Haus der Schatten

In das Haus der Schatten kommen Jugendliche die Probleme zu Hause haben, die von ihren Eltern geschlagen werden oder sonst welche Probleme haben.
 
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 Die Hotellobby

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Rhage

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BeitragThema: Die Hotellobby   Fr Jun 27, 2014 4:21 am

Der Eingangsbereich des Hotels. Hier steht noch ein alter, massiver Tresen und weiche Ledersofas, die an den Seiten aufgereiht sind.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 12:36 am

Luca
Das junge Mädchen kam langsam die lange Treppe herunter und ihre Hand lag auf dem Treppengeländer. Obwohl sie nicht groß war, hatte sie lange Beine, die von der hellen Röhrenjeans bestens zur Geltung gebracht wurden. Der eng anliegende rote Pulli mit dem V-förmigen Ausschnitt zeigten ihre schmale Taille. Die kleinen Füße steckten in High Heels, damit sie größer war.
Die langen, blonden Haare waren zu einer Frisur gesteckt, die ihr schönes Gesicht sanft umschmeichelten und die großen, blauen Augen blickten... einsam? Ein Merkwürdiger Ausdruck, kaum zu benennen. Doch obwohl Luca aussah wie ein Engel, mit ihrer hellen, makellosen Haut, konnte man sie wahrlich nicht als solchen Bezeichnen.
Sie war hochmütig, egoistisch und hielt sich selbst für etwas besseres. Sie lebte noch nicht lange im Haus der Schatten – und tat dies auch nur, um ihre Eltern zu bestrafen. Es war nicht leicht gefallen, den Reichtum aufzugeben... Hatte die Kreditkarten zuhause gelassen und nur Bargeld mitgenommen... was sich aber stetig weiter verminderte... Wie lange sie es aushalten würde, wusste sie nicht. Im Haus der Schatten hatte sie keine Freunde, hielt sich von den meisten fern. Es fiel ihr schwer, auf andere zuzugehen – oder gar nett zu sein.
Natürlich konnte man es den anderen nicht verübeln... Luca kam nicht grade so rüber, dass man sie gerne kennenlernen würde... und die meisten machten sich nicht die Mühe, dass Mädchen hinter der Fassade kennen zu lernen. Zudem musste man auch sagen, dass es nicht leicht mit ihr war. Da sie aus verdammt guten Verhältnissen kam und als einzige Tochter der Stolz der ganzen Familie war, wurde sie vergöttert und auf Händen getragen. In der Schule war sie Cheerleaderin, das beliebteste Mädchen der Schule... Aber hier? Hier wurde sie mit großen Augen angegafft, als wäre sie ein Tier im Zoo... Im Normalfall hätte es ihr gefallen... Die Männer waren von ihr schon immer hingerissen gewesen... hatten ihre Ego gewaltig gestärkt...
Im Hotel jedoch fühlte sie sich unwohl. Außerhalb des schützenden Umkreises gefiel ihr die Aufmerksamkeit bei weitem nicht mehr so gut.
Mit einem tiefen Seufzen ließ sie sich auf die breite Fensterbank nieder, zog die Beine hinauf und umschlang sie mit den Armen, blickte nachdenklich hinaus in den Garten.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 3:34 am

Duke
cf: Küche
Auf seinem Weg hatte er ein Buch gefunden. "Sie kommen in Frieden ... oder so - Invaders" stand auf dem Einband. Es war ein Roman von Peter Ward. Er ließ sich auf das Ledersofa fallen und schlug die erste Seite auf. Bereits der Anfang regte dazu an, weiter zu lesen. Und so vertiefte sich der breitschultrige, junge Mann schnell in das Buch. Wenn man ihn so von Außen sah, gab es viele, die ihm nicht zutrauten, dass er überhaupt lesen konnte. Zudem sah er mit seinen leicht schmutzigen Sachen eher so aus, als müsste er jeden Augenblick zurück in eine Miene tief unter der Erde. Oftmals wirkte er wie ein großer, breiter Schrank. Außen stark, innen hohl. Aber ihm war es egal, wer das dachte. Ihm war so ziemlich alles egal, wenn er in diesem Haus war. Hier hatte er seit vielen Jahren schon Unterschlupf gefunden und nirgendwo, nicht einmal in seiner eigenen, schäbigen Wohnung fühlte er sich wohler.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 3:48 am

