Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Revans Zimmer

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Rhage

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BeitragThema: Revans Zimmer   Fr Jun 27, 2014 4:38 am

Der Raum ist recht kalt und spärlich eingerichtet. Ein alter Schrank, ein kleiner Nachttisch und ein Bett... das wars. Es erinnerte eher an eine Kaserne als an ein Schlafzimmer. Persönliche Dinge sind nicht zu finden und man würde nicht wissen, was für ein Mensch hier wohnt.
Aber wer weiß... vielleicht zieht Revans Freundin ja bald zu ihm und gibt dem ganzen einen weiblichen Charme...
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Rhage

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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Fr Jun 27, 2014 4:38 am

Revan
Er erwachte grade und gähnte herzhaft, bevor er sich leicht streckte, um das Mädchen an seiner Seite nicht zu wecken. Träge sah er zu seiner Freundin und ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. Nie hätte er für möglich gehalten, dass ausgerechnet jemand wie sie sich in ihn verlieben könnte.
Catarina... Sie war schön, temperamentvoll und faszinierend... und er? Nunja... wer ihn sah, konnte ihn ganz gut einschätzen. Mit seinen Tattoos, den abrasierten Haaren und den Springerstiefeln konnte man ihn ohne weiteres einordnen... Und ausgerechnet er war mit einer Italienerin zusammen... Auch das konnte er kaum fassen...
Aber ein Leben ohne Ri konnte und wollte er sich nicht vorstellen. Auch, wenn sie so häufig stritten und dabei schon recht verletzend werden konnten, rissen sie sich immer wieder zusammen. Er wüsste auch nicht, was er tun sollte, würde sie jemals Schluss machen.... Er würde es nicht zulassen, niemals!
Besitzergreifend zog er sie enger an seinen Körper. Hielt sie fest und betrachtete ihr Gesicht. Er hätte sie gerne geküsst, wusste aber, dass er sie dann sofort wecken würde – und zwar nicht nur zum Kuscheln... Seine Morgenlatte protestierte eh schon über die mangelnde Aufmerksamkeit.
Revan seufzte leise und schlug die Decke zurück, stand auf und ging ins Bad, betrachtete sich kurz im Spielen. Tattoos... Narben... und ein Piercing... er war wahrlich der Traum einer jeden Schwiegermutter. Da er nur in Boxershorts schlief, stand er recht schnell untere der Dusche und ließ das Wasser über seinen Körper fließen, während er versuchte an etwas anderes zu denken, als an seine halbnackte Freundin im Zimmer neben ihm...
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Jul 21, 2014 8:45 am

Catarina schlief friedlich neben ihm, leise und stetig atmete sie, ihre Brust hob und senkte sich. Sie fühlte sich geborgen, hier, in seinen Armen. Es war wunderbar, endlich keine Angst mehr zu haben, wenn man schlief.
Das, was sie vor inzwischen einiger Zeit erlebt hatte, saß noch immer tief in ihrem Mark, aber sie ließ nicht mehr zu, dass die Angst ihr Leben bestimmte. Nein, das tat sie selbst, seit sie damals mit William geflohen war. Seinen Tod konnte sie nicht vergessen, wie könnte man auch einen solchen vergessen? Vergessen, wem man in die Augen sah, während er seinen letzten Atemzug tat...niemand könnte das vergessen.
Aber genauso wenig konnte sie vergessen, wie sie und Revan...nein, das war etwas, woran man nicht denken sollte. Das es wunderbar gewesen war, war klar, aber wenn man darüber sprach oder nachdachte, verlor es seinen Zauber. Zumindest in ihren Augen.
Inzwischen hatten sie so einige Krisen überwunden, aber seltsamerweise hielt er es noch immer mit ihr aus...
Dann schlug die junge Frau die Augen auf und sah in die ihres Freundes. Unwillkürlich musste sie lächeln. "Guten Morgen", flüsterte sie leise und drehte sich ein Stück weiter zu ihm, um ihn besser küssen zu können, berührte sanft seine Lippen mit den ihren.
Ja, sie liebte ihn. Gesagt hatte sie das noch nie, aber es war so...verdammt, warum nur sagte sie es ihm nicht? Sie verstand sich selbst nicht...
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 5:45 am

Revan
Er war noch dabei Ri zu betrachten, als diese die Augen aufschlug und sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitete. Ertappt..., dachte er nur und spürte, wie ihm die Hitze ins Gesicht stieg.
Hätte sie nicht aufwachen können, wenn er fertig damit wäre sie anzustarren? Also nie... Ihr leises Guten Morgen und die sanfte Berührung ihrer Lippen fegten seinen Kopf leer und er erwiderte den Kuss. „Du hast mir in der Nacht heftig in die Seite getreten... oder geboxt. Eins von beiden...“, meinte er mit einem belustigten Unterton. „Wovon hast du geträumt, dass du den Drang verspürst mich zu verprügeln?“, fragte er, doch verlangte keine Antwort.
Er schlug die Decke leicht zurück und fuhr mit der Hand unter ihr Top, strich ihr sanft über den Bauch. Da Ri ihre Tage noch immer nicht gehabt hatte – wobei er die Fragen auch stets falsch ausgedrückt hatte, sodass sie überhaupt nicht wissen konnte, was er wissen wollte - war Revan inzwischen fest der Meinung, seine Freundin wäre Schwanger.
Auch, wenn der Gedanke ihm inzwischen keine Übelkeit mehr bescherte und er sich sogar darauf freute, was es irgendwie... seltsam. Das etwas von ihm in ihr heran wachsen sollte. Alleine der Gedanke daran versetzte ihn in Panik. „Wie geht’s dir?“, fragte er leise und beugte sich hinab, schob ihr Shirt leicht nach oben und küsste sie auf den flachen Bauch. Wann würde man endlich etwas sehen, verdammt?
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 6:37 am

