasse
Er öffnete die schwere Tür und hielt sie für Emilia und den Hund auf. Er hatte einen anderen Weg zum Hotel genommen und war aus diesem Grund auch nicht an Rhage, Ellen oder Melody vorbei gekommen. Nur Alfred hatte er auf der Treppe stehen sehen, war aber ohne ein Wort an diesem vorbei gegangen.
Marc ließ den Ballast auf den Boden fallen und kniete sich dann hin, pfiff einmal und der Hund kam angewetzt, sprang um ihn herum und versuchte spielerisch nach seiner Hand zu schnappen. Als er die Hündin betrachtete, zog sein Herz sich zusammen. Das goldbraune Fell mit den weißen Akzenten wurde an vielen Stellen von wulstigen Narben unterbrochen. Die kupierten Ohren waren unsauber abgeschnitten, das rechte zierte ein Riss. Rund um die Nase war die Haut ebenfalls vernarbt und auf dem linken Auge schien sie blind zu sein. Alte Verletzungen, die nie behandelt wurden. Der muskulöse Körper schien viel zu kräftig für die Größe und trotzdem konnte man die Rippen in aller Deutlichkeit erkennen. Frische Wunden bedeckten Flanke und Rücken. Ein Bein schien merkwürdig verdreht, anscheinend durch einen falsch zusammen gewachsenen Bruch. „Sie wurde für Hundekämpfe gehalten... wie man sieht. Wie du siehst, ist sie immer als Sieger hervor gegangen. Ich hab sie schon länger beobachtet, hin und wieder ein Stück Fleisch gesponsert. Sie ist Menschen gegenüber sehr misstrauisch, darum hab ich gesagt, du sollst sie nicht ansehen oder ähnliches. Liara lasse ich auch nicht allzu nah an sie heran. Erstmal gucken, wie sie sich so macht. Sie ist nicht böse, hat nur einfach keine guten Erfahrungen gemacht. Aber das werden wir jetzt ändern, nicht wahr, mein Mädchen?“ Er sah die Pitbull-Hündin an, sah in die klugen Augen, die eine Dankbarkeit ausstrahlten, die ihn allen ernstes dazu brachten, dass seine Nase zu kribbeln begann. Scheiße... vor Emilia zu heulen war jetzt das letzte, was er brauchte...
Aus diesem Grund zog er den Seesack näher und öffnete ihn, schien etwas zu suchen. Nach einigem herum wühlen, fand er es. Er zog ein Kettenhalsband hervor und zog sie der Hündin über den Kopf. „Auf alle besser als das Stachelhalsband, meinste nicht?“, fragte er. Es war nicht ganz klar, ob er Emilia oder die Hündin meinte... letztere bellte jedenfalls als Antwort und kratze sich hinter dem Ohr.
Ohne Emilia anzusehen meinte Marc: „Hmmm. Danke... dass du mitgekommen bist. Und ich wollte dich nicht so blöd anmachen. Das tut mir leid.“


Zuletzt von Rhage am Sa Aug 16, 2014 11:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Aug 16, 2014 11:02 am