Luca
Als sich eine Tür öffnete wandte sie den Kopf um zu sehen, wer es wagte sie zu stören.
Ihre ohnehin schon großen Augen wurden noch größer, als sie den jungen Mann betrachte. Sein Gesicht nahm sie nicht wahr, denn sie war abgelenkt von seiner Größe – und der breite seiner Schultern. Wie passte der überhaupt durch die Tür? Sie legte den Kopf schief, betrachtete ihn genauer – und verzog das Gesicht zu einer angeekelten Grimasse.
Das helle Muskelshirt welches er trug, erinnerte sie an eines der Unterhemden ihres Vaters... nur das es bei ihrem Papa nicht aufgrund der Muskeln so eng anlag... Die Kleidung hatte eine Wäsche bitter nötig – und nicht nur das, was er trug... Auch die Haut zeigte – was auch immer. Sie hatte keine Ahnung. Jedenfalls wirkte er extrem schmuddelig. Als wäre er durch ein Feuer gerannt und Ruß hätte sich auf seinem Körper niedergelegt.
Hatte der noch nie was von einer Dusche gehört? Oder wenigstens von Wasser? Wie konnte der so rumlaufen? Luca hätte sich zu Tode geschämt! Sie achtete ja schon darauf, dass sie niemand ohne Make-up sah... so würde sie im Leben nicht herum laufen. Sie hatte Duke bereits abgestempelt, obwohl sie ihn weder kannte noch vorher jemals gesehen hatte. Vielleicht war er auch nicht ganz dicht und war sich nicht bewusst, wie er rumlief...
Wie auch immer, jedenfalls wollte sie nichts mit ihm zu tun haben und war erleichtert, dass er anscheinend besseres zu tun hatte, als sie zu begaffen – auch, wenn es sie verwunderte. Normalerweise ignorierten sie die Männer nicht... also war dieser hier anscheinend wirklich nicht normal. Kurz sah sie noch einmal zum Buch in seinen Händen – hoffentlich hatte er wenigstens die gewaschen...
Luca wandte sich wieder dem Fenster zu, sah wieder hinaus – drückte sich allerdings ein wenig dichter an die Wand. Es behagte ihr nicht, mit einem Mann alleine in einem Raum zu sein... ob er sie nun beachtete oder nicht.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 6:43 am

Duke
Als er das Zimmer betreten hatte, hatte er gar nicht bemerkt, dass sich noch eine andere Person im Raum befunden hatte. Doch jetzt, als er las, hatte er das Gefühl beobachtet zu werden. Kurz hob er den Blick und entdeckte ein kleines Mädchen auf der Fensterbank. Für ihn waren viele Mädchen klein, egal ob vom Alter oder von der Größe her. Er konnte sie zwar nicht von vorne sehen, aber sie schien hübsch zu sein. Aber wahrscheinlich war sie einige Jahre jünger als er. Wie viele genau, konnte er nicht sagen, aber es interessierte ihn auch nicht. Er wandte sich viel lieber seinem Buch zu. Seine Wut war zwar noch nicht ganz verflogen, jedoch war er wesentlich ruhiger. Er würde noch etwas weiter lesen, bis er vollkommen runter gefahren hätte. Dann vielleicht noch mal irgendwo hin gehen oder direkt in seine kleine, schäbige Wohnung. Er besaß sie zwar nur, weil man ohne einen festen Wohnort keinen Job bekam, aber nützlich war es schon. Dort konnte er vollkommen allein sein. Etwas was ihm nicht gerade missfiel. Das einzige, was ihm fehlte war Musik. Er konnte selbst nicht musizieren und ihm fehlte auch das Geld um sich irgendetwas kaufen zu können, mit dem er Musik hören könnte. Es reichte gerade, damit er über die Runden kam. Wie sehr er doch abgesunken war. Aber das war immer noch besser als sich irgendeine reiche Göre zu suchen nur um mehr Geld in der Tasche zu haben. Ähnlich wie seine verf..... Schwester. Erneut kam die Wut ihn ihm hoch und er ballte die Fäuste, zerknickte den Einband des Buches. Doch er versuchte sich zu konzentrieren. Ruhig bleiben ... Einfach nur lesen. Wenn er es schaffte in ein Buch komplett ein zu tauchen, konnte er alles um sich herum vergessen.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 7:06 am

Luca
Auch wenn sie tat als würde sie den jungen Mann überhaupt nicht mehr beachten, spüre sie seine Gegenwart wie einen unheimlichen Geist, der um sie herum spukte. Unruhig begann sie damit, eine Strähne ihres Haares um den Finger zu wickeln, eine Angewohnheit die sie immer dann hatte, wenn sie verlegen oder verunsichert war... und in diesem Fall betraf es ganz klar das zweite.
Im Normalfall hätte sie sich einfach ihren MP3-Player geschnappt und Musik gehört... nicht so laut, dass andere es mitbekommen könnten, was sie denn nun genau hörte... aber doch so laut, dass sie abschalten könnte. Leider hatte sie nicht daran gedacht ihn in die Tasche zu stecken. Er lag auf ihrem Bett neben ihrer Handtasche... Hatte sie das Zimmer überhaupt abgeschlossen?? Beinah panisch fuhr ihre Hand in die Tasche ihrer Jeans und erleichtert seufzte sie leise. Bei diesen ganzen Verbrechern und Assozialen musste man vorsichtig sein... etwas unbeaufsichtigt liegen lassen ginge auf gar keinen Fall! Sie ließ selbst ihren Schmuck im Zimmer zurück... sicherheitshalber. Ja... Luca hatte eine recht einseitige Meinung von Leuten, die nicht ebenso in Geld schwammen wie sie. In ihrer Welt war Geld das wichtigste... und das mit großem Abstand...
Aber wie sollte sie es auch anders kennen? Ihr wurde ja eben dies beigebracht. Das sie mehr wert war als alle anderen.
Sie schüttelte leicht den Kopf um ihre Gedanken zu verscheuchen und hörte in diesem Moment das rascheln von Papier – und ein leises Knacken. Sofort fuhr ihr Kopf zu Duke herum und fiel auf das Buch in seinen Händen... welches anscheinend grade in Mitleidenschaft gezogen wurde. Anscheinend neigte er auch noch zu Gewalt... wieder ein vorschnelles Urteil Lucas. Trotzdem stand sie auf und blieb auf dem Weg zur Tür vor ihm stehen, legte eine Hand auf die Hüfte und hob das Kinn an. „Ich hoffe du bezahlst das Buch auch, wenn du es schon kaputt machst.“, meinte sie schnippisch, wider besseren Wissens. Dabei hatte sie nicht mal eine Ahnung, ob das Buch bereits dem jungen Mann gehörte. Aber so wie sie ihn einstufte, hatte er das Buch wahrscheinlich nur zur Zierde in der Hand...
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 7:33 am