Catarina lächelte als er die letzte Nacht ansprach. "Ich hab geträumt, meinem Großvater eine Ohrfeige zu geben und ihn zu schlagen. Tut mir, leid, dass du das abbekommen hast, du kannst dir sicher sein, dass ich das bei dir nicht mache...zumindest nicht so schnell", sagte sie und spürte dann seine Hand auf ihrem Bauch. Er verhielt sich seltsam, stellte andauernd merkwürdige Fragen, die sie nicht verstand, bezüglich jener Tage, die sie in ihrem ganzen Leben noch nicht ein Mal gehabt hatte. Was auch der Grund war, warum sie es nicht verstand. Sicher, in der Grundschule hatte man Sexualkunde, aber das war inzwischen verdammt lang her (-verdammt lang-verdammt lang her). Und da ihr Großvater von solchen Dingen sehr viel Ahnung gehabt hatte und ihr nie gesagt hatte, dass das passieren könnte, hatte ihr kindlicher Verstand einfach vergessen, was die Periode war, hatte es verdrängt als eine unwichtige Kindheitserinnerung.
"Mir geht es gut", sagte sie dann und betrachtete ihn. "Wenn es mir nicht gut geht, merkst du das doch." Die junge Frau lachte leise und sah ihm in die Augen. "Und wie geht es dir?"
Sie versuchte, die Situation der Schwangerschaft, auch wenn diese nur hypothetisch und potentiell war, herunterzuspielen. Sie war gerade 17 Jahre alt...fast selbst noch ein Kind, ihr fehlten viele Dinge, die Jugendliche so taten. Zum Beispiel war sie noch nie auf einer Party gewesen. Und in dem Buch, das sie gerade las, kam eine vor, sie hatte keinerlei Vorstellung davon. "Sag mal Revan, was ist eine Party?", fragte sie und errötete dabei. Es war ihr unangenehm, solche Fragen zu stellen. Denn das zeigte ihre Unwissenheit, ihre Schwäche. Etwas was sie sehr, sehr verabscheute
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 7:07 am

Revan
Er lachte bei ihren Worten leise und meinte dann mit rauer Stimme: „Du könntest versuchen mich zu schlagen... dann hätte ich einen Grund mich auf dich zu rollen, um dich davo abzuhalten.“ Seine Augen blitzten dabei belustigt, bevor er ernst wurde. „Ri... was bereitet dir Freude? Außer mir natürlich. Was betrachtest du gerne?“, fragte er. Die Frage war ihm verdammt wichtig... Und wenn es nicht absolut peinlich wäre... würde er etwas tun, was er später vielleicht bereuen würde – was er nicht hoffte.
Als sie dann meinte, dass es ihr gut ginge und er das doch merken müsste, kniff er verärgert die Augen zusammen. „Und woher soll ich das jedes mal wissen? Du gibt es doch nie zu, wenns dir nicht gut geht. Ich muss dir alles aus der Nase ziehen....“ Kurz überlegte er sich wegzudrehen und zu schmollen... tat es aber nicht und sagte stattdessen: „Mir geht’s überhaupt nicht gut, weil ich endlich Gewissheit haben will. Hast du diesen beschissenen Schwangerschaftstest jetzt gemacht oder nicht?“ Eigentlich hatte er das Thema wesentlich taktvoller Angehen wollen... war ein Schuss nach hinten gewesen... Ganz toll.
„Tut mir leid... Ich wollte dich nicht anschreien...“, meinte er und küsste sie abermals auf den Bauch, bevor er sich auf den Rücken rollte und seinen Kopf auf die Stelle legte, die er eben geküsst hatte. Bei ihrer harmlosen nächsten Frage musste er leicht schmunzeln. „Eine Party ist so etwas wie das Grillfest hier. Mit vielen Leuten, die gemeinsam feiern. Allerdings ist es auf einer Party meist wesentlich lauter. Mit Musik, Alkohol... Es wird viel getanzt und so.“ Ein fieses Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Machst du den Test, gehe ich mit dir mal auf eine.“ Ja... er erpresste sie... aber so war er halt. Wahrscheinlich würde er es auch ohne machen, wenn sie ihn darum bitten würde...
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 7:29 am