Emilia
cf: Dunkle Gasse
Die junge Frau trat durch die Tür, die Marc ihr aufhielt. Es war seltsam, in seiner Nähe fühlte sie sich nicht so allein. Als dann der Hund im Licht zu sehen war, traten ihr Tränen in die Augen. Wie konnte man einem so wunderbaren Geschöpf nur solch grausame Sachen antun? Ein Wesen, das dafür geboren worden war, zu lieben, für etwas dieser gleichen missbrauchen? Was waren das für Menschen, die so etwas taten? Augenblicklich musste sie an ihren Vater denken...daran, dass sie vom Prinzip her nichts anderes für ihn gewesen war als dieser Hund für seine Besitzer: ein Mittel zum Zweck...
Sie war instinktiv herabgesunken, sodass sie nur noch kniete, doch als Marc davon sprach, dass er Liara erst einmal von der Hündin entfernt halten wollte, erhob sie sich wieder, ehe die Hündin mit der Nase das kleine Mädchen erreichte.
Am liebsten hätte sie den Hund in ihre Arme geschlossen, ihn erst einmal ordentlich gepflegt, seine Wunden behandelt, sein Auge...vielleicht wäre es noch zu retten, wenn sie Geld hätten...aber das hatten sie nicht. Zumindest schien es nicht, als hätte Marc so viel Geld, immerhin war er hier...nun gut, das konnte auch täuschen...aber es war doch eher unwahrscheinlich.
"Ich würde dir gerne dabei helfen, wenn ich darf", sagte sie vorsichtig. Irgendwie waren ihr die Tränen unangenehm, die ihre Wangen hinabliefen. Dieser Hund war durch die Hölle gegangen, hatte nie die Liebe erfahren, die er verdient hatte...so war es ihr auch mal gegangen...nach dem Waisenhaus ihres Vaters, es war immer...hart gewesen. Und natürlich, Maria war gut zu ihr gewesen, aber sie war eine alte Frau und war gestorben...erst in ihrer letzten Familie hatte sie die wahre Liebe einer Familie kennengelernt.
Auch Marc schien für einen Moment mit den Tränen zu kämpfen, doch sie sprach ihn nicht darauf an...es wäre unhöflich gewesen. "Ist schon okay", sagte sie lächelnd. Sie mochte ihn, sogar sehr...hoffentlich geschah nicht etwas dummes und sie verliebte sich...das würde alles nur unnötig verkomplizieren.
Sie betrachtete das Mädchen auf ihrem Arm und strich ihr ein wenig Staub von der Kleidung. "Ich fürchte, wir haben sie ziemlich eingestaubt...wir sollten sie baden. Oder du-du solltest sie baden", verbesserte sie sich schnell, fühlte sich ertappt. So ein verfluchter Mist, wieso war ihr das rausgerutscht...."Wenn du möchtest, zeig ich dir die Duschen..."
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 17, 2014 2:01 am

Marc
Er machte eine beinah hektische Bewegung, als Emilia sich hin kniete. Sie kannte die Hündin nicht und er fand es arg riskant, sich einfach mal eben so auf den Boden zu setzen. Vor allem dann, wenn sie auch noch seine Tochter auf dem Arm hatte! „Tu mir einen Gefallen und geh nicht auf Augenhöhe. Du kennst sie nicht, weißt nicht, was sie durch gemacht hat und wie sie reagieren würde.“ Er war sich zwar ziemlich sicher, dass nichts geschehen würde... aber da gab es dieses bisschen Misstrauen und er würde niemanden in Gefahr bringen – immerhin hatte er die Hündin mit gebracht. Und dabei wusste er nicht einmal, ob es in Ordnung war. Ob es erlaubt war, hier Tiere zu halten...
Als Emilia vorsichtig meinte, dass sie gerne helfen würde, wenn er sie ließe, wollte er im ersten Moment ablehnen. Er nahm nicht gerne Hilfe an, gab sie lieber selbst. Aber er wusste ebenso gut, dass er mit Liara und einem verstörten Hund in dieser Umgebung schnell an seine Grenzen kommen würde. Er war nicht so von sich selbst eingenommen, dass er das nicht einsah. Trotzdem wollte er sie nicht in der Nähe der Hündin wissen – jedenfalls nicht alleine. Sollte irgendwas passieren, könnte er nicht angreifen, wenn er sie alleine ließe. Das würde er nicht zulassen... Dieses mal lag es nicht daran, dass Emilia eine Frau war – sondern dass es seine Verantwortung war – und diese gab er nicht ab.
„Ich will nicht, dass du alleine in ihrer Nähe bist. Wenn ich nicht da bin, hältst du dich so weit von ihr entfernt wie möglich. Sie fasst nicht leicht vertrauen, ich habe lange gebraucht, bis sie mich überhaupt ans Gitter ließ – und ich bin es gewohnt, mit Hunden zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass sie ohne Grund beißen würde – aber sie kennt die Welt hier draußen nicht und ich weiß nicht, wie sie auf bestimmte Reize reagiert. Man darf nicht vergessen, dass sie eingesetzt wurde um zu töten – und ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es nur Hunde waren, gegen die sie gehetzt wurde...“ Er strich der Hündin über den Kopf und erhob sich dann, bis er gegenüber von Emilia stand. Als diese dann meinte, dass sie Liara besser baden sollten und sich dann hastig verbesserte, kniff er für einen Moment misstrauisch die Augen zusammen. Sie sollte gar nicht erst denken, dass sie in irgendeiner Form eine Chance hatte, sich bei ihm einzunisten... Weder als seine Partnerin, noch als Liaras Mutter... 
Kurz nach diesem Gedanken schalt er sich innerlich. Emilia war so freundlich gewesen ihre Hilfe anzubieten – und er warf ihr so etwas vor... Eigentlich sollte er sich schämen. Mit einem knappen Nicken nahm er ihr Angebot an und antwortete: „Es wäre nett, wenn du mir den Weg zeigen würdest.“ Ein Glück, dass sie seine Gedanken nicht lesen konnte...
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 17, 2014 3:30 am