Duke
Er merkte nicht, dass die Fremde sich auch nur bewegte und registrierte sie erst, als sie vor ihm stand und etwas sagte. Er hob seinen Blick und sah sich an. Dann setzte er sich gerader hin. Kurz betrachtete er den Einband des Buches und sah dann wieder zu dem Mädchen. Das Buch bezahlen? In was für einer Welt lebte die? Tagtäglich stahlen viele von ihnen Essen und vieles mehr, wen kümmerte da ein kaputter Einband? Außerdem hatte er so schon wenig Geld. Das würde er doch nicht für ein Buch ausgeben. Da hätte er es gleich zum Fenster raus schmeißen können. "Nein, werde ich nicht", sagte er einfach nur in seiner tiefen, angenehmen Stimme, jedoch so monoton und ausdruckslos wie immer. Man konnte höchstens eine Winzigkeit von Ungläubigkeit heraus hören, wenn überhaupt. "Wieso sollte ich?" Man, war er heute gesprächig. Am besten er ginge gleich nach Hause um sich hinzulegen. Wahrscheinlich hatte er einen Sonnenstich oder so. Obwohl das wirklich seltsam wäre, schließlich arbeitete er tief unter der Erde. "Wenn dir so viel an neuen Büchern liegt, kannst du es ja gerne bezahlen", sagte er, stand auf und hielt es ihr hin. Es war nicht wirklich ernst gemeint, vor allem erwartete er eher, dass sie vorhin nur einen Scherz gemacht hatte. Jedoch war er niemand, der Scherze besonders lustig fand. Er hatte seinen Humor größtenteils verloren. Er wusste selbst nicht, wie lange es her war, dass er mal gelacht hatte. Bestimmt schon einige Jahre.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 8:01 am

Luca
Er machte sich über sie lustig! Wie konnte er es wagen?!
Ihre Hand zuckte und sie ballte sie zur Faust um zu verhindern, dass sie auf Dukes Wange landete. Die Mädchen war recht Temperamentvoll und ertrug es schwerlich, wenn sie das Gefühl hatte, dass man sich über sie amüsierte. Und obwohl der junge Mann keine Anzeichen einer Belustigung zeigte, diese ja nicht einmal verspürte, schürte dies nur noch ihren Zorn.
Sie spürte wie röte ihre Wangen färbte und war dankbar dafür, dass bei ihr auch wirklich nur die Wangen leuchten würden... Ihre blauen Augen wurden in ihrer Wut heller und sie kniff sie zusammen, funkelte Duke an. Ruhig Luca... Immer mit der Ruhe... 1, 2, 3..., ermahnte sie sich selber und atmete in tiefen Zügen ein und aus. Ihre Brust hob und senkte sich, während sie um Ruhe und Geduld betete... Sie hätte nicht gedacht, dass es funktionieren würde... aber der Drang ihn zu schlagen war verschwunden – dabei neigte sie eigentlich gar nicht zu Gewalt. Was er nun an sich hatte, dass sie so reagierte? Sie schob es auf sein ungepflegtes Äußeres – dabei war er ja eigentlich nicht ungepflegt... nur eben noch nicht geduscht.
„Warum du solltest? Willst du mich irgendwie auf den Arm nehmen?“, fragte sie und ihre Stimme zitterte. „Weil man mit Dingen, die einem nicht gehören sorgfältig umgeht! Wenn du etwas kaputt machst, musst du es auch bezahlen! Wenn das Hausmädchen etwas runter fallen lässt, muss sie dafür auch grade stehen und es ersetzen!“ War vielleicht nicht der beste Vergleich und zeigte deutlich, was für eine Weltanschauung Luca besaß... Als er dann auch noch meinte, sie könne es ja bezahlen, stemmte sie auch noch die andere Hand in die Hüfte und beugte sich leicht über ihn. Sie öffnete bereits den Mund um ihm die Meinung zu sagen... als Duke sich erhob. Sie zuckte zurück und brachte sich eilig außer Reichweite. „Fass mich bloss nicht an! Ich schreie sonst!“, stieß sie aus – dabei wollte er ihr anscheinend nur das Buch reichen.
Aber was hatte ihre Mutter gesagt? Männer waren alle gleich... ein hübsches Gesicht und ihr denken setzte aus. Sie dürfte ihnen auf gar keinen Fall trauen, auch wenn sie noch so nett schienen. Und der hier war nun wirklich nicht grade ein Gentleman.... Möglichst unauffällig versuchte Luca sich in Richtung Tür zu bewegen und überlegte schon, wo sie sich in Sicherheit bringen könnte – vielleicht war sie auch ein wenig Neurotisch....
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 8:21 am