Catarina wusste inzwischen, wie er reagieren konnte, und war nicht sonderlich überrascht. Aber sie liebte ihn, da konnte er sie anschreien, schlagen, was auch immer, sie würde das immer tun.
"Was ich gerne mache? Ich lese gerne, bin gern draußen, in hellen Räumen, besonders gern bin ich bei dir...und ansonsten, keine Ahnung", sagte sie und betrachtete seinen Kopf auf ihrem Bauch. "Warum fragst du das?" Es war selten, zumindest in der letzten Zeit, dass er Dinge einfach nur so fragte, meist steckte etwas dahinter, was sie wieder nicht verstand und weswegen sie sich dann saublöd vorkam.
"Du hast doch Augen im Kopf...und ich bin zickiger, wenn es mir nicht gutgeht", sagte sie und betrachtete die Decke über sich.
Sie würde gerne mal so eine Party sehen, wollte aber nicht auf die Frage antworten, ob sie den Test gemacht hatte. Denn das hatte sie nicht...warum auch...es gab gar keinen Grund dazu...oder schon, aber naja, es war besser, davon auszugehen, dass es keinen gab. Das war leichter zu ertragen
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 8:29 am

Revan
Okay.... Ein Buch oder die Sonne würde er sich definitiv nicht stechen lassen... Also blieb einzig und alleine ihr Gesicht... Was so viel hieß wie, dass er ein Foto von ihr brauchte... „Ich hab doch gesagt, nichts mit mir.“, meinte er mit einem Grinsen, welches deutlich zeigte, dass ihm grade diese Aufzählung mehr als gefallen hatte. „Und was ich damit meine? Och Ri... das wirst du noch früh genug erfahren. Musst dich wohl oder übel in Geduld üben.“ Ob es ihr gefallen würde, war wieder eine andere Tatsache....
Bei ihren nächsten Worten seufzte er tief und legte sich den Unterarm über die Augen. „Als wärst du mal nicht zickig...“, murmelte er leise und hoffte beinah, dass sie es nicht verstanden hatte. War ihm so heraus gerutscht... Aber so etwas kam bei ihm ja nun doch öfters vor. Und zudem war er sich auch noch bewusst, dass sie seine Frage nicht beantwortet hatte. Er setzte sich auf und war im nächsten Moment über Ri, drückte sie mit seinem Körper in die Matratze. „Und du hast meine Frage nicht beantwortet.“, flüsterte er leise, während er den Kopf senkte und sich ihren Lippen näherte.
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 8:41 am

Catarina sah ihn an. "Und die Mumins, Räuber Hotzenplotz...", sagte sie und als er dann sagte, dass sie immer zickig sei, sah sie ihn empört an. "Hey!", beschwerte sie sich gespielt. Als er dann aber über ihr lag, wusste sie, dass sie eine Antwort geben musste.
Unsicher biss sie sich auf die Lippe. Das allein würde ihm wohl Antwort genug sein. Oh man, sie hatte einfach Angst davor, dass er positiv ausfallen könnte...was dann? Wie sollte sie ein Kind großziehen? Sie war selbst noch eines...und hatte keine Ahnung vom Leben. Und Revan...nun, der war nicht derjenige, dem sie es zutraute, auf zwei Kinder achtzugeben. Oder besser, sie wollte ihm nicht noch mehr Arbeit bereiten als ohnehin schon
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 8:51 am

Revan
Okay... da würde er dann doch eher die Sonne nehmen... Als eines dieser seltsamen Nilpferde... Er hatte sich allen ernstes erkundigt, was das war... Erbärmlich, wie weit sie ihn trieb.
Als er dann auf eine Antwort wartete und sie sich nur unsicher auf der Unterlippe herum kaute, wusste er, dass sie es eben nicht getan hatte. Mit einem gereizten Fluch rollte er von ihr herunter und ließ sich schwer neben ihr auf die Matratze fallen. „Verdammt Ri... Was ist daran denn so schwer? Wenn du nicht in die Apotheke willst, weils dir unangenehm ist, dann sag es doch einfach. Dann frage ich Cherry ob sie einen besorgen würde...“, sagte er. Cherry war die einzige, bei der er sich so weit erniedrigen würde, um danach zu fragen... Selber holen würde er definitiv keinen... höchsten, wenn RI wollte, dass er sie begleitete...
„Ich will doch einfach nur Gewissheit haben... Ich möchte mich nicht an den Gedanken gewöhnen, dass ich Vater werde, nur um dann fest zu stellen, dass es doch nicht passiert. Verstehst du Ri? Ich will einfach nur sichergehen – und wir müssen überlegen, wie es dann weiter geht.“
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Di Jul 22, 2014 10:04 am

Catarina reagierte gereizt. "Das hat niemand zu wissen! Erst recht nicht diese Cherry! Der Name klingt nach purer Prostitution!", fuhr sie ihn an und stand auf. "Wenn du dich mit ihr treffen willst, mach doch, dann spiel mir nicht länger was vor!"
Ja, sie reagierte über...aber Eifersucht löste das bei ihr aus, veranlasste sie dazu, falsch zu reagieren. Davonzulaufen.
Sie zog sich schnell an und sah ihn an. "Ich werde nicht in die Apotheke gehen und wenn du es nicht allein machst, gibt es keinen. Ganz einfach. Und es kann dir ja auch egal sein, ich würde ja allein mit dem Balg dastehen während du mit dieser Cherry fickst!"
Mit diesen Worten drehte sie sich um und wollte das Zimmer verlassen
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mi Jul 23, 2014 12:15 am