Emilia sah ihn an, betrachtete ihn. Sie hatte keine Angst vor diesem Hund, er konnte nicht schlimmeres erlebt haben als sie selbst, nur dass die Hündin die Spuren deutlicher trug. "Begegne ihr, wie du jedem Hund begegnen würdest. Sie spürt doch dein Misstrauen", sagte sie mit sanfter Stimme. Sie machte ihm keine Vorwürfe, nicht der geringste sprach aus ihren Worten. Nein, sie würde ihm nichts vorwerfen. Am liebsten hätte sie ihn in diesem Moment angeschrien, dass er ihr doch auch vertraute...und sie hatte ihren Vater aufgespießt...nun gut, das wusste er nicht... "Würde sie es nicht offen zur Schau tragen, würdest du es nicht wissen. Und dann würdest du ihr anders begegnen", sagte sie mit ruhiger Stimme und sah ihn einen Moment lang an, ehe sie den Blick senkte. Es erschien ihr so seltsam, zu sprechen...
Sie sah ihn an. "Ich habe nicht vor, mich in dein Leben zu drängen. Ich wollte dir helfen, ich wollte Liara helfen und ja, ein bisschen helfe ich auch mir damit", sagte sie als sie merkte, wie er mit sich haderte. "Lass uns gehen", seufzte sie und wandte sich der Treppe zu
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   So Aug 17, 2014 8:39 am

Marc
Er schüttelte bei ihren Worten den Kopf.
„Du irrst dich. Ich begegne jedem Hund so wie ihr. Es sind Lebewesen und man sollte ihnen den Respekt entgegen bringen, den man selber möchte. Du willst sicher auch nicht von Fremden angetatscht werden, oder? Sie hat von Menschen nur böses kennen gelernt und du kannst sie nicht mit anderen vergleichen. Das Misstrauen ist das, was uns verbindet – den sie ist auch misstrauisch. Man sieht es an ihrer Haltung, wenn sie uns beobachtet. Mich kennt sie – aber du bist ihr fremd und das einzige was sie abhält davon zu laufen – bin ich. Ich habe Hunde kennen gelernt, die nach außen wirkten wie Kuscheltiere – und die sind die eiskalt in den Nacken gefallen, wenn du dich umgedreht hast. Ohne Vorwarnung. Du weißt auch nicht, wie ich reagieren würde. Du kannst es nicht nicht wissen, denn du kennst mich nicht. Ebenso wenig kennst du Chila.“ Ja, er hatte sich entschlossen sie Chila zu nennen...
Auf ihre weiteren Worte antwortete er nichts, sondern nahm ihr schweigend Liara ab und folgte der jungen Frau.

Gt Bad
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mo Aug 18, 2014 6:28 am

Adrian

Der junge Mann trat in das alte Hotel und schon wurde ihm wieder bewusst, was für ein Glück er hatte. Er hätte sonst wo landen können, vermutlich auch irgendwo zusammen geschlagen in einer Gosse - aber man hatte ihm von hier erzählt und ihm gefiel es hier. Schließlich war er schon ein Weilchen hier. Doch Kontakt zu anderen hatte er nicht wirklich. Entweder hatten sie einen riesigen Knall oder wollten nur das Eine. Angewidert fuhr er sich durch die Haare und schaute sich in der Lobby um.
Wieder ein Tag an dem nichts los war. Vielleicht sollte er sich wirklich einen guten Freund hier suchen, auf Dauer wurde es langweilig andere Leute zu beobachten und Löcher in die Luft zu starren. Seufzend ließ er seine Schultern hängen. Es verstanden nicht viele, was es hieß alleine zu sien, aber gleichzeitig nicht dieses kranke Bedürfnis nach Liebe zu haben und sich an die nächst Beste zu schmeißen. Ja, er fühlte sich leer, aber er hatte noch genügend Stolz, um nicht mit jeder ins Bett zu hüpfen. Nicht so wie andere.
Kopfschüttelnd ließ er sich auf eines der Ledersofas fallen und wartete darauf, dass irgendwas passieren würde.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Di Aug 19, 2014 1:09 am