Duke
Im ersten Moment wirkte sie so, als wolle sie ihm eine Ohrfeige verpassen, aber dann schien sie sich zu beruhigen. Erstaunlich, wie gut es ihr gelang. Er selbst konnte das nicht. Er hörte ihr zu, doch bei ihrem Vergleich sah er sie nur verständnislos an. Hatte die Fieber oder so? "Sieh dich um. Das gesamte Haus ist an vielen Stellen kaputt und niemanden interessiert's. Ich werde mein Geld nicht zum Fenster raus schmeißen, nur weil der Einband ein wenig zerknickt ist", sagte er nur. Naja, ein wenig war vielleicht untertrieben, aber so schlimm war das nun auch wieder nicht. Man kaufte sich ja auch keinen neuen Tisch nur weil eine Ecke abgebrochen war. Oder ein neues Sofa wenn ein Loch im Bezug war.
Als sie plötzlich zurück sprang, hob er ganz kurz eine Augenbraue. Sie war eindeutig verrückt. Hatte Wahnvorstellungen oder so. Vielleicht glaubte sie, sie sei immer noch wohl und behütet ihm Haus ihrer Eltern. Sowas konnte vorkommen, wenn man Fieber hatte. Oder auf den Kopf gefallen war. "Wie kommst du darauf, ich würde dich anfassen wollen?", fragte er einfach nur und ging zu dem Tresen, legte dort das Buch ab. Vielleicht klangen seine Worte ziemlich fies, aber so meinte er es nicht. Es kam nicht selten vor, dass andere seine Worte falsch interpretierten. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass er nie darüber nachdachte, was er sagte und es ihn auch kaum interessierte, wie andere darauf reagierten.
Er wandte sich ihr wieder zu und erwartete, noch zu sehen, wie sie aus dem Fenster sprang oder die Tür hinter sich zu knallte. So wie sie reagiert hatte, musste sie ihn für einen wahren Alptraum halten. Ob er ihr Hilfe anbieten sollte? Vielleicht ein Fiebertermometer zu suchen? Nope. Das würde er bestimmt nicht tun. Konnte doch jemand anderes Krankenschwester oder Psychiater spielen. Er hatte darauf keine Lust. Was kümmerte es ihn, ob jemand anderes krank war? Er selbst sollte wahrscheinlich auch mal in die Psychiatrie, wie konnte er da über andere urteilen? Auch wenn er nicht fand, dass er verrückt war. Aber er wusste genauso wenig, wie er auf andere wirkte. Und es war ihm auch nicht wichtig. Zumindest nicht hier. Hier war er zuhause.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 8:49 am

Luca
Sie war erleichtert, als sie die Türklinke endlich fand und umschloss sie fest mit der Hand. Mit dieser Sicherheit hinter sich, fand sie ihre große Klappe recht schnell wieder.
Als sie den Blick wieder zu ihm wandte, bemerkte sie den Ausdruck auf seinem Gesicht. Es schien, als hätte er nicht verstanden was sie gesagt hatte... Er war scheinbar wirklich nicht ganz richtig im Kopf. Vielleicht hing er ein paar Jahre zurück?! Das würde in ihren Augen sein Seltsames Verhalten erklären. Was also auch bedeutete, dass er überhaupt kein Interesse an ihr hatte. Was sie wiederum zu dem Entschluss brachte, dass von ihm – wenigstens in dieser Hinsicht – keine Gefahr ausging. So konnte sie also beruhigt in seiner Gegenwart verweilen, ohne das er im nächsten Moment über sie herfiel – solange er keine Aggression zeigte, jedenfalls.
Sie legte den Kopf ungläubig schief, als er meinte sie solle sich umsehen. Das brauchte sie gar nicht... Das ganze Hotel war in einem miserablen Zustand... „Was kümmert es mich, wenn die Gründer sich nicht darum kümmern? Das bedeutet ja nicht, dass man noch mehr kaputt machen muss, oder?“, meinte sie schnippisch und gratulierte sich selbst zu dieser Logik. „Und das Buch ist mehr als ein wenig defekt. Ich wette, wenn man es aufklappt, fällt es auseinander. Es hätte ja auch ein Antiker Gegenstand sein können, der viel Geld wert ist...“ Ja... in Lucas Leben drehte sich alles ums Geld. „Und warum du mich anfassen solltest? Ich bin schön und du bist ein Mann! Naja... jedenfalls hab ich das bis eben gedacht...“, meinte sie hochmütig, inzwischen hatte sie ihre Meinung ja revidiert . Männer musste man ja eh 3 Jahre zurück Stufen und da er ja scheinbar zurück geblieben war, wurde es noch mehr. Hoch erhobenen Hauptes blickte sie ihn an und als er sich umdrehte um zu gehen, sanken ihre Schultern erleichtert herab. Doch Duke legte nur das Buch ab und wandte sich wieder zu ihr. Sofort streckte sie wieder den Rücken durch.
Das er sie nur ansah ohne etwas zu sagen, machte sie Nervös und unfreundlich fragte sie: „Was guckst du so? Sieh woanders hin!“ Ihre Hand zuckte zu ihren Haaren, stoppte jedoch im letzten Moment. Ihr Blick wurde nachdenklich, dann hinterhältig. Sie taxierte ihn, ließ ihren Blick von seinen Füßen nach oben wandern und blieb an seinen Augen hängen. Selbst auf die Entfernung musste sie den Kopf ein wenig nach hinten neigen... wie schrecklich wäre es erst, wenn er dicht vor ihr stehen würde? Sie hasste es, wenn sie nicht auf Augenhöhe mit jemanden war... und das war sie sowieso eher selten...
„Und stell dich unter die Dusche. Du bist schmutzig und stinkst! Ich würde dir ja helfen, aber du wirst es schon alleine schaffen. Husch husch.“, meinte sie. „Ich öffne dir sogar die Tür.“ Spöttisch hielt sie ihm die Tür auf, blickte ihn provozierend an. Bloß los werden.... Allerdings würde sie mit dieser Art wohl eher keine Freunde im Hotel finden...
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Mi Jul 23, 2014 9:34 am