Revan
Als seine Freundin sich erhob und ihn wütend anblitzte, verstand er im ersten Moment nicht, was sie von ihm wollte. Was hatte er jetzt schon wieder gesagt, dass ihr gegen den Strich ging. Doch bereits kurz darauf fand er es heraus... Er hatte den Fehler begangen und Cherry erwähnt... Scheiße. „Reg dich ab, du blöde Kuh!“, sagte er und seine Stimme nahm einen gereizten Ton an. „Ich habe überhaupt nichts davon gesagt, dass ich sie treffen will, oder? Wirf mir nicht ständig so ne Scheiße vor!“
Revan sah zu, wie Ri sich erhob und in Windeseile ihre Sachen schnappte. Und natürlich weiter redete... Mit jedem Wort wurde er wütender und diese Wut hatte ihren Höhepunkt erreicht, als sie nach der Klinke griff und ihm vorwarf, er würde mit Cherry ficken würden... Als hätte er jemals darüber nachgedacht, eine andere als Ri anzufassen... Mit einem derben Fluch sprang er nun selbst aus dem Bett, machte sich aber nicht die Mühe sich anzuziehen, immerhin wäre seine Freundin dann schon längst verschwunden...
Bevor sie die Tür öffnen konnte, drückte er sie mit seinem Körper dagegen und blickte sie aus schmalen Augen an. „Hast du dir eigentlich mal zugehört, Catarina? Wann hab ich gesagt, dass ich was von der will? Du müsstest eigentlich genau wissen, dass ich nur dich 'ficken' will – wie du es so schön ausdrückst. Es war doch nicht böse gemeint, verdammt. Ich hab nur keinen Bock, von dir immer wieder Ausreden zu hören. Jedes mal wenn du irgendwas nicht willst, wirfst du mir so ne Scheiße vor. Was soll das?“ Er würde sie jetzt nicht gehen lassen! Auf gar keinen Fall!
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mi Jul 23, 2014 7:01 am

Catarinas Blick blieb hart. "Lass mich los!", sagte sie mit schneidender Stimme. Er war zu weit gegangen, ganz eindeutig. Und sie würde sich nicht von einem Mann als Objekt behandeln lassen. Oh nein, da hatte er sich geschnitten!
"Wie ich darauf komme? Nun, es ist verflucht einfach! Das ist eine Sache zwischen uns und diese blöde Schlampe geht das einen feuchten Dreck an! Und allein das sie in diesem Zusammenhang erwähnt wird zeigt mir schon, dass sie dir wichtig ist! Also lass mich jetzt los!", fuhr sie ihn an. Ob sie ihre Worte so meinte? In dem Moment, ja. Später würde sie wahrscheinlich jedes einzelne bereuen, aber jetzt war sie wütend, außer sich, kam sich betrogen und hintergangen vor. "Weil ich diesen scheiß Test nicht brauche, Revan! Ich bin nicht schwanger!"
Am liebsten wollte sie sich losreißen, sah aber keinen Ausweg. Zumindest nicht jetzt, da er ihren Körper mit dem seinen an die Tür drückte, war ihr Fluchtweg versperrt.
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mi Jul 23, 2014 7:19 am

Revan
Er fand, er hatte lange genug versucht ruhig zu bleiben und ging nun von 0 auf 180. Als sie meinte, er solle sie los lassen, stieß er sie grob gegen die Tür und blitzte sie mit wütend zusammen gekniffenen Augen an. „Gut, bitte. Dann lasse ich dich halt los.“, blaffte er und trat einen Schritt zurück. „Eine Sache zwischen uns? Das ich nicht lache. Es geht hier anscheinend nur darum, was DU willst. Was ich will ist dir doch Scheiß egal. Es ist ja auch so verdammt schwierig so einen beschissenen Test zu machen. Da ist es ja viel leichter mich blöd von der Seite an zu quatschen und mir Vorwürfe zu machen, die weder fair noch gerechtfertigt sind! Aber ich vergaß, du hast ja so eine Wahnsinns Ahnung vom Leben, dass du alles kennst, alles weißt. Dir ist es ja anscheinend eh scheiß egal, ob du nun ein Kind bekommst oder nicht. Oder liegt es daran, dass es von mir sein könnte? Ein anderer wäre dir wohl lieber gewesen, hä? Weißte, ist mir auch Scheiß egal. Da ist die Tür! Verpiss dich, Ri! Ich habe keinen Bock mehr auf dich. Ach ne, warte! Noch besser! Ich gehe, dann kannste in Ruhe deine Sachen packen.“
Und damit riss er Ri zur Seite, öffnete die Tür und schlug sie hart hinter sich zu. Revan wusste, dass er absolut mies war und unter die Gürtellinie ging... aber verdammt. Er war verletzt und sah sich im Recht... Wie eigentlich immer...
Wütend rannte er die Treppe hinunter und ging auf direktem Weg in die Küche – und wehe, er würde keinen Alkohol finden... dann wäre Sam der nächste, der Ärger mit ihm bekam...
gt Küche
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mi Jul 23, 2014 7:46 am