Rhage
cf Steintreppe
Er betrat die Lobby und fuhr sich dabei durch die Haare. Immer noch hingen seine Gedanken bei Ellen und er wusste nicht, wie er sich ablenken konnte. Es verunsicherte ihn mehr, als er sich selbst eingestehen wollte. Normalerweise konnte er sich recht schnell von einer Sache lösen und das betraf auch Frauen... aber bei ihr? Der Kuss hatte ihn hungrig gemacht. Sein Körper sehnte sich nach mehr... Was ihn dabei aber störte, war die Tatsache, dass es nicht einmal Sex sein müsste... bereits ihre Nähe würde ihm reichen...
Mit einem tiefen Seufzer schwang er sich über die Rückenlehne eines der Ledersofas und ließ sich schwer ins kalte Polster fallen. Erst da fiel ihm der junge Mann auf, der ebenfalls in der Lobby war. Den Namen wusste er nicht mehr, konnte sich aber daran erinnern, dass es irgendwas mit A war... Er kam mit Männern nicht ganz so gut klar und vermied deshalb die Nähe zu ihnen.... Frauen waren da doch schon wesentlich ansprechender – zudem konnte man sich mit ihnen auch über andere Dinge als über Fußball und Sport unterhalten – oder über die Eroberungen. Er hatte sich mal mit Alec unterhalten... das ganze Gespräch hatte sich nur um die schönste Nebensache der Welt gedreht.... und mit Duke? Das Gespräch war verdammt einseitig gewesen – er war nämlich der einzige gewesen, der geredet hatte.... Duke hatte nur mit Ja, Nein oder Hm geantwortet...
Na ja... was solls. „Hey... wie geht’s?“, fragte er deshalb an Adrian gewandt und blickte diesen an.
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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Di Aug 19, 2014 5:07 am

cf Hotelbar

Aura sah sich um. Sie wusste nicht mehr genau wo sie war und wo zum Teufel nochmal dieser Sam war. Sie war wirklich müde und erschöpft.Als sie einen Sessel sah ließ sie sich erleichtert darauf nieder. Ihr Koffer stand neben ihr.Sie schloss die Augen und wollte einfach nur schlafen. Jedoch hörte sie Stimmen und vorbei war es mit der Entspannung. Sie riss die Augen auf und setzte sich kerzengerade hin. Bloß keine Schwäche zeigen! Sie sah wieder um und sah zwei Jungs die ein Gespräch führten.Vielleicht konnten die ihr ja helfen.Sie stand auf was ein ziemlicher Kraftakt war und ging mit ihrem Koffer zu den beiden rüber. Sie sagte nichts da sie erstmal zuhören wollte worum sich das Gespräch der beiden drehte. Es war immer gut Informationen zu kennen.Als sie jedoch hörte das es nur gequatsche war beschloss sie was zu sagen. Ist einer von euch Sam? fragte sie mit der tonlosen , eiskalten Stimme die sie nunmal hatte.
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Adrian Overlook

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Di Aug 19, 2014 5:24 am

Adrian

Nach und nach drifteten seine Gedanken wieder ab und er schloss für einen Moment die Augen. Für eine Sekunde war er gedanklich bei seiner Mutter, doch sofort verdrängte er die Frau gewaltsam aus seinem Kopf. Dass brauchte er jetzt wirklich nicht.
Dem Himmel sei dank, ließ sich jemand auf die Couch falllen und Adrian war gezwungen der Person seine Aufmerksamkeit zu schenken. Er fixierte den Jungen mit seinen grauen Augen und versuchte das Gesicht zu zuordnen.
War vielleicht nicht unbedingt hilfreich, dass er hier eh so gut wie niemanden kannte - was? Nachdenklich betrachtete er sein Gesicht. Rahge, genau. Er nickte dem jungen Mann zu und schaute ihn dann an, bis er seinen Blick abwandte.
Doch dann fing er an zu sprechen. Freundlich schaute er seinen Gegenüber an: ,,Danke, mir geht es gut. Und dir? Siehst 'n bisschen fertig aus.", grinste er und wartete auf eine Antwort.
Bis eine Bewegung seine Aufmerksamkeit erregte. Ein junges Mädchen kam auf die beiden zu und fragte, ob einer von ihnen Sam wäre.
,,Nee, sorry.", erklärte er und lächelte das kalte Mädchen kurz an, bis er wieder Rhage ansah.
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