Duke
Er verstand wirklich nicht, wo ihr Problem war. "Es ist nur ein Buch. Man kann es ja immer noch lesen", meinte er nur. Er streckte kurz die Brust raus und zog die Ellebogen nach hinten, sodass seine Schultern knacksten. Dann bog er den Hals einmal nach links und einmal nach rechts. Vom Lesen bekam er immer einen ganz steifen Nacken. "Na und? Das bedeutet noch lange nicht, dass ich pädophil bin." Die war echt komisch. Glaubte die, alle Männer wären hinter ihr her? Klar, sie sah gut aus, das erkannte er nun bestens, da er sie von vorne sehen konnte, allerdings hieß das nicht, dass er sie unbedingt haben wollte. Und sie sah wesentlich jünger aus als er. Vielleicht auch, weil er älter aussah, als er war. Aber das tat nicht wirklich was zur Sache. Als sie meinte er solle woanders hinsehen, zuckte er nur mit den Schultern und wollte sich wieder aufs Sofa setzten, als sie ihn von unten nach oben musterte. Wieso sollte er wegsehen, wenn sie ihn mehr als auffällig anstarrte?
Bei ihren Worten sah er sie erst ausdruckslos an. Eigentlich hätte er lachen müssen, doch ihm war nicht nach Lachen zumute. Dies lag nicht an der Situation, sondern viel mehr daran, dass er ziemlich humorlos geworden war. Freudlos, ja das traf es gut. Die war eindeutig im Fieberwahn. Jetzt dachte sie auch noch, sie wäre seine Mutter. Allein bei dem Gedanken sträubten sich seine Nackenhaare und er senkte den Kopf. Seine blauen Augen verdunkelten sich und seine Hände ballten sich zu Fäusten. Er spannte seine Muskeln so sehr an, dass sie unnatürlich hart hervortraten und seine Hände leicht zitterten. Wenn er den finden würde, der es Schuld war ... Er würde ihn eigenhändig zu Brei schlagen. Doch er ermahnte sich, nicht die Kontrolle zu verlieren. Er atmete tief durch und streckte seine Finger, lockerte seine Arme.
"Glaubst du, ich würde so rumlaufen, wenn es mich interessieren würde, ob ich schmutzig bin? Oder unangenehm rieche?", sagte er, versuchte so ruhig wie zuvor zu klingen, doch man konnte die unterdrückte Wut noch hören, auch wenn sie sich langsam abbaute. Er hob wieder den Kopf, versuchte genauso auszusehen wie zuvor. Ausdruckslos, ruhig, mit einem Hauch Verständnislosigkeit. Ob es ihm gelang, könnte ihm nur sein Gegenüber sagen, aber er hoffte es. Er war nicht gerade der beste Schauspieler, aber was er gut konnte, war ausdruckslos auszusehen und monoton zu reden.
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 12:01 am