Catarina hatte gar nicht mehr die Möglichkeit, etwas zu erwidern. So schnell war er verschwunden...er war so...unfair! Wenn sie nur einen anderen Kerl ansah, rastete er aus und sie durfte nicht ausrasten, wenn er in einem intimen Gespräch diese Schlampe erwähnte? Denn ganz ehrlich, sie war eine...zumindest in ihren Augen...
Ihre Sachen packen, er war witzig. Sie nahm ihr Top und sah sich um, ging zur Steckdose und zog das Nachtlicht heraus. Verdammt, er hatte ihr sogar erlaubt, es einzustecken! Und jetzt wollte er also nichts mehr mit ihr machen....also schön. Das konnte er haben! Sie würde eine Möglichkeit finden, Wege, ihn zu verletzen und...nein, das war der falsche Weg. Er würde immer wütender werden...und wahrscheinlich würde er sich jetzt betrinken...und sie war schuld.
Es war kein Problem für sie, dass sie ein Kind von ihm bekommen könnte, aber sie fühlte sich einfach nicht schwanger. Ja, klar, er hatte sie verunsichert mit der ganzen Sache, mit dem bluten und so, aber sie war doch wie immer...seit sie 14 war fühlte sie sich so, wie sie es jetzt tat.
Verdammt, sie würde halt so einen blöden Test machen...wenn es ihm so wichtig war...
Die junge Frau schluckte. Sie hatte Angst davor, immerhin würde es ihr ganzes Leben verändern können, wenn der Test positiv war...und dann wüsste sie, dass sie Mutter werden würde...dabei war sie doch selbst noch ein Kind!
Doch sie wischte sich die aufkeimenden Tränen aus den Augen, grob, sodass es fast schmerzte. Solange sie nicht Alec auf dem Weg begegnete, könnte ihr doch nichts passieren...außer natürlich, dass die Apotheke unter Cesares Einfluss stand und man sie finden würde...
Doch das verdrängte sie, so schnell es ging
gt: Steintreppe
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   So Aug 03, 2014 8:33 am

Revan
cf irgendwo
Bevor er in sein Zimmer ging hatte er einen Abstecher in die Stadt gemacht, um sich abzureagieren, bevor er Ri erneut gegenüber trat. Die Gefahr, dass er seinen Frust an ihr ausließ war ihm zu gegenwärtig gewesen. So hatte er sich jetzt also eine aufplatzte Lippe eingehandelt. Es hatte zwar längst aufgehört zu bluten und war auf Entfernung zwar nicht zu sehen... aber er sorgte sich jetzt schon um Ris Reaktion...
Er öffnete die Tür und blieb auf der Schwelle stehen, er verkrampfte die eine Hand um die Tüte, die er trug, die andere um den verpackten Blumenstrauß und schluckte. Die ganze Zeit hatte er sich überlegt, wie er sich für den Streit entschuldigen könnte... Bisher hatte immer Ri eingelenkt und dafür gesorgt, dass zwischen ihnen alles okay war... jetzt war er mal dran. Da er allerdings keinen Ahnung hatte, wie man sich am besten entschuldigen sollte und wie er seine Freundin überraschen könnte, hatte er seinen Widerwillen überwunden und bei einer dieser Beratungshotlines angerufen... Scheiße, war das peinlich gewesen. Am Ende wurde er dann beleidigend und hatte einfach aufgelegt... aber der Wille zählte – und er hatte den Vorschlag befolgt, auch wenn es nur ein Beispiel war.
So hatte er also sein letztes Geld für Krempel ausgegeben, was er mit Sicherheit bereuen würde... Es war alles so peinlich und wehe Ri würde den Mundwinkel auch nur zu einem Lachen verziehen, er würde ihr dieses aus dem Gesicht schlagen! Mit einem Fluch und roten Ohren trat er zum Bett und schüttete den Inhalt aus. Eine Menge Kerzen purzelten heraus, eine DVD und ein tragbarer DVD-Player. Letzteres hatte einiges an 'Überredung' gekostet, damit der ehemalige Besitzer ihn freiwillig aushändigte. Da er sich ziemlich sicher war, dass Ri sowieso kaum Filme kannte, hatte er sich auf die Verkäuferin verlassen... er hatte noch nie Liebesfilme angesehen und wusste jetzt schon, dass er sich fremdschämen würde. … Bridget Jones... Was war das für ein Titel?? Die anderen beiden kannte er ebenfalls nicht. Aber laut Verkäuferin waren sie ja ach so toll...
Mehr als widerwillig begann er damit, die Kerzen im Zimmer zu verteilen und gestaltete auch ein Herz auf dem Boden des Zimmers. Mit dem Feuerzeug entzündete er sie und setzte sich dann aufs Bett, wartete mit dem Blumenstrauß auf dem Bett auf seine Freundin – bis ihm der Gedanke kam, dass sie vielleicht gar nicht mehr in sein Zimmer kommen würde! Scheiße....
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   So Aug 03, 2014 8:54 am

Catarina
cf: Hotelbar
Die junge Frau zog Luca sanft mit sich, ganz routiniert ging sie dorthin, wo sie sich sicher fühlte. Vor Revans Tür sah sie Luca an, lächelte. "Keine Angst, Revan tut nichts", sagte sie und öffnete die Tür. Überrascht sah sie sich um. Überall waren Kerzen...verwirrt blieb sie stehen. Dann fiel ihr Blick auf Revan. Sofort sah sie, dass seine Lippe geblutet hatte. "Geht es dir gut?", fragte sie besorgt, fast schon hatte sie den Streit vergessen, denn das hier war verdammt viel, was er für sie getan hatte. Denn das er eine andere damit überraschen wollte, konnte sie sich nicht vorstellen. Und ausgerechnet jetzt hatte sie Luca dabei...Revan würde sich schämen deswegen...so ein Mist! Jetzt tat er etwas so...er hatte sich dafür überwinden müssen, das war alles andere als seine Art, so etwas zu tun.

//sry der ist mini
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   So Aug 03, 2014 10:12 am

Luca
cf Küche
Sie wurde von Ri die Treppe hoch geführt und musste arg aufpassen, dass sie auf ihren hohen Schuhen nicht einfach umknickte. „Wo willst du hin?“, fragte sie neugierig – doch kurz darauf erfuhr sie es... und zwar in dem Moment, wo sie vor Revans Tür hielten und Ri meinte, dass sie keine Angst haben sollte. „Willst du mich verarschen? Ich gehe da nicht rein! Der bringt mich um. Der guckt immer, als würde er gleich ein Messer zücken! Wie du überhaupt ruhig neben dem schlafen kannst!“, meinte sie und ihre Stimme wurde immer schriller - doch da öffnete Ri bereits die Tür und zog se mit sich.
Entgeistert blieb Luca stehen und konnte nicht fassen, was sie da sah. Das war echt verdammt süß. Sie war grade dabei ihre Meinung über Revan zu revidieren, als dieser auf sie zuschoss, sie anbrüllte und ihr die Tür vor der Nase zuschlug. Vor Schreck konnte sie nicht einmal heulen und blieb allen ernstes dort, wo sie war.

Revan
Er wartete... und wartete... und wartete... hin und wieder blickte er auf seine Uhr und wurde so langsam nervös. Sie hatte ihn verlassen... wollte ihn nicht mehr sehen... suchte sich nen anderen. Scheiße! Er würde den Mistkerl umbringen, der sie auch nur anfassen würde! Oder ansehen! Die armen Blumen hatten bereits ganz schön gelitten, aber auf die Idee sie ins Wasser zu stellen kam er nicht.
Als dann die Klinke nach unten gedrückt wurde, sprang er förmlich vom Bett auf und sein Herz begann wie bei einem pubertierendem zu Klopfen. Was, wenn es ihr nicht gefiel? Da machte er sich wahrlich früh drüber Gedanken... Als die Tür dann aufgedrückt wurde und Ri im Rahmen stand, hätte er sie am liebsten auf der Stelle an sich zu ziehen – ärgerte sich jedoch bereits im nächsten Moment über sie. Was hieß hier, geht es dir gut? „Denkst ich hab jetzt völlig den Verstand verloren, oder was? Das hier ist schrecklich unangenehm, also sag gefälligst etwas dazu!“ Er dachte überhaupt nicht darüber nach, dass sie seine Lippe meinte...
Und dann sah er Luca... Im ersten Moment sah er sie nur stumm an. Dann schoss ihm die Röte ins Gesicht und ein Muskel in seiner Wange zuckte, als er die Zähne zusammen biss. Seine Augen wurden schmal und sein wütender Blick huschte von einem zum anderen. „Willst du mich hier verarschen, oder was?“, brüllte er und überwand den Abschnitt zu den beiden Frauen in wenigen Schritten. „DU bleibst da stehen. DU sagst kein Wort und rührst dich nicht von der Stelle!“, fuhr er Luca an, bevor er ihr die Tür vor der Nase zuschlug und sich an Ri wandte. „Scheiße Ri. Was soll der Mist?! DU weißt, dass ich andere Menschen hasse! Warum schleppst du sie hier an?!“ Dabei war er eigentlich nicht wütend, dass sie jemanden mit aufs Zimmer gebracht hatte... sondern, dass er bei einer so peinlichen Aktion gesehen wurde....
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   So Aug 03, 2014 10:24 am