Luca
Sie konnte ihn nicht leiden... und zwar so gar nicht! Als er meinte, dass es ja nur ein Buch wäre und man es ja immer noch lesen könne, sah sie ihn an als hätte er grade etwas unglaublich dummes gesagt. Wieder röteten ihre Wangen sich verärgert und ihre Augen blitzten auf. Gerade wollte sie etwas sagen, als Duke sich dehnte. Dabei traten seine kräftigen Muskeln zum Vorschein und selbst Luca musste zugeben, dass er phantastisch gebaut war... ihrer Meinung nach war es vielleicht ein Tick zu viel... was sie nicht davon abhielt ihn anzustarren... und ja, sie glotzte regelrecht. Als ihr dies bewusst wurde, verstärkte sich die röte, die sich auf ihr Gesicht gezaubert hatte.
So kam es, dass sie um ein Haar seine weiteren Worte überhört hatte... leider nur beinahe. Ungläubig sah sie ihn an und schüttelte dann den Kopf. Was hieß hier, er wäre nicht Pädophil? Für ihr Alter sah sie verdammt reif aus! Jedenfalls empfand sie es so... Den Reiz, den er noch eben ausgeübt hatte, verflog so schnell wie er gekommen war und selbst seine offensichtliche Wut auf was auch immer, konnte ihre Verärgerung nicht mindern. Klar... in seiner Wut wirkte er bedrohlich... Aber Luca hatte keinen sonderlich ausgeprägten Sinn für Gefahr... vor allem, wenn sie verärgert war.
Ohne auf seine geballten Fäuste zu achten ging sie auf ihn zu, ignorierte eiskalt seine weiteren Worte und stieß ihm einen Zeigefinger in die Brust. Sie musste ihren Kopf in den Nacken legen um ihm ins Gesicht sehen zu können. Dies verärgerte sie noch zusätzlich... sie wäre gerne größer! „Du übergroßer Affe!“, zischte sie. „Du könntest wenigstens so tun als wäre es dir  unangenehm zu stinken wie ein Schwein! Denkst du überhaupt mal an die Leute die hier wohnen und mit diesem Gestank leben müssen? Boah, das ist so widerlich!“ Sie wirbelte herum und stolzierte zur Tür, wandte dann nur noch einmal den Kopf und betrachtete ihn mit einem verächtlichen Blick, den sie so vortrefflich beherrschte. „Halt dich in Zukunft von mir fern und verzichte darauf einen Raum zu betreten, in dem ich bin!“, meinte sie noch, bevor sie schnell aus dem  Zimmer huschte.
Sie wollte ihm erst gar nicht die Gelegenheit geben, etwas darauf zu erwidern. Alleine deshalb, weil sie Angst hatte, dass er ihr nun doch eine klebte...
Schnell rannte sie die Treppe hinauf und lief direkt in ihr Zimmer.

Gt Lucas Zimmer
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 12:47 am

Duke
Es war ihm extrem unangenehm wie sie ihn für einen Augenblick anglotzte, doch ihr Gesichtsausdruck änderte sich in Windeseile und er konnte deutlich sehen, wie verärgert sie war. Als sie auf ihn zu kam und den Finger in seine Brust stieß, hätte er ihr beinah seine Hand über die Wange gezogen, doch er war bereits dabei sich zu beruhigen und seine Wut nicht auf sie zu übertragen. Sie war nichts schuld, also sollte er sie auch nicht schlagen. Generell schlug man keine Kinder. Okay, das war vielleicht übertrieben gedacht, denn ein Kind war sie wohl kaum, jedoch war sie jünger, kleiner und ein Mädchen und irgendwo in ihm gab es noch Überreste der guten Erziehung seiner Eltern.
Vielleicht sollte er sich wirklich waschen. Konnte ja nicht schaden, vor allem würde ihm das kalte Wasser einen ordentlichen Kick geben. Er duschte im Sommer immer kalt und eigentlich auch das restliche Jahr über, außer er war mal krank. Nur dann gönnte er sich Wärme. Er hatte eigentlich vor gehabt zu gehen, da sie ihm allerdings zuvor kam, stand er alleine dar. Es störte ihn nicht, er war gerne alleine. Er drehte sich einfach weg, sobald die Tür zufiel und überlegte kurz, was er jetzt weiter machen sollte. Lesen? Nein, darauf hatte er keine Lust mehr. Würde er halt duschen. Und dann? Nachhause? In die Stadt? Er wusste es noch nicht, aber vielleicht würde sich ja noch irgendetwas ergeben. Erst einmal sollte er das Buch weg bringen. Das wäre wohl am besten. Morgen würde er ein wenig Tape mitbringen, davon hatte er immer genug, da er damit so ziemlich alles reparierte. Und wenn das nicht funktionierte nutzte er irgendeinen anderen Kleber. So reparierte er Scheiben, Teller, Geräte, Bücher, Schränke, sein Bett und eben alles, dass kaputt ging oder er kaputt machte. Damit könnte er sicher auch den Einband wieder gerade biegen. Er ging zum Tresen und nahm das Buch hoch, knickte die untere Ecke der Seite, auf der er gerade war. Lesezeichen? Wofür? Auch nur Verschwendung von Geld. Er machte sich auf den Weg um das Buch weg zu stellen und ging danach duschen.

gt: irgendwo duschen
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 6:54 am

Lexy las gerade 'Das Schiksal ist ein mieser Verräter', und es war gerade spannend. Sie blieb mitten in der Hotellobby stehen und beachtete ihr Umfeld nicht mehr. Es war ihr auch herzlich egal ob sie im Weg rumstand. Ihr Buch war einfach gerade zu interessant und erforderte all ihre Aufmerksamkeit
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 7:33 am

cf: Shoppingmeile
Catarina hatte die kleine Tüte in der Hand, die sie in der Apotheke erhalten hatte. Sie betrat die Lobby und rannte direkt in ein Mädchen herein.
"Sag mal spinnst du? Hast du keien Augen im Kopf? Schlampe!", fuhr sie die ihr Fremde an und schubste sie unsanft zur Seite. Sie hatte verdammten Zeitdruck...sie musste Revan finden bevor der völlig besoffen war