Catarina sah Revan erschrocken an. Als er dann Luca herauswarf, wusste sie, warum. Sie trat zu ihm und sah ihn sanft an. "Ich meinte deine Lippe", sagte sie sanft und strich mit ihren Fingern vorsichtig über diese. "Und ich..." Sie lächelte. "Das ist wunderbar von dir, das ganze..." Sie lachte kurz auf. "Das ist einfach...so süß von dir" Doch dann wurde ihr Blick ernster als die Sprache auf Luca kam. "Sie ist von einem Kerl angeschrien worden. Und ich konnte sie doch schlecht mit ihm allein lassen, oder?", fragte sie und nahm ihn in den Arm. "Ich wusste ja nicht, dass du dir so viel Mühe gegeben hast...das habe ich nicht erwartet...und ich wollte auch nicht, dass du in irgendeiner Art und Weise bloßgestellt wirst...oder glaubst, dass es geschehen ist"
Die junge Frau wusste nicht recht, was sie machen sollte. "Und jetzt lass sie bitte rein, ja?" Ihre Stimme war sanft und bittend. Sie liebte Revan viel zu sehr, als dass sie jemals damit aufhören könnte
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 5:20 am

Revan
Er grummelte es unverständliches vor sich hin und versteifte sich, als Ri ihn umarmte. Das war ihm hier alles so verdammt unangenehm. Es war ja schon schlimm genug, dass Ri ihn so gesehen hat – für die der ganze Mist ja war... aber das diese verwöhnte Göre es auch mitbekommen hatte... das war in seinen Augen eine regelrechte Entmannung. Würde sie auch nur ein Wort darüber verlieren...
Er ließ die Fingerknöchel knacken und wandte sich dann an Ri.
„Warum musst du auch ausgerechnet heute jemanden mitbringen? An jedem anderen beschissenen Tag okay... aber nicht heute!“, meinte er störrisch. „Und es ist nicht süß – und ich bin auch nicht süß! Nur damit du es weißt!“ Klang ja so, als wäre er eine Schwuchtel! Echte Männer waren nicht süß...
Doch als Ri ihn dann bat, Luca wieder ins Zimmer zu lassen, kämpfte er arg mit sich selber. Er wollte mit ihr alleine sein... Wer hatte überhaupt diesen dämlichen Vorschlag gemacht, dass sie sich mit anderen anfreunden sollte?!?! Ach ja... richtig... er selbst. „Wenns dir so wichtig ist...“, murrte er schlecht gelaunt und ging zur Tür, riss sie auf. Er blitzte Luca an als würde er ihr an die Kehle gehen wollen und zischte: „Solltest du jemals ein Wort darüber verlieren.... Dann schneide ich dir die Zunge raus.“
Und mit dieser Drohung drehte er sich um und überlegte, was er nun tun sollte. Er hatte keine Lust irgendwo anders hin zu gehen... Aber mit den beiden wollte er auch nicht in einem Raum bleiben und sich nachher dämliches Gekicher anhören. Und dabei hatte er noch eine weitere Überraschung für Ri... würde sie halt später sehen, wenn sie ins Bett gingen... Er schnappte sich einen MP3 Player und ließ sich auf einem Stuhl am Fenster nieder, drehte die Musik so laut auf, dass sie durch die Kopfhörer dröhnte.


Luca
Sie hatte die Befürchtung, er würde Ri umbringen – und sie hatte viel zu viel Schiss, um sich zu bewegen... Das Mädchen hätte heulen können. Der Kerl war doch nicht ganz richtig im Kopf! Wie konnte Catarina nur unbesorgt mit dem in einem Raum bleiben?
Sie – Luca – wäre Hals über Kopf davon gelaufen und hätte sich mit Sicherheit nicht noch einmal umgedreht. Alleine sein Aussehen reichte schon, dass ihre Knie schlotterten. Ri war so hübsch – wenn sie sich denn mal zurecht machen würde – und er.... nun ja... er hätte auch in einem Horrorfilm mitspielen können – und zwar nicht als Opfer.
Als die Tür dann aufgerissen wurde, war sich Luca sicher, gleich eine Leiche zu sehen, doch scheinbar lebte sie noch und lächelte! Seltsam. Wirklich seltsam. Sie schien auch Revan beruhigt zu haben, denn trotz seiner Drohung schien er ruhiger zu sein. Wenn auch nicht viel. Auf seine Worte hin nickte sie nur und trat vorsichtig ein...
Lieber wäre sie umgedreht und geflohen. Sie warf einen Blick durchs Zimmer. Immerhin war es sauberer als ihres... Dort stand oder lag überall etwas herum. Klamotten auf dem Bett verteilt, Make-Up auf jeder freien Fläche... Jetzt kam sie sich richtig schlampig vor. Etwas zu sagen traute sich Luca nicht – was ja eigentlich mal nicht schlecht war!
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Catarina

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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 7:01 am

Catarina lächelte ihn an. "Dann bist du eben toll, klingt das besser?", fragte sie leise als er sich über das süß beschwerte. Als er dann zur Tür ging und Luca rein ließ, wusste sie wieder, warum sie Revan liebte. Er war einfach wunderbar.
Sofort bemerkte die junge Frau, dass Luca unsicher war. "Keine Sorge, er macht nichts. Wirklich", sagte sie lächelnd. "Setz dich ruhig, wenn du magst. Fühl dich wie Zuhause", sagte Catarina freundlich und betrachtete Revan einen Moment lächelnd. Es war so süß von ihm...er konnte das abstreiten, so viel er wollte, es war absolut niedlich. Anders konnte man es nicht nennen.
Sie setzte sich aufs Bett und verfehlte dabei nur knapp die Blumen, die Revan dort hatte liegen lassen, die Ri jedoch gar nicht gesehen hatte
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Rhage

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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 7:24 am

Revan
Obwohl die Musik in seinen Ohren dröhnte, waren es nicht so dicht, wie er es erhofft hatte und er konnte Ri immer noch recht gut verstehen – und vor allem das, was sie sagte.
Sein Kopf fuhr zu ihr herum und er funkelte sie verärgert an. „Was heißt hier, der tut nichts?! Bin ich ein Hund, oder was? Und sie brauch sich hier nicht wohl zu fühlen. Die kann gleich wieder verschwinden!“
Allerdings bemerkte er dann Ris Lächeln und erneut schoss ihm die Röte ins Gesicht und er wandte sich dem Fenster zu, sodass man nur noch seine Ohren glühen sah. Später würde er seiner Freundin haargenau verdeutlichen, was er hier wegen ihr durchmachen musste...

Luca
Sie hatte Angst... und zwar nicht nur ein bisschen. Und vor allem verstand sie nicht, wie Ri so ruhig bleiben konnte. Die beiden waren wie Tag und Nacht. Sie schien recht entspannt und ruhig... und er war ständig gereizt und schlecht gelaunt – womit Luca umgehen konnte, solange er nicht in IHRER Nähe war
„Vielleicht ist es besser, wenn ich gehe.“, flüsterte sie, damit sie Revan ja nicht störte... Mit schief gelegten Kopf beobachtete sie die junge Frau, die zu ihrem Freund sah und ein sanftes Lächeln auf den Lippen hatte. War das Liebe? Wenn man über die Macken und Fehler des Partners hinweg sah? Es schien fast so, als würde Ri wirklich glauben, dass Revan nichts tun würde. Luca fand das wirklich... interessant.

//out... ich glaube heute wirds mit guten Posts nix mehr =(\\
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 7:41 am

Catarina sah ihn an. "Nein, du bist kein Hund, Revan. Und sie bleibt noch einen Moment, okay?", sagte sie sanft zu Revan. Dann blickte sie zu Luca. "Ach quatsch, Revan will ja, dass ich Freunde finde. Du kannst ruhig noch einen Moment bleiben" Ri lächelte sie freundlich an. Sie hoffte, Revan würde sich jetzt ruhig verhalten und nicht mehr versuchen, Luca loszuwerden.
Sie fühlte sich seltsam verantwortlich für das Mädchen, auch wenn diese nicht viel jünger war als sie selbst. "Warum hast du denn geweint?", fragte sie dann leise. "Du musst es mir nicht sagen, aber meistens hilft es, wenn man darüber redet. Deswegen rede ich mit Revan", sagte sie lächelnd und warf ihrem Freund einen kurzen Blick zu.
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Rhage

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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 8:26 am

Luca
Zweifelnd blickte sie Ri an. „Er will, dass du Freunde findest? Dann sollte er sich aber besser nicht so benehmen...“, murmelte sie so leise, dass Ri sie vielleicht grade noch so verstehen könnte – Revan aber nicht. Und Luca würde diese Lautstärke mit Sicherheit nicht so schnell ablegen.
Als Ri sie dann fragte, warum sie vorhin geweint hatte, blickte sie auf ihre gefalteten Hände. „Ich... Ich weiß das es albern ist und andere sicher schlimmere Gründe zum weinen haben... aber ich habe so schreckliches Heimweh...“, gab sie zu.
Für Luca war hier alles so neu, so unbekannt. Es machte ihr Angst. Sie kannte die Welt ihrer Eltern und dort kam sie wunderbar zurecht. Sie gehörte sozusagen zur 'Elite', war das begehrteste Mädchen an ihrer Schule, in der ganzen Umgebung... aber hier? Hier war es anders. Die Leute reagierten nicht so, wie sie es gewöhnt war. Sie wusste nicht, was Ri durchgemacht hatte... sonst hätte Luca sich im Leben nicht bei ihr ausgeheult....
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BeitragThema: Re: Revans Zimmer   Mo Aug 04, 2014 8:55 am

Catarina lächelte als Luca Revans Benehmen ansprach. "So ist er nun einmal", sagte sie leise und lächelte sie freundlich an. Als das Mädchen dann von dem Heimweh sprach, seufzte sie leise. "Ich weiß, was du meinst. Heimweh ist etwas schreckliches...", sagte sie und dachte daran, wie es für sie gewesen war, als sie entführt worden war und in diesem Keller landete. In der ewigen Finsternis, die nur dann unterbrochen worden war, wenn einer der Männer sie besucht hatte...
Einen Moment trat ein leicht trauriger Ausdruck auf ihr Gesicht. "Heimweh ist schrecklich, aber es geht vorüber. Wenn man sich zuhause fühlt, dann geht es, man braucht nur einige Zeit, um sich einzuleben"
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