//Sry ist mini
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 7:39 am

Lexy viel fast auf den Hintern.Sie rückte ihre Brille zurecht und sah das fremde Mädchen an. Das selbe könnte ich dich fragen. Und an deiner freundlichen Ausdrucksweise kann ich erkennen das du scheinbar irgend ein Problem hast. sagte sie und lächelte freundlich. Noch nie hatte sie jemand als Schlapme bezeichnet. Aber es gab schließlich für alles ein erstes mal. Ich heiße Lexy und du?Dann müssen wir uns nicht gegenseitig mit Schlampe anreden sagte sie
Sie hatte das Mädchen noch nie hier gesehen und diese kannte sie wohl auch nicht. Naja Lexy war ja auch ziemlich unscheinbar. Wärend sie auf eine Antwort wartete legte sie das Lesezeichen in die aufgeschlagene Seite ihres Buches und klappte es zu

//ist doch nicht schlimm ^^
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 7:45 am

Catarina funkelte sie wütend an, dann setzte sie ein Lächeln auf, das man durchaus als eiskalt bezeichnen könnte. "Glaubst du wirklich, dass ich irgendein Problem habe außer einer nervenden Metze, die mir den Weg versperrt", sagte sie und man hörte deutlich, da sie sehr betont freundlich sprach, dass sie die andere nicht leiden konnte. Sie könnte ihr Revan wegnehmen...außerdem brauchte sie keine Schlampe in ihrem Leben...
Was sie brauchte, war Revan und der war gerade dabei sich zu besaufen, weil sie diesen scheiß Test nicht gemacht hatte.
Durch den Zusammenstoß war ihre Wunde wieder offen, sie spürte die Wärme, die langsam den Verband durchzog. Man konnte bereits das Blut sehen, da ihr Top den Verband nicht verdeckte. So ein Scheiß! Auch das noch!

//nicht persönlich nehmen
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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 8:01 am

Lexy lächelte immernoch. Sie hatte noch nie so ein Gespräch geführt und fand das äußert interessant.
Anschenend hast du nach deiner Laune zu urteilen eher deine Tage UND ein Problem. sagte sie immernoch lächelnd. Das Mädchen vor ihr war sehr interessant....natürlich rein wissenschaftlich betrachtet. Lexy machte öfter mal den Fehler und versuchte Personen zu analysieren. Dies gelang ihr allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Vielleicht solltest du erstmal was trinken und dann deinen Verband neu machen schlug sie vor und deutete auf den leicht rötlich werdenden Verband.

// nein mach ich nicht Wink
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 8:29 am

Catarina blitzte sie wütend an. "Willst du mir etwa irgendetwas vorschreiben? Ja? Leck mich!", fuhr sie die andere an und stieß sie zur Seite. "Ich mache was ich will! Und nicht was irgendjemand mir sagt!"

//sry
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 8:55 am

Luca
cf ihre Zimmer, wo ich nicht gp habe x'D
Das hübsche Blonde Mädchen öffnete erst zögerlich die Tür und schielte in den Raum. Sie vergewisserte sich, dass dieser große Affe nicht mehr da war... Nur zur Sicherheit, nicht, dass sie Angst vor ihm hätte oder so...
Aber es waren nur zwei Mädchen anwesend. Das eine lächelte Freundlich... aber die andere sah aus, als hätte ihr jemand ein Messer in den Rücken gestoßen... Dabei fand Luca, die beiden waren sich so verdammt ähnlich... Sie machten sich nicht einmal die Mühe sich zu schminken... Und diese Kleidung! Gräßlich... Wie immer verspürte Luca bei solch einem Anblick den Unsinnigen Wunsch sie mit zum Shoppen zu nehmen, ein anständiges Outfit zu verpassen und dann noch zur Kosmetikerin zu gehen...
Sie öffnete die Tür weiter und stolzierte an den beiden Mädchen vorbei, sagte dabei zu Ri: „Wo ist dein Freund? Sonst klebt ihr doch auch immer zusammen. Oder hat er genug von deiner unfreundlichen Art. Hatte ja angenommen, du gibst ihm den Laufpass und nicht andersrum.“ Dann wandte sie sich an Lexy. „Und du grins nicht immer so blöde... So wird sich nie ein Typ für dich interessieren und du bleibst ewig so ein Mauerblümchen.“ Luca warf ihre langen Haare arrogant zurück und ließ sich wieder auf der Fensterbank nieder... Ihr Lieblingsplatz im ganzen Hotel.
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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 9:03 am

Lexy war bei Ris Worten sprachlos. Wie konnte ein einzelner mensch nur so viel geistigen Dünnschiss auf einmal von sich geben. Deine Wunde muss aber neu verbunden werden meinte sie
Als ein weiteres Mädchen in den Raum kam sah sie diese an. Sie war wirklich hübsch und hatte scheinbar auch eine wirklich große Fresse. Ich grinse nicht dümmlich ich lächle schlau. Diesen unterschied sollte man kennen meinte sie grinsend
Außerdem mag ich mein Mauerblümchen dasein. Man wird selten von dämlichen Typen angequatscht und hat dadurch viel mehr zeit zum lernen
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Catarina

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Do Jul 24, 2014 11:06 pm

Catarina funkelte Lexi an. "Weißt du was, ich lebe schon seit einiger Zeit mit dieser Wunde und weiß selbst am besten, was ich damit machen sollte und was nicht", sagte sie mit einem Lächeln, nahm eine Blumenvase, holte die Blumen heraus und kippte dann das Wasser auf Lexis Füße. "Das tut mir jetzt aber leid! Du bist so ein Mauerblümchen, ich hab dich gar nicht gesehen!" Ihre Stimme sprühte vor Ironie, dann wandte sie sich von dem albernen Mädchen ab. "Ach Luca, Revan und ich sind glücklich miteinander. Wird dir wohl nicht vergönnt sein, wenn du so arrogant bist", sagte sie mitleidig, drehte sich dann von beiden weg. Sie musste jetzt echt zu Revan kommen, sonst würde der sich noch besaufen...und zwar maßlos und dann war nicht mehr so leicht Kirschen essen...
gt: Küche
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Fr Jul 25, 2014 10:06 am

Luca
Sie zog kritisch die Brauen zusammen und sah Lexy an. Für sie sah das junge Mädchen mehr als dämlich aus... nicht wegen der Fehlenden Schminke, sondern wegen diesem dümmlich-freundlichen Gesichtsausdruck. Irgendeine Reaktion sollte man schon zeigen, wenn man so beleidigt wurde...
Allerdings fand Luca auch Catarina schrecklich. Eigentlich hatte sie immer angenommen, dass sie schüchtern oder so wäre. Neben Revan wirkte sie immer so brav, wenn sie ihn mit ihren großen Kuhaugen anblickte... aber inzwischen war sie sich fast sicher, dass es so war, dass Ri Revan im Griff hatte und nicht andersrum. Naja... jedenfalls sollte sie sich ruhig mal ein wenig beherrschen, sonst würde sie nie ne Freundin hier finden.... - was Luca grade sagen musste... Mit einem spitzen Aufschrei sprang sie zurück, als Ri allen ernstes die Blumenvase über Lexys Füßen entleerte... Das ging ja wohl gar nicht! Was bildet die sich eigentlich ein? Die Worte, die Catarina an sie selbst richtete, bekam sie vor Schreck nicht einmal mit.
Mit großen Augen sah sie Lexy an und meinte: „Deine Schuhe sind nass...“, obwohl es absolut offensichtlich war... Aber immer hatte sie etwas gesagt... eigentlich sollte es die Fragen werden, ob alles okay war... aber mit Nassen Schuhen war wohl nix ok....
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Cherry

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Fr Jul 25, 2014 9:36 pm

Lexy gab einen leisen Fluch von sich als Ri ihr die Blumenvase über die Schuhe goss. Sowas lächerliches und kindisches hatte sie ja schon lange nicht mehr erlebt!
Was du nicht sagst... antwortete sie auf Lucas bemerkung das ihre Schuhe nass seien.
Innerlich fluchte das sonst so freundliche Mädchen. Sie hatte nur dieses eine Paar Schuhe....und nun waren sie nass!Sowas Kindisches...gib Kindern nicht das was sie wollen und sie werden bockig. Das komische Gör eben war definitiv bockigsagte sie.
Lexy zog ihre Schuhe aus und nahm sie in die Hand. Sie würde wohl mit Socken rumlaufen müssen bis die Schuhe getrocknet waren
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Rhage

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BeitragThema: Re: Die Hotellobby   Sa Jul 26, 2014 9:00 am

Luca
Sie kniff auf Lexys Worte die Augen zusammen und ihre Wangen färbten sich verärgert. Sie wollte bereits etwas unfreundliches erwidern, als sie es sich anders überlegte. Ruhig Luca... Nur mit der Ruhe!, ermahnte sie sich gedanklich.
Doch auf das, was danach ausgesprochen wurde, musste sie einfach antworten! „Naja... sonderlich erwachsen wirkst du aber auch nicht, wenn du sie bei beleidigen nur angrinst. Wenn sie dir blöd kommt, wirf ihr nen Spruch an den Kopf und ignoriere sie. Mit diese freundlichen Art kommst du nicht sonderlich weit.“, meinte sie und sah Lexy mit schief gelegten Kopf an.
„Und das du ein Mauerblümchen sein willst, kannst du mir nicht erzählen. Du hast nur noch nie das Gegenteil kennen gelernt.“ Allerdings musste sie gestehen, dass es durchaus mal gut tat, ein Mädchen zu treffen, welches sich nicht für Jungs interessierte... und ihr so keine Konkurrenz machte! Nicht, dass sie an einen besonderen jungen Mann dachte...
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